ICANN-Runde 2026: Was verraten uns die Zahlen des Reveal Day wirklich?

Der ICANN-Reveal-Day am 7. Oktober 2026 liefert einen ersten Überblick über die letzte Bewerbungsrunde für Internet-Endungen, die sogenannten neuen TLDs.

Diese Entwicklung sollte man mit Abstand betrachten: Es wurden 1.615 Bewerbungen eingereicht und damit weniger als in der Runde von 2012. Doch die reine Anzahl der Bewerbungen erzählt nur einen Teil der Geschichte. Von der eingereichten Bewerbung über den unterzeichneten Vertrag mit der ICANN bis zur tatsächlich delegierten Internet-Endung ist es noch ein langer Weg. Wie viele Bewerbungen dieses Ziel am Ende erreichen, lässt sich noch nicht sagen.

2026: 1.615 Bewerbungen, davon 333 Marken

Das Bewerbungsfenster war vom 30. April bis zum 12. August 2026 geöffnet. Die ICANN hat am 7. Oktober die ersten konsolidierten Daten der Runde veröffentlicht: 1.615 Bewerbungen, eingereicht von 481 Bewerbern.

Darunter:

  • 333 Markenbewerbungen, das sind etwa 21 %;
  • 16 Community-Bewerbungen;
  • 15 Bewerbungen, die sich als geografisch identifizieren;
  • 21 IDN-Bewerbungen;
  • 9 Varianten-Bewerbungen;
  • 51 Bewerbungen, die im Rahmen des Programms „Applicant Support“ eingereicht wurden.

Aus den Daten der ICANN lässt sich zudem ableiten, dass es mindestens 1.003 neue, unterschiedliche Endungen geben wird, die mit Sicherheit offen genutzt werden sollen.

Der Anteil der offenen Internet-Endungen ist damit sehr hoch. Allerdings ist ein methodischer Hinweis angebracht: Die Kategorien schließen sich nicht unbedingt gegenseitig aus, denn ein und dieselbe Bewerbung kann mehreren Kategorien zugeordnet werden.

Zudem weist die ICANN darauf hin, dass diese Zahlen eine Momentaufnahme vom 7. Oktober darstellen. Sie werden sich nach Ablauf der Phase des Zeichenketten-Austauschs voraussichtlich noch ändern, bevor sie am 17. November endgültig bestätigt werden.

Weiterhin starke geografische Konzentration

Die geografische Verteilung bestätigt einen Trend, der bereits 2012 erkennbar war.

Im Jahr 2026 entfällt allein auf Nordamerika mehr als die Hälfte der Bewerbungen.

Bewerbungen 2026

Europa liegt mit etwas mehr als 31 % weit dahinter, während der asiatisch-pazifische Raum etwa 13,5 % ausmacht. Bewerbungen aus Afrika und Lateinamerika sind, wie bereits 2012, nach wie vor stark in der Minderheit.

2026 vs. 2012: weniger Bewerbungen, vor allem aber eine andere Verteilung

Im Jahr 2012 erhielt die ICANN 1.930 Bewerbungen aus 60 Ländern und Gebieten. Davon entfielen 84 auf Community-Bewerbungen, 66 auf geografische Endungen und 116 auf IDN (internationalisierte Domainnamen). Die geografische Verteilung sah wie folgt aus: 911 Bewerbungen in Nordamerika, 675 in Europa, 303 in Asien/Australien/Pazifik, 24 in Lateinamerika/Karibik und 17 in Afrika.

Round 2012 vs. Round 2026

Der erste Unterschied ist quantitativer Natur: In der Runde 2026 wurden rund 16 % weniger Bewerbungen eingereicht als in der Runde 2012.

Der vielleicht interessanteste Unterschied liegt in der Art der Bewerbungen.

Die Anzahl der Community-Bewerbungen sank von 84 auf 16, die der geografischen von 66 auf 15 und die der IDN-Endungen (internationalisierte Top Level Domains) von 116 auf 21.

Bei den Marken ist beim Vergleich größere Vorsicht geboten. Im Jahr 2012 gab es bei der ICANN noch keine offizielle „.brand“-Kategorie. Die WIPO (Weltorganisation für geistiges Eigentum) schätzte die Zahl der „.brand“-Bewerbungen auf etwa 664.

Im Jahr 2026 weist die ICANN ausdrücklich 333 „Brand Applications“ (Bewerbungen für eine „.brand“) aus. Damit sind Marken mengenmäßig deutlich schwächer vertreten als 2012.

Diese Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu betrachten, da die Klassifizierungsmethoden nicht identisch sind.

Eine Vorsicht, die größer zu sein scheint als 2012

Die Runde 2012 startete vor dem Hintergrund einer beispiellosen Öffnung des DNS: Für Unternehmen, Marken, Communitys und Registry-Betreiber eröffnete sich die weitgehend neue Chance, eine eigene Internet-Endung zu schaffen.

