Google Registry führt drei neue Endungen ein: .eat, .fly und .here

Pünktlich zum Ende der Sommerpause hat Google Registry die Einführung der Endungen .eat, .fly und .here angekündigt. Diese neuen gTLDs versprechen, Zielgruppen im Internet gezielter anzusprechen – dank Domainnamen, die sich auf eine bestimmte Tätigkeit, ein Reiseziel oder einen konkreten Standort beziehen.

Alle drei Top Level Domains haben den gleichen Einführungsplan und dürften in ihren jeweiligen Branchen sehr beliebt werden.

An wen richten sich diese drei Endungen und welche Vorteile bieten sie?

.eat: Eine Endung für die Gastronomie, kulinarische Marken und Lieferplattformen

Die Endung .eat wird natürlich Gastronomen, Chefköche und andere Fachleute aus dem Lebensmittelhandwerk ansprechen, die ihre Identität online unterstreichen möchten. Diese Endung stellt eine unmittelbare Verbindung zur Welt der Gastronomie her und eignet sich für Chefs, Caterer, Lebensmittelproduzenten- und Marken, , Content-Ersteller oder auch Lieferplattformen von Speisen, die ihr Know-how präsentieren, ihre Dienstleistungen und Produkte bewerben und verkaufen möchten.

Die 2024 eingeführte Endung .food erfreut sich wachsender Beliebtheit: Mittlerweile sind mehr als 35.000 Domains registriert – ein vielversprechendes Zeichen für die Zukunft von .eat.

Die Endung .fly richtet sich an Fluggesellschaften, Flughäfen, Reisebüros und Plattformen für Urlaubsbuchungen

Die Endung .fly wird ihrerseits in der Luftfahrtbranche zum Einsatz kommen und es ermöglichen, Webadressen zu einem Einstieg in die Reise zu machen. Diese Endung wird es der Branche ermöglichen, Reisen, Reiserouten und Buchungen unter einer klaren, einprägsamen und einheitlichen Identität anzubieten. Damit können zukünftige Reisende ihren Urlaub entspannt planen.

Da die Luftfahrtbranche besonders anfällig für Cybersquatting ist, wird es für viele Marken notwendig sein, defensive Registrierungen vorzunehmen, um opportunistische oder missbräuchliche Registrierungen durch Cyberangreifer zu verhindern.

Die Endung .here: eine Top Level Domain, die lokalen Unternehmen und Gemeinschaften eine Verankerung bietet

Wenn ein Unternehmen seine Präsenz an einem bestimmten Ort stärken möchte, signalisiert die Endung .here die Zugehörigkeit zu einem spezifischen Standort: Diese Endung richtet sich daher an eine breite und vielfältige Käuferschicht. Die Endung .here eignet sich somit für lokale Geschäfte, Geolokalisierungsplattformen, lokale Medien, Tourismusbüros, Kommunalverwaltungen oder Immobilienagenturen, die ihren Kunden lokale Angebote oder Initiativen präsentieren möchten.

Aufgrund ihres eher generischen Charakters wird die Endung .here zweifellos von sehr heterogenen Branchen und Playern genutzt werden, bleibt dabei jedoch stets lokal verankert.

Wie sieht der Einführungsplan dieser Top Level Domains aus?

Die Einführung der Endungen .eat, .fly und .here erfolgt in drei Phasen:

  • Sunrise-Phase: vom 1. September 2026 bis zum 9. November 2026. Während dieses Zeitraums haben Markeninhaber, die ihre Marke beim Trademark Clearinghouse (TMCH) angemeldet haben, Vorrang bei der Registrierung ihrer Domains unter .eat, .fly und .here.
  • Early-Access-Phase: vom 10. November 2026 bis zum 17. November 2026. Eine Woche lang steht die Registrierung dieser Endungen allen offen – nach dem First Come – First Served-Prinzip – gegen eine zusätzliche Gebühr, die gegen Ende der EAP-Phase degressiv sinkt.
  • Allgemeine Verfügbarkeit: ab dem 17. November 2026. Die Registrierung von Domainnamen für alle drei Endungen steht allen offen, sofern diese noch verfügbar sind.

