ICANN86: Neue ICANN-Runde eröffnet, künstliche Intelligenz und Missbrauch des DNS

Bildquelle: ICANN-Website

Bildquelle: ICANN-Website

Vom 8. bis 11. Juni 2026 traf sich die ICANN-Community in Sevilla, Spanien, zum ICANN86 Policy Forum. Spanien war damit nach der ICANN63, die im Oktober 2018 in Barcelona stattfand, zum zweiten Mal Gastgeber einer öffentlichen ICANN-Veranstaltung. Draußen bot Sevilla bereits einen Vorgeschmack auf den andalusischen Sommer; drinnen sorgte die Klimaanlage des FIBES-Zentrums dafür, dass die 1.337 anwesenden Teilnehmer ihre ganze Energie für die 116 geplanten Sitzungen bewahren konnten. Ein willkommener Kontrast, als es darum ging, die brisanten Themen dieser Ausgabe anzugehen, die auch von 548 Teilnehmern aus der Ferne verfolgt wurde.

Auf dem Programm standen Themen von großem Interesse: die seit dem 30. April laufende Bewerbungsrunde für neue generische Endungen, die Bekämpfung von DNS-Missbrauch sowie die zunehmenden Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Domainbranche. Diese Themen dominierten sowohl die Gespräche in den Fluren als auch in den Tagungsräumen.

Das FIBES-Konferenzzentrum in Sevilla, Veranstaltungsort der ICANN86

 Das FIBES-Konferenzzentrum in Sevilla, Veranstaltungsort der ICANN86

Die nächste Round ist angelaufen, während sich das SPIRT-Verfahren etabliert

Das Bewerbungsfenster für die neue Serie von Domainendungen ist bereits zur Hälfte abgelaufen; der geplante Abschluss ist am 12. August. In Sevilla drehten sich die Gespräche hauptsächlich um die letzten operativen Anpassungen, die Vorbereitung der Bewerber und die Fähigkeit des Ökosystems, ein potenziell großes Volumen an Anträgen zu bewältigen. Es sind keine offiziellen Zahlen über die Anzahl der Bewerber bekannt geworden, die sich bereits beworben haben. Bei den geschlossenen, markenbezogenen Endungen, den sogenannten „dot-Brands“, war sich die Community überwiegend einig, dass das auf fünfzehn Wochen mitten im Sommer konzentrierte Bewerbungsfenster nicht an die internen Entscheidungszyklen der Unternehmen angepasst ist.

Zwar scheint sich der Ablauf des Bewerbungszyklus weitgehend stabilisiert zu haben, doch haben die Diskussionen auch die Bedeutung des „Standing Predictable Implementation Review Team“ (SPIRT) deutlich gemacht – eines Mechanismus, der dazu dient, Auslegungsfragen oder Schwierigkeiten zu klären, die bei der Umsetzung der Empfehlungen der SubPro-Richtlinie im Zusammenhang mit dieser neuen Serie auftreten könnten. Das SPIRT wird bei der Prüfung der Bewerbungen tatsächlich zum Einsatz kommen. Es entstand direkt aus einer Erkenntnis aus der Round 2012: Der Bewerbungsleitfaden konnte nicht alle Fälle vorhersehen, die während der Bewertung und Vergabe neuer Domainendungen auftraten. Wenn ein bisher unbekanntes Problem auftrat, gab es keinen klaren Mechanismus, um schnell zu entscheiden, ob lediglich der Leitfaden für Bewerbungen ausgelegt, ein Verfahren angepasst oder die Frage an einen wesentlich aufwendigeren politischen Prozess weitergeleitet werden musste. Das „Predictability Framework“ und das SPIRT wurden geschaffen, um genau diese Probleme zu lösen, die bei dieser neuen Serie erneut auftreten könnten.