Vierzehn Jahre später hat der Markt deutlich mehr Abstand gewonnen.

Unternehmen wissen heute deutlich besser, was der Betrieb einer TLD tatsächlich bedeutet: Anfangsinvestitionen und laufende Kosten, Governance, Compliance und Sicherheit, Einführungsstrategie, Nutzerakzeptanz und Reputation. Bei Marken kommt die Frage hinzu, welchen konkreten Nutzen eine eigene .brand-Endung tatsächlich bringt.

Eine Internet-Endung muss heute verstärkt ihre wirtschaftliche und strategische Berechtigung unter Beweis stellen. Vor dem Hintergrund eines angespannteren wirtschaftlichen Umfelds können diese Faktoren sowie die Tatsache, dass viele der 2012 eingereichten .brand-Anträge diese Fähigkeiten nicht nachweisen konnten, eine größere Vorsicht erklären.

Die Tatsache, dass die Zahl der Markenbewerbungen von geschätzten 664 im Jahr 2012 auf 333 im Jahr 2026 sinkt, spricht dafür, auch wenn die Erhebungsmethoden keinen perfekten statistischen Vergleich zulassen.

Dagegen zeigt diese Runde, dass nach wie vor ein Markt für neue Domain-Endungen besteht: Es gibt 1.282 Bewerbungen, die weder Community- noch geografische Bewerbungen sind, und die Bewerbungen konzentrieren sich weiterhin stark auf Nordamerika und Europa.

Die nächsten Schritte: austauschen, bestätigen … und dann richtig loslegen

Der nächste Termin ist zunächst die Replacement Period (Austauschphase der Zeichenketten), vom 8. bis 21. Oktober 2026, also während der ICANN87 stattfindet. Bewerber, die eine Ersatzkette vorgesehen haben, können diese unter bestimmten Bedingungen anstelle ihrer Hauptkette einsetzen. Dadurch können sie vermeiden, mit einem anderen Bewerber in Konkurrenz zu treten. Am häufigsten beworben wurde in dieser Runde die Endung .agent, und zwar 13-mal. Im Jahr 2012 war dies die Endung .app, ebenfalls mit 13 Bewerbungen.

Danach folgt der String Confirmation Day (Tag der Bestätigung der Zeichenkette) am 17. November 2026.

Die ICANN wird dann die endgültige Liste der Kandidaten-Strings sowie die neue Konfiguration der konkurrierenden Strings veröffentlichen. Dieses Datum markiert auch den Beginn der Phase der Community Input (Feedback der Community) und der Einsprüche.

Erst dann zeichnet sich ab, wie die neue gTLD-Generation aussehen wird.

Anschließend wird sich zeigen, wie viele Bewerbungen die Prüfung durchlaufen und ob es Einsprüche gibt. Entscheidend ist dann, wie viele davon einen Vertrag unterzeichnen und tatsächlich delegiert werden.

Im Jahr 2012 wurden von den 1.930 Bewerbungen 1.241 Endungen delegiert, was einem Anteil von 64 % entspricht – diese Zahlen berücksichtigen jedoch keine gekündigten Verträge und keine aus der Root-Zone entfernten TLDs.

Im Jahr 2026 haben 1.615 Bewerbungen das Thema der TLDs erneut auf den Tisch gebracht. Nun bleibt abzuwarten, wie viele noch am Tisch sitzen bleiben wollen, wenn die nächsten Feierlichkeiten anstehen.

Nameshield verfügt über die Erfahrung und das gesamte erforderliche Fachwissen, um Ihnen dabei zu helfen, alle kommenden Schritte erfolgreich zu meistern und sicherzustellen, dass Sie den größtmöglichen Nutzen aus Ihrer neuen Investition ziehen. Wenden Sie sich an unsere Berater, um weitere Informationen zu unseren Begleitlösungen nach der Bewerbung zu erhalten.

Quellen:

Machen Sie sich bereit für .web, die Domainendung, deren Einführung mehr als dreißig Jahre auf sich warten ließ

Am 22. Juli gab die Registry Verisign die Delegierung von .web bekannt. Die Nachricht wäre in diesem heißen Sommer fast unbemerkt geblieben. Grund dafür war das Bewerbungsfenster der neuen ICANN-Runde, das die Domainbranche in Atem hielt und am 12. August endete.

Damit steht die Einführung von .web kurz bevor – ein bedeutendes Ereignis für die Domain-Branche. Die .web-Endung wurde nämlich schon sehr früh als universell einsetzbar angesehen und hat das Potenzial, eine echte Alternative zu .com zu werden.