Diese drei neuen Endungen dürften für viele Unternehmen besonders interessant sein. Sie bieten Fachleuten aus den unterschiedlichsten Branchen die Chance, ihre Online-Präsenz zu stärken – bergen aber auch das Risiko von Cybersquatting, dem frühzeitig vorgebeugt werden muss.

Nameshield steht Ihnen gerne zur Verfügung, um Sie beim Erwerb, der Einrichtung und der Verwaltung Ihrer Domains mit den Endungen .eat, .fly und/oder .here zu unterstützen. Wenn Sie Interesse haben oder Fragen haben, kontaktieren Sie uns.

Die digitale Souveränität Europas im Hinblick auf die Ziele für 2030

Zu Beginn des Sommers veröffentlichte die Europäische Kommission ihren vierten Bericht über „den Stand der Umsetzung der Digitalen Dekade“. Nameshield stellt Ihnen die wichtigsten Punkte dieser strategischen Analyse vor, die einen Ausblick auf die technologische Souveränität der Europäischen Union bis 2030 gibt.

Dieses Dokument zeigt auf, wie Europa unter kritischen strategischen Abhängigkeiten in den Bereichen Cybersicherheit, Cloud und digitale Vermögenswerte leidet. Um gegenüber den amerikanischen und chinesischen Giganten wettbewerbsfähig und widerstandsfähig zu bleiben, müssen europäische Unternehmen ihre Transformation beschleunigen und sich bewusst für vertrauenswürdige, souveräne Player entscheiden.

Die europäische Digitalpolitik: eine durchwachsene Bilanz für 2026

Im Bereich der Basisinfrastruktur hebt der Bericht ermutigende Ergebnisse in Europa hervor:

  • Der 5G-Ausbau deckt mittlerweile 96,8 % der europäischen Haushalte ab,
  • fast jedes zweite Unternehmen (46,7 %) nutzt Cloud-Computing-Dienste,
  • Im Bereich der KI setzen 20 % der Unternehmen interne Lösungen ein. Die Nutzung ist innerhalb eines Jahres um 48 % gestiegen, besonders im Gesundheitswesen. Gleichzeitig verfügen 60 % der europäischen Bevölkerung über grundlegende digitale Kompetenzen in diesem Bereich.

Doch die amerikanischen Wettbewerber sichern sich den Großteil des technologischen Mehrwerts, und die Kluft vergrößert sich in mehreren strategischen Punkten:

  • Europa sieht sich weiterhin mit einer anhaltenden materiellen Abhängigkeit konfrontiert: Sie macht lediglich 9 % des weltweiten Halbleitermarktes aus und liegt damit weit entfernt von dem für 2030 festgelegten Ziel von 20 %.
  • Der Bericht zieht zudem Bilanz über einen Mangel an IT- und Cybersicherheitstalenten. Im Jahr 2025 machen Fachkräfte im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) nur 5 % der Gesamtbeschäftigung in Europa aus (das Ziel für 2030 liegt bei 10 %, was sich auf die Bereiche Sicherheit, Cloud und Cybersicherheit auswirkt). Der Frauenanteil unter den IKT-Fachkräften verharrt seit 2024 unter der 20-Prozent-Marke, trotz steigender Nachfrage.
  • Was schließlich die KMU betrifft, so sehen sich diese mit einem dreifachen Hindernis konfrontiert: Mangel an Daten, fehlende interne Kompetenzen und begrenzte finanzielle Ressourcen, was die Integration fortschrittlicher und sicherer digitaler Tools lähmt.

Europa ist im Bereich der Cybersicherheit stark von externen Akteuren abhängig.

Die Feststellung der Europäischen Kommission ist eindeutig: Europa ist nach wie vor in hohem Maße strukturell von Cybersicherheitsanbietern abhängig, die außerhalb der Europäischen Union ansässig sind. Die europäischen Technologieführer sind auf internationaler Ebene leider nach wie vor unterrepräsentiert.

Für Unternehmen birgt diese Abhängigkeit rechtliche, geopolitische und operative Risiken für ihre Daten und digitalen Vermögenswerte. Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie, erinnert in dem Bericht daran, dass die Schaffung solider regulatorischer Grundlagen in Europa als Hebel dienen muss, um unsere eigene industrielle Widerstandsfähigkeit aufzubauen.

