E-Mail Sicherheit in Unternehmen – Interview

DMARC

Das Thema E-Mail Sicherheit ist lästig, wird aber immer wichtiger, wie wir an der aktuellen BSI-Veröffentlichung sehen, die sich explizit diesem Thema widmet. Ich hatte bei meinem letzten Besuch in Frankfurt die Gelegenheit, mit unserem Experten für E-Mail Sicherheit, Herrn Jochen Schönweiß, zu sprechen.

Susanne Neuber: Hallo Jochen, sag mal, warum sollte das Thema E-Mail Sicherheit Unternehmen interessieren?

Jochen Schönweiss: Oh, da gibt es natürlich eine ganze Menge Gründe! Zunächst einmal ist die E-Mail nach wie vor das Einfallstor Nummer 1 für Cyberangriffe.

Ich denke da zum Beispiel an CEO-Fraud, bei dem sich der Angreifer als eine ranghohe Führungskraft des Unternehmens ausgibt und von einem Mitarbeiter die Überweisung größerer Summen fordert. Oder an Phishing generell oder Ransomware. Das Prinzip ist immer ähnlich: Angreifer nutzen täuschend echte E-Mails, um Mitarbeiter zur Preisgabe sensibler Daten oder zur Ausführung schädlicher Dateien zu bringen.

Weiterhin werden in Firmen tagtäglich vertrauliche Daten (Kundendaten, Verträge, Angebote, interne Informationen) versendet. Unverschlüsselte oder kompromittierte E-Mails können zum Datendiebstahl führen – mit gravierenden finanziellen und rechtlichen Folgen. So kann ein erfolgreicher Angriff per E-Mail erhebliche Kosten verursachen (z. B. durch Betriebsunterbrechungen, Rechtsstreitigkeiten). Zusätzlich können Geldstrafen und Bußgelder durch Aufsichtsbehörden verhängt werden.

SN: Ok, das sind schon mal viele gute Gründe, die einen hellhörig werden lassen sollten. E-Mail Verkehr findet ja aber auch mit Kunden oder Dienstleistern statt.

JS: Genau! Zum Kunden hin gesehen kann ein E-Mail-Leak oder erfolgreicher Cyberangriff den Ruf eines Unternehmens massiv schädigen. Kunden und Partner erwarten, dass ihre Daten sicher behandelt werden – eine Sicherheitsverletzung kann Vertrauen dauerhaft zerstören.

Nicht zu vergessen ist auch, dass es mittlerweile eine Reihe von gesetzlichen Vorgaben gibt, die eingehalten werden müssen. Datenschutzgesetze wie die DSGVO schreiben den Schutz personenbezogener Daten vor – auch beim Versand per E-Mail. Branchen mit hohen regulatorischen Anforderungen (z. B. Finanzwesen, Gesundheitswesen) müssen da noch einmal besondere Sicherheitsstandards einhalten.

Wir beobachten, dass die Angreifer immer professioneller werden: mit KI-generierten Phishing-Mails, gefälschten Absenderadressen oder gezielten Social-Engineering-Attacken. Herkömmliche Spamfilter reichen oft nicht mehr aus.

SN: Mich hast Du auf jeden Fall schon mal überzeugt. Welche Abteilung sollte Deiner Meinung nach das wichtige Thema E-Mail Sicherheit in die Hand nehmen?

JS: Das Thema E-Mail-Sicherheit betrifft zwar das gesamte Unternehmen, aber die Verantwortung sollte klar zugewiesen sein – mit Schnittstellen zu mehreren Abteilungen.

In erster Linie sehe ich die IT bzw. IT-Sicherheitsabteilung in der Verantwortung, bei größeren Firmen also der CIO bzw. CISO. Er hat das technische Know-how zur Implementierung von Schutzmaßnahmen (z. B. Spamfilter, E-Mail-Verschlüsselung, DMARC), kennt die Infrastruktur des Unternehmens und kann Risiken erkennen, bewerten und absichern. Er ist derjenige, der in der Lage sein sollte, Sicherheitsvorfälle zu erkennen und zu beheben.

SN: Dann liegt das Thema also bei der IT?

JS: Nicht nur. Auch der Personalabteilung kommt meines Erachtens eine wichtige Rolle zu. Oft ist der Mensch das schwächste Glied der Sicherheitskette. Deswegen ist eine gute Schulung der Mitarbeiter wichtig. Auch das E-Mail-Marketing, der Datenschutzbeauftragte und nicht zuletzt die Geschäftsführung sind bei dem Thema miteinzubeziehen.