Diese Top-Level-Domain war schon vor der Gründung der ICANN als Kandidat im Rennen und stand später im Mittelpunkt des 2012 gestarteten Programms für neue gTLDs. Erst 2026 kommt sie nun tatsächlich auf den Markt – nach mehr als zehn Jahren Verfahrensdauer und fast dreißig Jahren Geschichte.

Ein Rückblick auf ein symbolträchtiges Projekt, das die Regeln der letzten Runde der neuen gTLDs tiefgreifend beeinflusst hat.

Eine Endung, die schon vor der ICANN erdacht wurde

Nur wenige Leser wissen, dass die Endung .web nicht erst 2012 ins Leben gerufen wurde.

Tatsächlich schlug das kalifornische Unternehmen Image Online Design (IOD) bereits 1996 eine .web-Endung auf einem alternativen DNS-System vor, das jedoch nicht in die offizielle DNS-Root integriert war. Zu dieser Zeit wollte Jon Postel, einer der Gründerväter des Internets, bereits weitere Endungen neben den historischen wie .com, .net und .org einführen. Als die ICANN jedoch im Jahr 2000 ihr erstes echtes Auswahlverfahren für neue gTLDs startete, wurde die von IOD unterstützte Endung .web nicht berücksichtigt, was das Projekt beendete.

2012: Sieben Bewerber für eine einzige Endung

Erst 2012, als die ICANN eine Reihe neuer Endungen mit offeneren Bewerbungsregeln einführte, tauchten erneut Projekte zur Schaffung einer .web-Endung auf. Die Endung .app verzeichnete damals mit 13 Bewerbungen die Rekordzahl. Besonders begehrt war jedoch auch .web: Sieben Bewerber sahen darin eine echte Alternative zu .com.

Eine Rekordauktion, die alles veränderte

Als sich 2012 mehrere Bewerber um dieselbe Endung bewarben, sahen die ICANN-Regeln zunächst eine private Beilegung des Konflikts vor. Konnte keine Einigung erzielt werden, sollte eine Auktion als letztes Mittel den Ausschlag geben. Im Fall von .web kam es zu keiner Einigung, und die am 27. und 28. Juli 2016 durchgeführte Auktion endete mit dem Sieg von Nu Dot Co für 135 Millionen Dollar – ein bis dahin beispielloser Betrag für eine neue gTLD.

Einige Tage später bestätigte Verisign, das Gebot von Nu Dot Co im Rahmen einer Vereinbarung finanziert zu haben, die vorsah, dass der Registrierungsvertrag anschließend – vorbehaltlich der Zustimmung der ICANN – auf Verisign übertragen werden könne. Diese Ankündigung leitete eine neue Phase in der Geschichte von .web ein. Mehrere Bewerber fochten den Vergabeprozess an. Gleichzeitig leitete die ICANN verschiedene Prüfschritte zur Beilegung des Verfahrens ein. Dadurch verzögerte sich die Einführung der Endung.

Warum dauerte die Einführung zehn Jahre?

Man könnte vermuten, dass die Einführung von .web anschließend durch technische Schwierigkeiten verzögert wurde. Das ist jedoch nicht der Fall. Nach der Auktion im Jahr 2016 zog sich das Verfahren über mehrere Einsprüche und Verfahren im Rahmen des Independent Review Process sowie aufeinanderfolgende Prüfungen durch die ICANN hin Diese bezogen sich insbesondere auf die Bedingungen der Transaktion, die Finanzierung des Angebots von Nu Dot Co und die wettbewerbsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Betrieb von .web. Erst nach mehreren Entscheidungen und Überprüfungen durch den ICANN-Board konnte das Vorhaben weiter vorangetrieben werden.

2026: Endlich die Einführung

Nachdem die .web-Top Level Domain im Juli 2026 schließlich in die Root-Zone delegiert wurde, tritt sie nun in ihre Einführungsphase ein, mit einer bevorstehenden Sunrise-Phase, einer Phase des vorrangigen Zugangs und anschließend der allgemeinen Verfügbarkeit zu einem noch nicht offiziell festgelegten Zeitpunkt. Verisign bereitet diese Öffnung sorgfältig vor und stützt sich dabei auf die jahrzehntelang bewährte Erfahrung mit seiner .com- und .net-Infrastruktur.

Es bleibt jedoch eine eher wirtschafltiche als technische Frage: Sind die Rahmenbedingungen im Jahr 2026 für einen solchen Start günstig? Seit der Einführung der ersten Welle neuer gTLDs hat sich die Domain-Landschaft erheblich verändert. Über tausend neue Endungen sind hinzugekommen, von denen sich einige dauerhaft etablieren konnten, wie beispielsweise .xyz, .shop oder .online. Im nächsten Jahr werden im Rahmen der Runde 2026 weitere hinzukommen. Die Endung .web profitiert daher heute von einem deutlich ausgereifteren Markt und von Registrierungsgewohnheiten, die sich weiterentwickelt haben. Kommt sie zu spät, um den Markt noch grundlegend zu verändern? Es ist wahrscheinlich noch zu früh, um das zu beurteilen. Doch eines ist sicher: Nach dreißig Jahren des Wartens verfügt die Endung .web endlich über alle Voraussetzungen, um ihre eigene Geschichte zu schreiben.