Die Kontrolle über eigene Infrastrukturen, Daten und Technologieanbieter

Angesichts wachsender Bedrohungen in Bezug auf Datenschutz und Privatsphäre zeigt das jüngste „Eurobarometer zum digitalen Jahrzehnt“, das von der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben wurde, ein bisher beispielloses Bewusstsein bei Bürgern und Unternehmen zu diesem Thema:

  • 82 % der Europäer halten es für unerlässlich, unsere technologische Abhängigkeit von Drittländern zu verringern.
  • 85 % fordern, dass die EU vorrangig in digitale Dienste investiert, die auf europäischem Boden entwickelt und kontrolliert werden.
  • 58 % erklären sich bereit, zu einem europäischen Anbieter zu wechseln, selbst wenn dies höhere Kosten bedeutet.

Für ein Unternehmen ist die Wahl eines vertrauenswürdigen europäischen Partners nicht mehr nur eine ethische Entscheidung, sondern aus verschiedenen Gründen ein wichtiger Differenzierungs- und Vertrauensfaktor:

  • Erhöhte Sicherheit und Zuverlässigkeit (50 % der Befragten),
  • Besserer Schutz personenbezogener Daten (49 %),
  • Klare Regeln und verstärkter Schutz (39 %),
  • Geringere Abhängigkeit von ausländischen Rechtsordnungen (33 %),
  • Förderung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Europas (30 %).

Digitale Unabhängigkeit: Der Schutz Ihrer Domainnamen – die erste Verteidigungslinie Ihrer Marke

Die Sicherheit Ihrer digitalen Vermögenswerte (Domainnamen, DNS-Server…) ist ein wesentlicher Bestandteil des Kampfes gegen Cyberbedrohungen, wie er vom Eurobarometer der Europäischen Kommission identifiziert wurde.

87 % der Bürger sind laut dem Bericht der Ansicht, dass Online-Betrug, Desinformation, der missbräuchliche Einsatz von KI und Deepfakes eine direkte Bedrohung für unsere Demokratien darstellen.

Der  Missbrauch von Domainnamen dient häufig als Mittel, um massive Phishing-Kampagnen zu starten, die Identität legitimer Unternehmen zu täuschen oder Falschinformationen zu verbreiten. Durch die Sicherung Ihrer Domainnamen bei einem europäischen und souveränen Betreiber können Sie Ihre Kunden wirksam schützen.

Digitale Souveränität im Mittelpunkt der europäischen Debatten

Die Botschaft der Europäischen Kommission für die kommenden Jahre ist klar: Um einen wirtschaftlichen und technologischen Rückstand zu vermeiden, muss Europa seine regulatorische Angleichung in eine echte industrielle Stärke umwandeln.

Für deutsche und europäische Unternehmen bedeutet diese Dynamik konkrete Entscheidungen. Indem Sie den Schutz Ihrer Domains und digitalen Vermögenswerte einem souveränen Experten anvertrauen. Damit reduzieren Sie operative Risiken und erfüllen die geltenden Anforderungen an Vertrauen und Sicherheit.

In diesem Zusammenhang tragen Player wie Nameshield dazu bei, die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen und Behörden zu stärken, indem sie deren strategische Domainnamen vor Cyberbedrohungen schützen.

Wenn Sie Fragen zu diesem Artikel haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Die Endung .dot startet: Alles, was Sie wissen müssen

Die Welt der Domainnamen wird um eine neue generische Top-Level-Domain (gTLD) bereichert: die .dot. Sie wurde speziell für Webentwickler konzipiert und verspricht, großen Anklang zu finden.

Von der Exklusivität zur Öffnung der .dot

Die .dot war ursprünglich von Google beantragt worden, wurde aber schließlich von der Firma Dish DBS Corporation erworben. Bislang war ihre Nutzung ausschließlich diesem Unternehmen und seinen Tochtergesellschaften vorbehalten. Ab dem 21. Juli kann diese Endung jedoch von akkreditierten Marken reserviert werden.

An wen richtet sich diese Endung und welche Vorteile bietet sie?