SN: Wie kann der Schutz konkret aussehen? Welche Produkte helfen?

JS: Zu Sicherstellung der Authentizität von E-Mails empfehle ich sowohl die Kombination aus DMARC; SPF und DKIM , als auch das Signieren und ggf. Verschlüsseln von E-Mails mithilfe von S/MIME oder PGP. Damit das ganze auch zum Kunden hin sichtbar wird, ist BIMI eine gute Ergänzung

SN: Oha, was verbirgt sich hinter diesen ganzen Kürzeln?

JS: Also, DMARC ist ein Protokoll zur E-Mail-Authentifizierung, das SPF (Sender Policy Framework) und DKIM (DomainKeys Identified Mail) ergänzt. DMARC ermöglicht es Domaininhabern, Richtlinien für den Umgang mit nicht authentifizierten E-Mails zu definieren und kann regelmäßige Berichte liefern, die Informationen darüber enthalten, wie die E-Mails der Domain durch SPF und DKIM authentifiziert wurden, sowie Details über mögliche Probleme und Missbrauchsfälle.

SPF ist ein Protokoll zur Überprüfung der IP-Adressen eines Absenders einer E-Mail. Es verwendet DNS-Einträge, um zu bestätigen, dass der sendende Server berechtigt ist, E-Mails im Namen einer bestimmten Domain zu versenden.

DKIM (DomainKeys Identified Mail) ist ein Signaturverfahren für E-Mails, bei dem der Absender eine kryptografische Signatur mit dem privaten Schlüssel der Domain erstellt. Der Empfänger kann diese Signatur mit dem öffentlichen Schlüssel im DNS verifizieren, um die Authentizität und Integrität der E-Mail zu überprüfen.

Mit S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions) und PGP (Pretty Good Privacy) kann der Sender E-Mails signieren und verschlüsseln, um Vertraulichkeit, Authentizität und Integrität der Kommunikation sicherzustellen

Und BIMI (Brand Indicators for Message Identification) ist ein E-Mail-Sicherheitsstandard, der es Unternehmen ermöglicht, ihr Markenlogo neben E-Mails anzuzeigen, die sie senden. Dies geschieht durch die Authentifizierung von E-Mails mittels DMARC, wodurch die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass Phishing- oder Spam-E-Mails im Namen der Marke versendet werden. BIMI erhöht das Vertrauen der Empfänger in die Authentizität von E-Mails und stärkt gleichzeitig die Markenwahrnehmung.

SN: Ach, ich glaube, das kenne ich, bei meinen E-Mails ist jetzt manchmal das Logo des Absenders im Postfach. Das sieht super aus finde ich.

JS: Ja und nicht nur das, es beweist die Authentizität des Absenders und erhöht damit Deine Sicherheit als Kunde.

SN: Das scheint mir eine runde Sache zu sein. Vielen Dank für das Gespräch lieber Jochen!

JS: Gerne und kein Problem! Melde Dich gerne, wenn Du noch Fragen hast.

Haben Sie noch Fragen bzw. benötigen Sie Unterstützung bei der Implementierung der genannten Sicherheitsprotokolle? Dann wenden Sie sich gerne direkt per Mail an salesgermany@nameshield.net!


BSI empfiehlt Upgrade für die E-Mail-Sicherheit und fordert offiziell DMARC-Standard

Am 26. Mai 2025 hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einem Beitrag der Allianz für Cyber‑Sicherheit (ACS) neue Impulse zum Thema E‑Mail-Sicherheit gesetzt – mit erheblicher Bedeutung für alle Unternehmen, die E-Mails versenden.

🚀 Was wurde angekündigt?


📢 Aktivierung von SPF, DKIM und DMARC als zentraler Baustein gegen Spoofing und Phishing – seit langem bewährte Standards, nun mit verstärktem Fokus durch das BSI

📢 Empfohlene Einrichtung von DANE mit DNSSEC-Schutz: Besonders für eingehende Mails wird ein durchgängiger Schutz empfohlen. DNSSEC ist Voraussetzung, um TLSA-Einträge abzusichern und Manipulationen über DNS-Ausgestaltung wirksam zu verhindern: Ein echter Mehrwert im Angebot für Kunden, die nicht nur Domain-Sicherheit, sondern Ende-zu-Ende‑Authentizität wünschen.