Zu einem Zeitpunkt, an dem die nächste Runde der neuen gTLDs in die Phase der Antragsprüfung eintritt, schließt die Einführung von .web symbolisch den 2012 begonnenenRunde ab. Nach mehr als einem Jahrzehnt voller Verfahren wird die Branche endlich das tatsächliche Potenzial dieser Endung einschätzen können, die lange Zeit als die einzige, die mit .com konkurrieren kann, dargestellt wurde. Gleichzeitig hat die ICANN aus diesem Fall wichtige Erkenntnisse gewonnen und die Regeln des neuen Programms entsprechend angepasst. Ziel ist es, künftige Einführungen schneller, transparenter und weniger strittig zu gestalten.

Verfolgen Sie unsere nächsten Veröffentlichungen, um die Termine und Bedingungen für die Einführung von .web zu erfahren. Ihre Berater stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

ICANN86: Neue ICANN-Runde eröffnet, künstliche Intelligenz und Missbrauch des DNS

Bildquelle: ICANN-Website

Bildquelle: ICANN-Website

Vom 8. bis 11. Juni 2026 traf sich die ICANN-Community in Sevilla, Spanien, zum ICANN86 Policy Forum. Spanien war damit nach der ICANN63, die im Oktober 2018 in Barcelona stattfand, zum zweiten Mal Gastgeber einer öffentlichen ICANN-Veranstaltung. Draußen bot Sevilla bereits einen Vorgeschmack auf den andalusischen Sommer; drinnen sorgte die Klimaanlage des FIBES-Zentrums dafür, dass die 1.337 anwesenden Teilnehmer ihre ganze Energie für die 116 geplanten Sitzungen bewahren konnten. Ein willkommener Kontrast, als es darum ging, die brisanten Themen dieser Ausgabe anzugehen, die auch von 548 Teilnehmern aus der Ferne verfolgt wurde.

Auf dem Programm standen Themen von großem Interesse: die seit dem 30. April laufende Bewerbungsrunde für neue generische Endungen, die Bekämpfung von DNS-Missbrauch sowie die zunehmenden Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Domainbranche. Diese Themen dominierten sowohl die Gespräche in den Fluren als auch in den Tagungsräumen.

Das FIBES-Konferenzzentrum in Sevilla, Veranstaltungsort der ICANN86

 Das FIBES-Konferenzzentrum in Sevilla, Veranstaltungsort der ICANN86

Die nächste Round ist angelaufen, während sich das SPIRT-Verfahren etabliert

Das Bewerbungsfenster für die neue Serie von Domainendungen ist bereits zur Hälfte abgelaufen; der geplante Abschluss ist am 12. August. In Sevilla drehten sich die Gespräche hauptsächlich um die letzten operativen Anpassungen, die Vorbereitung der Bewerber und die Fähigkeit des Ökosystems, ein potenziell großes Volumen an Anträgen zu bewältigen. Es sind keine offiziellen Zahlen über die Anzahl der Bewerber bekannt geworden, die sich bereits beworben haben. Bei den geschlossenen, markenbezogenen Endungen, den sogenannten „dot-Brands“, war sich die Community überwiegend einig, dass das auf fünfzehn Wochen mitten im Sommer konzentrierte Bewerbungsfenster nicht an die internen Entscheidungszyklen der Unternehmen angepasst ist.

Zwar scheint sich der Ablauf des Bewerbungszyklus weitgehend stabilisiert zu haben, doch haben die Diskussionen auch die Bedeutung des „Standing Predictable Implementation Review Team“ (SPIRT) deutlich gemacht – eines Mechanismus, der dazu dient, Auslegungsfragen oder Schwierigkeiten zu klären, die bei der Umsetzung der Empfehlungen der SubPro-Richtlinie im Zusammenhang mit dieser neuen Serie auftreten könnten. Das SPIRT wird bei der Prüfung der Bewerbungen tatsächlich zum Einsatz kommen. Es entstand direkt aus einer Erkenntnis aus der Round 2012: Der Bewerbungsleitfaden konnte nicht alle Fälle vorhersehen, die während der Bewertung und Vergabe neuer Domainendungen auftraten. Wenn ein bisher unbekanntes Problem auftrat, gab es keinen klaren Mechanismus, um schnell zu entscheiden, ob lediglich der Leitfaden für Bewerbungen ausgelegt, ein Verfahren angepasst oder die Frage an einen wesentlich aufwendigeren politischen Prozess weitergeleitet werden musste. Das „Predictability Framework“ und das SPIRT wurden geschaffen, um genau diese Probleme zu lösen, die bei dieser neuen Serie erneut auftreten könnten.