Künstliche Intelligenz und Missbrauch: allgegenwärtige Themen, die das Tempo der ICANN übersteigen

Auch das Thema künstliche Intelligenz hielt Einzug in die Sitzungen der Woche in Sevilla und gehörte zudem zu den meistbesuchten Themen dieser Ausgabe. Mehrere Sitzungen waren den Auswirkungen der KI auf das Domainnamen-Ökosystem und insbesondere auf den Missbrauch des DNS gewidmet. Viele der Teilnehmer vor Ort mussten stehen bleiben oder sich auf den Boden setzen.

Eine der Veranstaltungen zum Thema KI und Missbrauch des DNS

Eine der Veranstaltungen zum Thema KI und Missbrauch des DNS

Die ICANN86 hat erneut deutlich gemacht, dass KI keine neue Kategorie von DNS-Missbrauch schafft, sondern insbesondere die Industrialisierung bestehender Missbrauchsformen ohne spezielle Fachkenntnisse ermöglicht. Sie ermöglicht die Erstellung einer größeren Anzahl böswilliger Domains, glaubwürdigere Phishing-Inhalte und gezieltere Kampagnen. Gleichzeitig bietet sie jedoch auch neue Möglichkeiten zur Erkennung und Analyse. Diese doppelte Realität prägte maßgeblich die Diskussionen in Sevilla, wo zahlreiche Teilnehmer das Risiko hervorhoben, dass die technologische Entwicklung die Anpassungsfähigkeit der ICANN-Governance-Prozesse übersteigen könnte.

Das NetBeacon-Institut fasste die Auswirkungen der KI zusammen, indem es auf ein aufkommendes Phänomen hinwies: Die KI könne das Ausmaß und die Schwere von Angriffen beschleunigen, wobei es daran erinnerte, dass der Anteil der durch KI verursachten Missbräuche aus den Daten nach wie vor schwer abzuleiten sei, da Automatisierung auch ohne KI möglich sei. Was Enforcement-Maßnahmen angeht, kann KI nützlich sein, sofern sie mit Bedacht und als Ergänzung zu menschlichen Prozessen eingesetzt wird. Im Hinblick auf die Governance plädierte das Institut dafür, dass die Arbeit an Richtlinien auf übergeordneten Grundsätzen basiert und sich auf spezifische Probleme konzentriert, die gelöst werden können.

Diese Sitzungen haben zudem eine bekannte Tatsache deutlich gemacht: Die ICANN scheint oft nicht mit den Realitäten des Marktes Schritt zu halten. Ihr Multi-Stakeholder-Modell basiert nämlich auf langwierigen, strukturierten und auf Konsensfindung ausgerichteten Prozessgestaltungsprozessen. Dieser Ansatz gewährleistet zwar die Legitimität der Entscheidungen, erschwert jedoch eine schnelle Reaktion auf Entwicklungen, die sich mitunter innerhalb weniger Monate vollziehen.

DNS-Missbrauch steht weiterhin im Mittelpunkt der politischen Arbeit

Der Kampf gegen DNS-Missbrauch bleibt auf jeden Fall einer der wichtigsten politischen Schwerpunkte der ICANN. Derzeit laufen mehrere Projekte.

Das erste betrifft die „Associated Domain Checks“, oft als PDP1 zum Thema DNS-Missbrauch bezeichnet. Dieser Prozess zur Politikentwicklung zielt darauf ab, die Kontrollen zu untersuchen, die an miteinander verbundenen Gruppen von Domainnamen durchgeführt werden können, um die Erkennung missbräuchlicher Aktivitäten zu verbessern. Der aktuelle Zeitplan sieht den Abschluss der Arbeiten bis November 2027 vor.

Das zweite Projekt, das als PDP2 bezeichnet wird, soll sich mit den Sicherheitsvorkehrungen im Zusammenhang mit dem Zugriff auf die im Rahmen neuer Registrierungen genutzten Programmierschnittstellen (APIs) befassen. Diese Arbeiten, die hauptsächlich die Registrare betreffen, haben noch nicht begonnen, gehören jedoch zu den identifizierten nächsten Schritten.