Achtung: nicht jeder Registrar stellt seinen Kunden DNSSEC zur Verfügung – bei Nameshield ist dies selbstverständlich möglich, sprechen Sie uns gerne an.

📢 Praktische Tipps zur Konfiguration und Hinweis auf häufige Fehler, z.B. Null-MX für nicht‐genutzte Domains oder typische Zeichen- und Tippfehler beim Eintrag der SPF-, DKIM- und DMARC-Records.

📢 Warnung vor geringer DNSSEC-Durchdringung: Viele Unternehmen scheuen DNSSEC aus Angst vor Fehlkonfiguration – dabei ist es das Rückgrat der E‑Mail-Sicherheit. Denn: Ohne DNSSEC bleibt SPF-, DKIM- oder DMARC-Schutz eine potenzielle Schwachstelle.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen? Sprechen Sie unser Team gerne an.


Ab sofort gültig: Microsofts neue DMARC-, SPF- und DKIM-Anforderungen

Am 5. Mai 2025 hat Microsoft angekündigt, sein E-Mail-Sicherheitssystem zu verbessern, indem nun neue strenge Anforderungen für die Authentifizierung von E-Mails gelten.

Dieser Schritt kommt nicht überraschend und reiht sich in die Reihe von Gmail, Yahoo und Apple ein, die seit 2024 DMARC von Absendern verlangen, die mehr als 5000 E-Mails pro Tag versenden. Die wichtigsten E-Mail-Dienste haben somit ihre Anforderungen an die Sicherheit von E-Mails verschärft, um besser gegen zahlreiche Cyberbedrohungen (Spam, Phishing durch Identitätsdiebstahl) vorgehen zu können.

Dabei sind nicht nur große Konzerne von dieser neuen Regeln betroffen, es reicht bereits aus, einmal an einem Tag 5000 E-Mails zu versenden, z. B. für eine Marketingkampagne, um betroffen zu sein. So können auch kleine Unternehmen und Verbände dem Risiko ausgesetzt sein, dass ihre E-Mails zurückgewiesen werden.

Welche Risiken bestehen für nicht konforme Unternehmen?

Unternehmen, die sich nicht auf diese neuen Anforderungen eingestellt haben, riskieren seit dem Inkrafttreten dieser Regeln am 5. Mai, dass ihre E-Mails im besten Fall im Spam landen und im schlimmsten Fall abgelehnt werden. Microsoft hat klargestellt, dass nicht authentifizierte E-Mails den Code „550; 5.7.515 Access denied, die sendende Domain [SendingDomain] erfüllt nicht die erforderliche Authentifizierungsstufe“ tragen werden.

Unternehmen riskieren daher:

  • dass ihre E-Mails nicht ankommen (Marketing-E-Mails, Rechnungen, Zurücksetzen von Passwörtern oder andere wichtige Mitteilungen).
  • ihren Ruf als nicht konformer Versender zu beschädigen und das Vertrauen ihrer Kunden zu gefährden.  

Wie können Sie die neuen Microsoft-Richtlinien einhalten?

Mehrere Protokolle wie SPF, DKIM und DMARC können effektiv eingesetzt werden, um Ihre E-Mails zu sichern:

  • SPF (Sender Policy Framework) ermöglicht es Mailservern zu überprüfen, ob eine empfangene E-Mail tatsächlich vom gemeldeten Hostserver stammt. Diese Überprüfung erfolgt automatisch und ist für den Empfänger transparent.
  • DKIM (Domain Keys Identified Mail), ist eine kryptografische Signatur des DKIM-Nachrichtenkörpers, die die Authentizität der Absenderdomain überprüft und die Integrität der Nachricht gewährleistet.
  • Schließlich wird DMARC (Domain-based message authentication, reporting and conformance) in den Authentifizierungsprozess für eingehende E-Mails einer Organisation integriert. Mithilfe von DMARC können Empfänger feststellen, ob eine Nachricht konform ist. Es setzt voraus, dass die Nachricht die SPF- und/oder DKIM-Validierung durchlaufen hat und die Domainnamen übereinstimmen.

DMARC ist eine Pflicht, keine Option mehr: Nameshield unterstützt Sie bei der Einhaltung der Vorschriften!