Die Endung .dot positioniert sich als Standarddomain für Entwickler, Ingenieure, Betreuer von Open-Source-Projekten, Start-ups und Technologiemarken. Ihre Anwendungen fügen sich nahtlos in das Vokabular der Entwicklung ein:

  • Persönliche Marke: Entwickler können kurze und leicht erkennbare Adressen erstellen (Vorname-Nachname.dot).
  • Infrastruktur und interne Umgebung: Die Endung bietet eine klare Strukturierung für Testumgebungen, geografische Regionen oder APIs, wie beispielsweise api.unternehmen.dot

Die .dot-Domain wird von allen wichtigen Browsern, E-Mail-Clients und Zertifizierungsstellen universell unterstützt.

Der Zeitplan für die Einführung der .dot-Domain

Um eine faire und sichere Einführung für Unternehmen zu gewährleisten, wird die Einführung der Domain-Endung in drei separate Phasen unterteilt:

  1. Sunrise-Phase (vom 21. Juli bis zum 19. Oktober 2026): Ein Zeitraum von 90 Tagen ist ausschließlich den Inhabern von im TMCH eingetragenen Marken vorbehalten, sodass diese ihren genauen Namen vor der breiten Öffentlichkeit registrieren können.
  2. Early-Access-Phase (vom 20. Oktober bis zum 1. November 2026): 13 Tage lang steht die Registrierung allen nach dem First Come, First Served Prinzip offen, allerdings mit einem degressiven Preissystem.
  3. Allgemeine Verfügbarkeit (ab dem 2. November 2026): Die Registrierung eines .dot-Domainnamens steht allen offen, sofern dieser nicht zuvor reserviert wurde.

Angesichts der besonders starken Nachfrage seitens Investoren nach generischen Begriffen für die Entwicklung (api.dot oder docs.dot) stellt diese Einführung eine interessante Chance für IT-Fachleute dar.

Nameshield begleitet Sie bei jedem Schritt des Erwerbs Ihrer .dot-Domain: Reservierung, Sicherung und Inbetriebnahme erfolgen im Rahmen eines klaren und kontrollierten Prozesses. Wenn Sie von unserer Unterstützung profitieren möchten, warten Sie nicht länger: kontaktieren Sie uns.

Cyberangriffe im Sommer: Warum Unternehmen jetzt wachsam sein müssen

Jedes Jahr stellen Cyberkriminelle ihren Angriffsplan für die Sommermonate auf. Sie nutzen die Urlaubszeiten und die allgemein nachlassende Wachsamkeit aus, um Unternehmen ins Visier zu nehmen.

Die Angriffspunkte können vielfältig sein und sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen betreffen, wobei der menschliche Faktor bei Cyberangriffen oft eine Rolle spielt. Von Betrugsmaschen rund um Klimaanlagen mitten in der Hitzewelle über Phishing-Versuche im Zusammenhang mit Steuerrückerstattungen bis hin zu betrügerischen SMS bei angeblich offenen Rechnungen – der Fantasie der Cyberkriminellen sind keine Grenzen gesetzt.

Unternehmen sind bevorzugte Ziele und aktuell besonders gefährdet. Mitarbeiter müssen daher stets sensibilisiert werden, um kostspielige und schädliche Fehler zu vermeiden.

Welche Bedrohungen Unternehmen im Sommer drohen

Beim Phishing wird ein Empfänger mit einer betrügerischen Nachricht getäuscht, um Zugangsdaten oder sensible Informationen zu stehlen. Ziel ist es, die Identität der Opfer anzueignen und zu missbrauchen. Beim Spoofing hingegen wird eine Adresse, eine Nummer oder eine Webseite gefälscht, um legitim zu erscheinen.

Slamming ist eine Variante des Phishings im Bereich der Domainnamen. Auch hier beginnt alles mit einer dringenden E-Mail. Diese drängt dazu, einen Dienst, einen Vertrag oder einen Domainnamen ohne tatsächliche Zustimmung betrügerisch auf einen anderen Anbieter umzustellen. Oft geschieht dies durch eine irreführende Aufforderung – zum Beispiel zur Verlängerung der Jahresgebühr –, die wie eine übliche und legitime Aktualisierung aussieht.