Künstliche Intelligenz und Missbrauch: allgegenwärtige Themen, die das Tempo der ICANN übersteigen

Auch das Thema künstliche Intelligenz hielt Einzug in die Sitzungen der Woche in Sevilla und gehörte zudem zu den meistbesuchten Themen dieser Ausgabe. Mehrere Sitzungen waren den Auswirkungen der KI auf das Domainnamen-Ökosystem und insbesondere auf den Missbrauch des DNS gewidmet. Viele der Teilnehmer vor Ort mussten stehen bleiben oder sich auf den Boden setzen.

Eine der Veranstaltungen zum Thema KI und Missbrauch des DNS

Eine der Veranstaltungen zum Thema KI und Missbrauch des DNS

Die ICANN86 hat erneut deutlich gemacht, dass KI keine neue Kategorie von DNS-Missbrauch schafft, sondern insbesondere die Industrialisierung bestehender Missbrauchsformen ohne spezielle Fachkenntnisse ermöglicht. Sie ermöglicht die Erstellung einer größeren Anzahl böswilliger Domains, glaubwürdigere Phishing-Inhalte und gezieltere Kampagnen. Gleichzeitig bietet sie jedoch auch neue Möglichkeiten zur Erkennung und Analyse. Diese doppelte Realität prägte maßgeblich die Diskussionen in Sevilla, wo zahlreiche Teilnehmer das Risiko hervorhoben, dass die technologische Entwicklung die Anpassungsfähigkeit der ICANN-Governance-Prozesse übersteigen könnte.

Das NetBeacon-Institut fasste die Auswirkungen der KI zusammen, indem es auf ein aufkommendes Phänomen hinwies: Die KI könne das Ausmaß und die Schwere von Angriffen beschleunigen, wobei es daran erinnerte, dass der Anteil der durch KI verursachten Missbräuche aus den Daten nach wie vor schwer abzuleiten sei, da Automatisierung auch ohne KI möglich sei. Was Enforcement-Maßnahmen angeht, kann KI nützlich sein, sofern sie mit Bedacht und als Ergänzung zu menschlichen Prozessen eingesetzt wird. Im Hinblick auf die Governance plädierte das Institut dafür, dass die Arbeit an Richtlinien auf übergeordneten Grundsätzen basiert und sich auf spezifische Probleme konzentriert, die gelöst werden können.

Diese Sitzungen haben zudem eine bekannte Tatsache deutlich gemacht: Die ICANN scheint oft nicht mit den Realitäten des Marktes Schritt zu halten. Ihr Multi-Stakeholder-Modell basiert nämlich auf langwierigen, strukturierten und auf Konsensfindung ausgerichteten Prozessgestaltungsprozessen. Dieser Ansatz gewährleistet zwar die Legitimität der Entscheidungen, erschwert jedoch eine schnelle Reaktion auf Entwicklungen, die sich mitunter innerhalb weniger Monate vollziehen.

DNS-Missbrauch steht weiterhin im Mittelpunkt der politischen Arbeit

Der Kampf gegen DNS-Missbrauch bleibt auf jeden Fall einer der wichtigsten politischen Schwerpunkte der ICANN. Derzeit laufen mehrere Projekte.

Das erste betrifft die „Associated Domain Checks“, oft als PDP1 zum Thema DNS-Missbrauch bezeichnet. Dieser Prozess zur Politikentwicklung zielt darauf ab, die Kontrollen zu untersuchen, die an miteinander verbundenen Gruppen von Domainnamen durchgeführt werden können, um die Erkennung missbräuchlicher Aktivitäten zu verbessern. Der aktuelle Zeitplan sieht den Abschluss der Arbeiten bis November 2027 vor.

Das zweite Projekt, das als PDP2 bezeichnet wird, soll sich mit den Sicherheitsvorkehrungen im Zusammenhang mit dem Zugriff auf die im Rahmen neuer Registrierungen genutzten Programmierschnittstellen (APIs) befassen. Diese Arbeiten, die hauptsächlich die Registrare betreffen, haben noch nicht begonnen, gehören jedoch zu den identifizierten nächsten Schritten.

Ein PDP3 wird sich zudem auf die Verpflichtungen und Maßnahmen konzentrieren, die für Registries gelten, um die Prävention und Bekämpfung von Missbrauch zu verstärken. Diese beiden PDPs könnten parallel durchgeführt werden, sofern die erforderlichen Ressourcen mobilisiert werden können, um beide Themen gleichzeitig voranzutreiben.