Angesichts dieser Veränderungen bietet Nameshield maßgeschneiderte Dienstleistungen an, um Unternehmen und Organisationen dabei zu helfen, die DMARC-Anforderungen von Microsoft bestmöglich zu erfüllen :

  • Einrichten Ihrer Plattform
  • Begleitung bei der Veröffentlichung der DMARC-Einträge in allen Zonen
  • Überprüfung von SPFs (Syntax, IP-Liste, abgewerteter oder leerer Wert, …)
  • Vorschlag zur Anpassung der sendenden Subdomains, mit dem Ziel, die Angriffsfläche zu begrenzen
  • Analyse der RUAs und Empfehlungen für notwendige SPF / DKIM-Änderungen
  • Empfehlung der durchzuführenden Änderungen: DMARC-Quarantine, Reject und Anpassung der SPF- und DKIM-Einträge.
  • Verfolgung von auffälligem Verhalten, Phishing-Versuchen und Sensibilisierung.

Um DMARC richtig zu verstehen, können Sie unsere Infografik herunterladen. Zögern Sie nicht, sich mit unseren Teams in Verbindung zu setzen, um Ihre Fragen zu beantworten und Ihre E-Mails zu sichern.

Ankauf von Domainnamen: die wichtigsten Punkte, die Sie wissen sollten

Die Positionierung und Sichtbarkeit einer Marke hängen heute weitgehend von ihrer Website und damit von ihrem Domainnamen ab. Die Expansion einer Marke in einen neuen Markt, die Einführung eines neuen Projekts, die Neugestaltung einer Marketingidentität … all diese Entscheidungen erfordern eine effektive Positionierung im Internet und damit möglicherweise die Registrierung neuer Domainnamen. Es kann jedoch vorkommen, dass der ideale Domainname für ein Projekt bereits rechtmäßig von einem Dritten registriert ist.

In diesem Fall besteht eine Möglichkeit darin, die Domain zu erwerben. Dabei können zwei Fälle eintreten: Die Domain steht zum Verkauf oder sie wird rechtmäßig von ihrem Inhaber genutzt.

Die Domain steht zum Verkauf

Im einfachsten Fall möchte der Inhaber der Domain diese verkaufen. Über die Sekundärmarktplattform für Domainnamen, auf der die Anzeige verfügbar ist, kann der gesuchte Domainname entweder zu einem Festpreis, nach Verhandlung mit dem Verkäufer oder nach einer Auktion erworben werden. Der Käufer erhält dann den Domainnamen und kann ihn bei seiner Registrierungsstelle in sein Portfolio aufnehmen.

Es ist jedoch zu beachten, dass viele Akteure Domainnamen nur erwerben, um sie zu einem höheren Preis weiterzuverkaufen. Ein zum Verkauf stehender Domainname wird daher nicht unbedingt zu seinem tatsächlichen Wert angeboten. Es ist unerlässlich, den Kauf nach einer Prüfung des Domainnamens in Angriff zu nehmen, um seinen Marktwert sicherzustellen.

Die Domain wird von seinem Inhaber rechtmäßig genutzt

Der Domainname kann registriert und somit nicht zum Kauf verfügbar sein, unabhängig davon, ob er für das Hosting einer Website verwendet wird oder nicht. Das Projekt zum Erwerb des Domainnamens besteht dann darin, mit dem Eigentümer über die Möglichkeit einer Eigentumsübertragung durch einen Kauf zu verhandeln – der Kaufpreis ist dabei Verhandlungssache.

Der erste Schritt besteht daher darin, den Inhaber des gewünschten Domainnamens zu identifizieren und Kontakt mit ihm aufzunehmen. Seit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind personenbezogene Daten und insbesondere die des Inhabers der Domain in der Regel geschützt und daher nicht in der Whois-Datenbank enthalten. Um den Inhaber zu ermitteln, kann es daher erforderlich sein, Recherchen durchzuführen und zunächst die Kontaktinformationen in den Impressumsangaben der über die Domain gehosteten Website zu überprüfen. Sollte dies erfolglos bleiben, können weitergehende Recherchen im Internet, in sozialen Netzwerken und Foren, in Presseartikeln usw. durchgeführt werden. Sobald der Kontakt hergestellt ist, kann dem Inhaber der Wunsch mitgeteilt werden, den Domainnamen zu erwerben.

In dieser Phase kann dieser seine Ablehnung der Freigabe des Domainnamens, den er nutzt, zum Ausdruck bringen. Eine ausbleibende Antwort auf die Anfrage kann einer Absage gleichkommen. In diesem Fall sollte die Entscheidung des Gesprächspartners akzeptiert werden. Falls der Inhaber jedoch Interesse an dem Vorschlag zeigt, kann die Verhandlungsphase beginnen.