Betrügerische E-Mails, die am häufigsten als Mittel für Cyberangriffe genutzt werden, enthalten oft manipulierte Anhänge, die als PDF- oder Word-Dokumente getarnt sind und Malware oder Ransomware installieren können. Diese betrügerischen Anhänge werden als „Trojaner“ bezeichnet, da sie versuchen, die Sicherheit der IT-Systeme der Opfer so unauffällig wie möglich zu untergraben.

Alle Bedrohungen basieren auf Vertrauen und Dringlichkeit, um die Teams zu täuschen, insbesondere wenn die Personalbesetzung während der Sommermonate reduziert ist.

Domainnamen sind dann verstärkt Nachahmungen, betrügerischen Weiterleitungen und Versuchen der missbräuchlichen Registrierung ausgesetzt, was der Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit eines Unternehmens schaden kann.

Um dem bestmöglich entgegenzuwirken, wird das Verständnis jeder Art von Bedrohung durch die Sensibilisierung der Mitarbeiter zu einem wirksamen Schutzschild, um diese zu erkennen und zu verhindern.

Die Wachsamkeit im Unternehmen nachhaltig stärken

Um die mit Cyberbedrohungen verbundenen Risiken im Sommer zu minimieren, sollten mehrere einfache Verhaltensweisen im Alltag zur Gewohnheit werden:

  • Schützen Sie Ihre sensiblen Informationen: Geben Sie niemals vertrauliche oder persönliche Daten weiter, ohne zuvor die Identität Ihres Gesprächspartners eindeutig überprüft zu haben.
  • Seien Sie bei Anhängen wachsam: Öffnen Sie keine Dokumente, wenn Ihnen der Absender unbekannt ist.
  • Überprüfen Sie Links systematisch, bevor Sie darauf klicken: Machen Sie es sich zur Gewohnheit, mit der Maus über Hyperlinks zu fahren. So wird die tatsächliche Zieladresse angezeigt und Sie können irreführende URLs entlarven.
  • Behalten Sie bei dringenden Angelegenheiten einen kühlen Kopf: Cyberkriminelle nutzen oft die Eile aus (dringende Anfrage der Geschäftsleitung, ausstehende Rechnung). Geben Sie niemals dem Druck nach und nehmen Sie sich Zeit, die Situation zu analysieren.
  • Führen Sie eine Gegenprüfung durch: Bei dem geringsten Zweifel an einer Nachricht nutzen Sie einen anderen Kommunikationskanal (Telefonanruf, internes Nachrichtensystem), um den vermeintlichen Absender zu kontaktieren und die Legitimität seiner Anfrage zu überprüfen.

Diese Maßnahmen verringern die Bedrohungen für Domains, die in Zeiten geringerer Wachsamkeit durch Fälschungen, betrügerische Weiterleitungen oder Identitätsdiebstahlversuche ins Visier genommen werden.

Ein hohes Maß an Wachsamkeit während der Sommermonate aufrechtzuerhalten, ist keine Option, sondern eine strategische Notwendigkeit für Unternehmen. Angesichts der zunehmenden Cyberbedrohungen bleibt die Schulung der Teams ein wichtiger Verteidigungsfaktor. Angriffe vorzubeugen ist immer viel kostengünstiger, als die Folgen einer Sicherheitslücke zu tragen – vergessen Sie also nicht, Ihr Unternehmen dafür zu sensibilisieren! Zögern Sie nicht, Nameshield zu kontaktieren, wenn Sie Fragen haben.

Einführung von .PAY: Warum sollte man sich mit defensiven Registrierungen absichern?

Amazon Registry hat sein Ökosystem kürzlich mit der Einführung der Top Level Domain „.PAY“ erweitert – eine Chance für Unternehmen, die ihre Tätigkeit klarer mit Zahlungen, Vertrauen und Conversion in Verbindung bringen möchten.

Für wen ist die .PAY-Domain gedacht?