Bei diesen verschiedenen Themen spielen die Standpunkte des Governmental Advisory Committee (GAC), des Gremiums, das die Regierungen vertritt, und der Country Code Names Supporting Organization (ccNSO), die die Registries für Ländercode-Endungen vertritt, weiterhin eine wichtige Rolle. Das GAC drängt regelmäßig auf strengere Maßnahmen und ein schnelleres Vorgehen gegen Missbräuche, die die Nutzer betreffen. Die ccNSO teilt zwar das Ziel der Bekämpfung böswilliger Nutzungen, achtet jedoch weiterhin auf die Wahrung der Besonderheiten der nationalen Registries sowie auf das Gleichgewicht zwischen operativer Effizienz und regulatorischen Auflagen. Die Gespräche in Sevilla haben bestätigt, dass diese beiden Organisationen die Debatten im weiteren Verlauf dieser Arbeiten weiterhin beeinflussen werden.

Auf nach Bali und zu den ersten Erkenntnissen der neuen Round

Der Blick richtet sich nun auf die ICANN87, die Ende Oktober 2026 in Bali stattfinden wird.

Dieses Treffen dürfte zu einem besonders strategisch wichtigen Zeitpunkt stattfinden. Das Einreichungsfenster für Bewerbungen der nächsten Runde neuer Top-Level-Domains wird dann geschlossen sein, und der Community werden möglicherweise erste konkrete Erkenntnisse über den Umfang der Beteiligung vorliegen. Wenn der Zeitplan eingehalten wird, könnte der traditionelle „Reveal Day“ (Tag der Enthüllungen) bereits stattgefunden haben und einen ersten Überblick über die eingereichten Projekte, die begehrtesten Domainendungen und die Player bieten, die an dieser neuen Expansionsphase des Domainnamensraums beteiligt sind.

Die ICANN86 hat gezeigt, dass das Programm für die neue Serie von Domainendungen gemäß dem von der ICANN vorgesehenen Zeitplan voranschreitet. Ein weit verbreiteter Kritikpunkt unter den Teilnehmern in Sevilla war, dass das nur 15 Wochen offene Bewerbungsfenster, von denen die Hälfte mitten in den Sommer fällt, für Bewerber um .brand-Endungen nicht geeignet ist. Ein Thema, das Nameshield im Namen der Unternehmen angesprochen hat, denen es schwerfällt, ihre Entscheidung über ein Brand-TLD-Projekt abzuschließen. Der Entscheidungsprozess bei solchen Projekten ist aufgrund organisatorischer Zwänge in der Tat langwierig, und die Sommerzeit ist hinsichtlich der Erreichbarkeit vieler Entscheidungsträger nicht günstig. Man sollte jedoch bedenken, dass das Einreichungsfenster für Projekte derzeit am 12. August endet und dass dies zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels somit die allerletzte Gelegenheit ist, Ihr Projekt einzureichen. Nameshield wird alles daran setzen, Ihr Projekt in der verbleibenden kurzen Zeit auszuarbeiten und einzureichen, aber Sie müssen sofort handeln.

In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz die groß angelegte Generierung betrügerischer Inhalte und immer überzeugenderer Angriffe ermöglicht, erscheint die .brand-Domain als überraschend einfache Antwort auf ein komplexes Problem. KI kann zwar eine Marke nachahmen, aber sie kann keinen Domainnamen unter deren Endung registrieren: Eine .brand-Domain ist nämlich ein geschlossener Namensraum, der der Marke vorbehalten ist. Jede Domain darin ist per Definition authentisch. Beim nächsten ICANN-Gipfel in vier Monaten wird es bereits darum gehen, eine Bilanz der eingereichten Bewerbungen zu ziehen – möglicherweise auch für konkurrierende Marken, die diese einmalige Gelegenheit genutzt haben.

NIS2: Die Registry DENIC setzt auf die Stärkung des Vertrauens in die .DE-Domain

Bildquelle: Samuel Hagger via Unsplash

Die EU-Cybersicherheitsrichtlinie NIS2 ist mittlerweile in 19 Mitgliedstaaten umgesetzt. Ihr Ziel: das Cybersicherheitsniveau in der Union zu stärken und Instanzen, die für digitale Infrastrukturen als kritisch gelten, stärker in die Pflicht zu nehmen. Anders als die erste NIS-Richtlinie schließt der Text nun ausdrücklich DNS-Betreiber und Domainnamen ein.

In Deutschland ist die Umsetzung seit dem 6. Dezember 2025 in Kraft – mit spürbaren Folgen für DENIC, die Vergabestelle der .DE-Domain. Mit knapp 18 Millionen aktiven Domainnamen ist .DE nach .CN die weltweit bedeutendste Länderdomain (ccTLD); Anpassungen hier haben entsprechendes Gewicht.