Diese Phase der Verhandlung des Verkaufspreises hängt damit zusammen, dass es keine Regeln für den Ankaufspreis einer Domain gibt. Eine gute Kenntnis des Werts der Domain ist daher erforderlich, um ein akzeptables Angebot machen und einen fairen Preis aushandeln zu können. Der Inhaber kann den Verkaufspreis seiner Domain überbewerten, der potenzielle Käufer entscheidet allein, welchen Höchstbetrag er je nach seinem Vorhaben akzeptieren kann. Es ist zu beachten, dass die Verhandlungsphase von unterschiedlicher Dauer sein kann, je nach Dringlichkeit des Bedarfs und Reaktionsfähigkeit des Inhabers.

Wenn sich Käufer und Inhaber auf einen Preis geeinigt haben, muss eine schriftliche Vereinbarung unterzeichnet werden, um die Zahlungs- und Übertragungsbedingungen festzulegen. Nach der Kündigung der Rechte an der Domain durch den bisherigen Inhaber wird diese an die vom Käufer gewählte Registrierungsstelle übertragen, die die Kontaktdaten und DNS-Konfigurationen des neuen Eigentümers aktualisiert.

Wie kann Nameshield Sie dabei unterstützen?

Der Kauf einer Domain ist kein einfacher Vorgang. Er erfordert gute Kenntnisse des Domainmarktes, insbesondere um den Wert eines Vermögenswertes zu bestimmen und den fairsten Preis auszuhandeln. Außerdem müssen die notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um sich während der Kaufphase vor Betrug zu schützen. Sie können sich von einem Dritten begleiten lassen, der über das erforderliche Fachwissen verfügt, um Ihr Projekt erfolgreich durchzuführen.

Nameshield kann Sie mit seinem Remediation-Service und seiner dreißigjährigen Erfahrung in der Wiedererlangung von Domainnamen und Remediation unterstützen. Wir verfügen über ein Inhouse-Team, das auf den Aufkauf von Domainnamen spezialisiert ist, sodass Sie von einem direkten Kontakt sowie von Reaktionsschnelligkeit und Zuverlässigkeit bei der Erbringung dieser Dienstleistung profitieren.

Die Stärken unseres Services beruhen auf drei Elementen:

  • Ausgangspunkt für unser Team ist die Analyse der Domain, die zurückgekauft werden soll. Die Ermittlung bspw. ihres Alters, ihrer Top Level Domain, ihrer Länge, ihres thematischen Werts und ihrer Nutzung ermöglicht es uns, die Erfolgswahrscheinlichkeit der Maßnahme zu bestimmen und den Wert der Domain zu schätzen. So erhalten Sie schnell einen Überblick über die Machbarkeit Ihres Vorhabens.
  • Unsere Kontaktaufnahme mit dem Inhaber der Domain zur Ermittlung seiner Verkaufsbereitschaft erfolgt anonym. Weder Ihre Identität noch die von Nameshield werden dem Inhaber der Domain während des gesamten Kaufprozesses bekannt gegeben. Die Geheimhaltung Ihrer Identität schützt Sie insbesondere vor einer Überbewertung der Domain.
  • Wenn Sie den Kaufpreis bestätigt haben, nehmen wir den tatsächlichen Erwerb der betreffenden Domain über ein Zahlungssystem vor, das die Anonymität und Sicherheit des Verfahrens gewährleistet. Die Sicherung Ihres Domain-Kaufs über eine spezialisierte Plattform auf dem Sekundärmarkt schützt Sie vor Betrugsversuchen während der Transaktion.

Wir verpflichten uns, einen fairen Preis auszuhandeln, zu dem Sie den Kauf tätigen oder davon zurücktreten können. Wir übernehmen die Domain und übertragen sie auf Ihr Konto, sodass Sie dann der Inhaber sind.

Was tun, wenn der Inhaber der Domain den Verkauf ablehnt?

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Domain erwerben können, ist größer, wenn der Inhaber der Domain diese nicht oder nur wenig nutzt oder wenn er beabsichtigt, sie gegen ein angemessenes Angebot zu verkaufen. Bei aktiver Nutzung lässt er sich möglicherweise in der Verhandlungsphase überzeugen, kann aber auch Ihr Angebot ablehnen, obwohl es finanziell interessant ist. Denn der Inhaber der von Ihnen gewünschten Domain ist nicht verpflichtet, sie Ihnen zu verkaufen.