Die Top Level Domain .PAY richtet sich in erster Linie an Unternehmen, die Online-Zahlungsdienste oder sichere Kaufprozesse anbieten. Für das Bankwesen dürfte die Einführung der .PAY-Domain von großer Bedeutung sein, da die Endung direkt mit Zahlungsprozessen, der Glaubwürdigkeit digitaler Abläufe und der Prävention von Identitätsdiebstahl zusammenhängt.

Die .PAY-Endung könnte auch für Marken von Interesse sein, die sich einen digitalen Raum sichern möchten, der mit ihrer Identität im Einklang steht, um zu verhindern, dass Dritte diesen Namen nutzen, um fälschlicherweise Vertrauen zu erwecken.

Die .PAY: eine strategische Top Level Domain, die zahlreiche Herausforderungen mit sich bringt

Die Einführung von „.PAY“ ist ein wichtiger Schritt für Marken. Ein zentrales Ziel dabei ist es, zu verhindern, dass ein Domainname, der wie ein Zahlungsportal wirkt, von einem böswilligen Dritten genutzt wird.

Diese Top Level Domain dürfte für Marken besonders attraktiv sein, da sie den Domainnamen unmittelbar mit der Welt des Zahlungsverkehrs und damit mit Vertrauen, Sicherheit und der Kundenbeziehung in Verbindung bringt.

Angesichts der zunehmenden Online-Betrugsfälle kann eine Domain wie „marke.PAY“ die offizielle Markenkommunikation stärken. Registriert jedoch ein böswilliger Dritter diese Domain vor der Marke, könnte sie dazu missbraucht werden, Internetnutzer zu täuschen.

Die wichtigsten Termine für die Bewerbung um diese neue gTLD

Die Einführung der Top Level Domain .PAY hat bereits begonnen und wird in zwei Phasen ablaufen:

  • Vom 13. April 2026 bis zum 20. Juli 2026 findet die „Sunrise Phase“ statt.

Für diesen Zeitraum sind keine Einschränkungen vorgesehen, abgesehen davon, dass nur Marken, die bereits im Trademark Clearinghouse registriert sind, eine Registrierung beantragen können, sofern sie die .smd-Datei vorlegen, die zum Zeitpunkt der Anmeldung als technischer Legitimitätsnachweis dient.

Dieses kurze Zeitfenster erzeugt großen Zeitdruck für Markeninhaber. Sie müssen schnell ein schlüssiges und dokumentiertes Nutzungskonzept entwickeln, die Verfügbarkeit von Domains prüfen, wichtige Varianten berücksichtigen und vorsorglich Domains registrieren, bevor die Public Phase beginnt.

  • Vom 20. Juli 2026 bis zum 1. Februar 2027 beginnt dann die „Limited Registration Period“ (LPR), die jedoch nicht allen Unternehmen offensteht.

Sie richtet sich in erster Linie an alle, die Online-Zahlungstransaktionen über einen zugelassenen Dienstleister abwickeln. Konkret kann dies E-Commerce-Händler, Dienstleistungsplattformen, Fintechs oder jedes Unternehmen betreffen, dessen Webseite tatsächlich dazu dient, Zahlungen entgegenzunehmen, zu verarbeiten oder zu erleichtern.

Hinzu kommt eine weitere Auflage: Das Unternehmen muss sich verpflichten, die .PAY-Domain zu nutzen, ein nachvollziehbares Nutzungskonzept, das zur Tätigkeit der Website passt zu entwickeln und diese Domain nicht zu defensiven Zwecken zu registrieren, um sie anschließend ungenutzt zu lassen.

Derzeit ist noch nicht bekannt, wann die Phase der ‚General Availability‘ beginnt.

Die .PAY-Domain wird für Marken zu einer wichtigen Endung, denn sie steht an der Schnittstelle zwischen Online-Zahlungen, Kundenvertrauen und Betrugsbekämpfung. Da die Einführung zunächst durch eine „Sunrise Phase“ und anschließend durch eine „Limited Registration Period“ geregelt ist, kann jede Entscheidung bezüglich der Registrierung direkte Auswirkungen auf den Schutz der Markenidentität haben.

Nameshield unterstützt Unternehmen dabei, sensible Varianten frühzeitig zu erkennen und die passende Strategie gemeinsam mit Experten zu entwickeln. Warten Sie also nicht länger, kontaktieren Sie uns hier.