Wie andere Registry-Betreiber hat auch DENIC konkrete Maßnahmen ergriffen – insbesondere im Vergleich zu jenen, die EU-Länderdomains (ccTLDs) verwalten –, um die Qualität der Registrierungsdaten zu verbessern und Missbrauch einzudämmen. Registrare, die für .DE akkreditiert sind, müssen künftig prüfen, ob der angegebene Domaininhaber tatsächlich der Person oder Organisation entspricht, als die er sich ausgibt – etwa durch Identifikationsdaten oder Anschriftsnachweise. Bei Audits oder gezielten Kontrollen hat der Inhaber je nach Kontext sieben bis dreißig Tage Zeit, die angeforderten Nachweise einzureichen. Kommt er dem nicht nach, kann die Domain deaktiviert und gelöscht werden. DENIC behält sich außerdem vor, Domainnamen mit Missbrauchsverdacht zu sperren oder gar nicht erst zu aktivieren.

Diese Maßnahmen sind mehr als bloße Richtlinienkonformität: Sie spiegeln den Willen von DENIC wider, .DE als vertrauenswürdige Endung zu positionieren und Phishing, Spam sowie betrügerische Kampagnen zurückzudrängen.

Darüber hinaus entwickelt die ICANN neue Richtlinien für generische Domainendungen in diesem Bereich. Das ist ein bemerkenswerter Wandel – denn DENIC war bislang für einen vergleichsweise offenen, wenig restriktiven Umgang mit der Inhaberprüfung bekannt.

Die Entwicklung steht im Einklang mit einer wachsenden Zahl akademischer Studien und Fachberichte zum DNS-Missbrauch, die einen direkten Zusammenhang zwischen Datenqualität, Identitätsprüfung und Missbrauchsrate belegen. Auswertungen im Rahmen des ICANN-Projekts DAAR (Domain Abuse Activity Reporting) zeigen: TLDs mit strengeren Registrierungskontrollen weisen deutlich geringere Anteile an in Missbrauch verwickelten Domains auf als solche mit liberaleren Richtlinien. Auch auf Ebene der generischen Endungen treibt die ICANN entsprechende neue Regelwerke voran.

Nameshield ist ein europäischer Anbieter mit Fokus auf digitale Souveränität – spezialisiert auf den Schutz strategischer Domainnamen, DNS und zugehörige Dienste. Seit rund dreißig Jahren bei DENIC akkreditiert, setzt Nameshield auf ein hohes Sicherheits- und Qualitätsniveau als Grundlage der NIS2-Compliance. Im Zuge der neuen Anforderungen hat Nameshield die Inhaberidentifikation für .DE-Domains sowie für eine wachsende Zahl weiterer Endungen verstärkt, deren Registries zusätzliche NIS2-bezogene Maßnahmen eingefordert haben. Für weitere Informationen stehen Ihnen Ihre Kundenbetreuer gerne zur Verfügung – unsere Vertriebsteams helfen Ihnen dabei, die beste Strategie zum Schutz Ihrer digitalen Assets zu entwickeln.

EuroDIG: Das europäische Internet von morgen gestalten und die .eu-Domain feiern

Am 26. und 27. Mai 2026 fand in Brüssel die 19. Ausgabe des European Dialogue on Internet Governance (EuroDIG) statt. Veranstaltungsort war das Charlemagne-Gebäude der Europäischen Kommission. Organisiert wurde die Konferenz von EURid, der Verwaltungsstelle der europäischen Top-Level-Domain .eu. Die diesjährige Ausgabe stand ganz im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums der Einführung der Domain .eu. Unter dem Motto „European Voices for the Future of the Internet“ kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Internet-Governance-Organisationen, der Tech-Industrie, der Forschung sowie der Zivilgesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt standen die großen Herausforderungen der digitalen Zukunft Europas, über die in verschiedenen Formaten diskutiert wurde.

Die EuroDIG fand dieses Jahr im Gebäude der Europäischen Kommission statt.

Die EuroDIG fand dieses Jahr im Gebäude der Europäischen Kommission statt.

Die zweitägige Tagung begann mit einem Thema, das im aktuellen geopolitischen Kontext von entscheidender Bedeutung ist: dem europäischen digitalen Backbone. Damit sind die kritischen digitalen Infrastrukturen gemeint, die die Europäische Union aufbauen oder zusammenführen möchte, um ihre Abhängigkeit von US-amerikanischen und chinesischen Tech-Giganten zu verringern. Dazu zählen Glasfaser- und Unterseekabelnetze, Cloud-Infrastrukturen, Rechenzentren, KI-Systeme, Internetverbindungen, Cybersicherheitslösungen, Datenplattformen und digitale Dienste.

Im Zentrum standen zwei europäische Initiativen:

  • das Gaia-X-Projekt
  • die neuere Initiative EuroStack

Beide verfolgen das Ziel, ein souveränes und widerstandfähiges digitales Ökosystem in Europa zu schaffen.