Angesichts dieser Ablehnung ist es ratsam, das ursprüngliche Projekt zu überdenken, entweder indem Sie einen ganz anderen Domainnamen wählen, der potenzielle Änderungen im restlichen Projekt mit sich bringt, oder indem Sie Änderungen am ursprünglich gewünschten Domainnamen vornehmen. Bei der zweiten Option muss unbedingt darauf geachtet werden, dass keine damit verbundenen Marken bereits eingetragen sind, um mögliche Rechte an geistigem Eigentum nicht zu verletzen.

Je nach Fall muss beim Kauf der gewünschten Domain eine Eintragung als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) im Vorfeld oder im Anschluss erfolgen, um den Schutz des Gewerblichen Eigentums sicherzustellen. Es ist auch wichtig, eine Strategie für die Registrierung von Domainnamen zu definieren, um ein einheitliches und Ihren Bedürfnissen entsprechendes Portfolio aufzubauen, begleitet von einer defensiven Registrierungsstrategie für die als besonders sensibel eingestuften Domainnamen mit dem Ziel die risikoreichsten Betrugsfälle zu vermeiden. Nameshield kann Sie als souveräner Corporate Registrar bei diesen Schritten unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Nameshield.

World-Backup Day – Datensicherheit ist Unternehmenssicherheit

Jedes Jahr wird am 31. März der „World Backup Day“ gefeiert. Ein wichtiger Reminder für Unternehmen und Privatpersonen auf einen grundlegenden Aspekt der IT-Sicherheit zu achten: die regelmäßige Sicherung Ihrer Daten.

Datenverlust kann für ein Unternehmen überlebensbedrohlich sein. Das zehnte Barometer zur Cybersicherheit von Unternehmen, das von Opinionway für CESIN erstellt wurde, schätzt, dass 47 % der Unternehmen im Jahr 2024 „mindestens einen signifikanten Cyberangriff erlitten haben.“ Der Diebstahl von Daten wird als eine der Hauptfolgen von Angriffen genannt, die im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen haben.

Die Bedeutung einer robusten Datensicherung ist daher nicht zu vernachlässigen. Kein Unternehmen ist vor einem Cyberangriff gefeit: Der Schutz und die Sicherung von Daten sind von entscheidender Bedeutung, um die Geschäftskontinuität des Unternehmens zu gewährleisten, aber auch um zu verhindern, dass es im Falle eines Angriffs zum Stillstand kommt und Datenverluste auftreten, die irreparabel sein könnten.

Datenverlust verhindern mit der 3-2-1-1-0 Regel

In „L’État de la menace informatique“ erklärt die ANSSI, dass die Cloud-Umgebung „ein wachsendes Ziel von Cyberangriffen“ sei. Die Backup-Strategie sollte daher nichts dem Zufall überlassen. Um im Falle eines Vorfalls eine schnelle und effiziente Wiederherstellung zu gewährleisten, empfehlen Cybersicherheitsexperten die Anwendung der Regel 3-2-1-1-0:

  • 3 Kopien der Daten: Ein nicht dupliziertes Datenelement ist ein potenziell verlorenes Datenelement. Es ist daher erforderlich, mindestens drei verschiedene Versionen Ihrer Dateien aufzubewahren.
  • 2 verschiedene Medien: Diversifizieren Sie Ihre Speicherlösungen, um die Risiken im Zusammenhang mit einem Hardwareausfall zu minimieren.
  • 1 verschlüsselte Offsite-Kopie: Ermöglicht im Falle eines Brandes, Diebstahls oder Cyberangriffs eine ausgelagerte Sicherung und Verfügbarkeit der Daten.
  • 1 verschlüsselte Offline-Kopie: Gewährleistung der Datenwiederherstellung auch bei einer allgemeinen Beschädigung des Informationssystems.
  • 0 Backup-Fehler: Fehlerfreie Wiederherstellungstests (ein Backup ohne regelmäßige Wiederherstellungstests ist kein brauchbares Backup).

Angesichts der zunehmenden Angriffe ist die Datensicherung weit mehr als eine technische Anforderung: Sie ist eine Lebensversicherung für Unternehmen. Der World Backup Day erinnert uns daran, wie wichtig sie für die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen ist: Vorausschauend zu handeln bedeutet, für das Unerwartete gewappnet zu sein.

Ist Ihr Unternehmen bereit?

Bei Rückfragen steht Ihnen Nameshield gerne zur Verfügung. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.