Gaia-X soll eine sichere, interoperable Cloud- und Dateninfrastruktur schaffen, die europäischen Standards entspricht und eine gemeinsame Nutzung ermöglicht. EuroStack geht noch weiter und zielt darauf ab, einen umfassenden europäischen Technologie-Stack aufzubauen, der die EU in mehreren Schlüsselbereichen unabhängiger macht:
Halbleiter, Konnektivität, Cloud, KI, Plattformen, Software, digitale Identitäten, öffentliche digitale Dienste und Cybersicherheit.

Zur Unterstützung dieser Vorhaben und zur Stärkung des regulatorischen Rahmens stellte Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie, das sogenannte „Tech Sovereignty Package“ vor. Dieses sektorübergreifende Gesetzgebungs- und Industriepaket soll die technologische Autonomie der Europäischen Union in besonders sensiblen digitalen Bereichen stärken.

Die zentralen Themen des Forums – darunter souveräne Cloud-Lösungen, vertrauenswürdige KI, Infrastruktursicherheit, Cybersicherheit, europäische digitale Identität sowie Daten-Governance und strategische Autonomie – spiegeln die Prioritäten dieses Pakets direkt wider. Virkkunen betonte zudem, dass die Kontrolle über Daten ein zentraler Baustein digitaler Souveränität sei, und sprach sich für eine Speicherung bei europäischen Anbietern innerhalb der EU aus. Dies ist besonders relevant, wenn man bedenkt, dass rund 70 Prozent des weltweiten Cloud-Markts derzeit von Amazon, Google und Microsoft kontrolliert werden.

Henna Virkkunen, Executive Vice President für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie

Henna Virkkunen, Executive Vice President für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie.

Im Bereich der Quantentechnologien wurden aktuelle Forschungsthemen und technologische Fortschritte vorgestellt. Die EU investiert hier insbesondere über das seit 2018 laufende Förderprogramm „EU Quantum Flagship“ in die Forschung.

Im Bereich der Künstlichen Intelligenz stand vor allem der Wunsch nach souveränen KI-Systemen im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurde betont, dass diese Technologie, die in unserem Alltag immer stärker präsent ist, kritisch begleitet werden sollte.

Europa hat sich auch mit der Domain .eu entwickelt und feierte deren 20-jähriges Jubiläum.

EuroDIG machte deutlich, dass die EU in vielen Bereichen die Initiative ergreift, um Europa in einer unsicheren Welt widerstandsfähiger zu machen und seine Eigenständigkeit im Bereich der Internettechnologien zu stärken. Diese Initiativen müssen jedoch von den Mitgliedstaaten und den Bürgerinnen und Bürgern, aus denen sich die Europäische Union zusammensetzt, aktiv getragen und weiterentwickelt werden.

Zu den Erfolgen, die in der europäischen Öffentlichkeit gut aufgenommen wurden, zählt unter anderem die paneuropäische digitale Identität sowie die .eu-Domain. Diese wurde am 7. Dezember 2005 eingeführt und zählt heute rund 3,8 Millionen registrierte Domains bei einer Verlängerungsrate von etwa 81 Prozent – ein Zeichen für eine stabile und treue Nutzerbasis. Die Endung gehört damit weltweit zu den zehn größten geografischen Top-Level-Domains (ccTLDs) und ist dank der Varianten .ею (kyrillisch) und .ευ (griechisch) auch in den verschiedenen Schriftsystemen der EU verfügbar.

Peter Janssen, General Manager von EURid, betonte den Grundgedanken der .eu-Domain: „Die .EU steht für einen offenen, sicheren und den demokratischen Werten verpflichteten Namensraum im Internet.“

EuroDIG wies darauf hin, dass das europäische Internet sowohl in Bezug auf die Infrastruktur als auch auf technologischer Ebene nach wie vor stark von Drittstaaten abhängig ist und dass die Lösung auch nicht in einer geografischen Abschottung liegt. Das gestiegene Bewusstsein sowie die verschiedenen aktuellen Initiativen und Maßnahmen sind in einer zunehmend fragmentierten und instabilen Welt zu begrüßen. Auch wenn Nameshield seine Lösungen stets im Sinne eines souveränen europäischen Ansatzes vorangetrieben hat, ist dies eine Gelegenheit, daran zu erinnern, dass Domainnamen und das DNS zentrale Elemente der digitalen Strategie von Unternehmen sind. Der Aufbau von Souveränität erfordert eine fundierte Auswahl der Partner und die Einführung von Lösungen, die einer Politik der digitalen Unternehmenssouveränität dienen. Ein aktuelles Thema ist die Brand TLD, eine von Nameshield angebotene Lösung, die zu diesen Lösungen zählt.