Ein PDP3 wird sich zudem auf die Verpflichtungen und Maßnahmen konzentrieren, die für Registries gelten, um die Prävention und Bekämpfung von Missbrauch zu verstärken. Diese beiden PDPs könnten parallel durchgeführt werden, sofern die erforderlichen Ressourcen mobilisiert werden können, um beide Themen gleichzeitig voranzutreiben.

Bei diesen verschiedenen Themen spielen die Standpunkte des Governmental Advisory Committee (GAC), des Gremiums, das die Regierungen vertritt, und der Country Code Names Supporting Organization (ccNSO), die die Registries für Ländercode-Endungen vertritt, weiterhin eine wichtige Rolle. Das GAC drängt regelmäßig auf strengere Maßnahmen und ein schnelleres Vorgehen gegen Missbräuche, die die Nutzer betreffen. Die ccNSO teilt zwar das Ziel der Bekämpfung böswilliger Nutzungen, achtet jedoch weiterhin auf die Wahrung der Besonderheiten der nationalen Registries sowie auf das Gleichgewicht zwischen operativer Effizienz und regulatorischen Auflagen. Die Gespräche in Sevilla haben bestätigt, dass diese beiden Organisationen die Debatten im weiteren Verlauf dieser Arbeiten weiterhin beeinflussen werden.

Auf nach Bali und zu den ersten Erkenntnissen der neuen Round

Der Blick richtet sich nun auf die ICANN87, die Ende Oktober 2026 in Bali stattfinden wird.

Dieses Treffen dürfte zu einem besonders strategisch wichtigen Zeitpunkt stattfinden. Das Einreichungsfenster für Bewerbungen der nächsten Runde neuer Top-Level-Domains wird dann geschlossen sein, und der Community werden möglicherweise erste konkrete Erkenntnisse über den Umfang der Beteiligung vorliegen. Wenn der Zeitplan eingehalten wird, könnte der traditionelle „Reveal Day“ (Tag der Enthüllungen) bereits stattgefunden haben und einen ersten Überblick über die eingereichten Projekte, die begehrtesten Domainendungen und die Player bieten, die an dieser neuen Expansionsphase des Domainnamensraums beteiligt sind.

Die ICANN86 hat gezeigt, dass das Programm für die neue Serie von Domainendungen gemäß dem von der ICANN vorgesehenen Zeitplan voranschreitet. Ein weit verbreiteter Kritikpunkt unter den Teilnehmern in Sevilla war, dass das nur 15 Wochen offene Bewerbungsfenster, von denen die Hälfte mitten in den Sommer fällt, für Bewerber um .brand-Endungen nicht geeignet ist. Ein Thema, das Nameshield im Namen der Unternehmen angesprochen hat, denen es schwerfällt, ihre Entscheidung über ein Brand-TLD-Projekt abzuschließen. Der Entscheidungsprozess bei solchen Projekten ist aufgrund organisatorischer Zwänge in der Tat langwierig, und die Sommerzeit ist hinsichtlich der Erreichbarkeit vieler Entscheidungsträger nicht günstig. Man sollte jedoch bedenken, dass das Einreichungsfenster für Projekte derzeit am 12. August endet und dass dies zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels somit die allerletzte Gelegenheit ist, Ihr Projekt einzureichen. Nameshield wird alles daran setzen, Ihr Projekt in der verbleibenden kurzen Zeit auszuarbeiten und einzureichen, aber Sie müssen sofort handeln.

In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz die groß angelegte Generierung betrügerischer Inhalte und immer überzeugenderer Angriffe ermöglicht, erscheint die .brand-Domain als überraschend einfache Antwort auf ein komplexes Problem. KI kann zwar eine Marke nachahmen, aber sie kann keinen Domainnamen unter deren Endung registrieren: Eine .brand-Domain ist nämlich ein geschlossener Namensraum, der der Marke vorbehalten ist. Jede Domain darin ist per Definition authentisch. Beim nächsten ICANN-Gipfel in vier Monaten wird es bereits darum gehen, eine Bilanz der eingereichten Bewerbungen zu ziehen – möglicherweise auch für konkurrierende Marken, die diese einmalige Gelegenheit genutzt haben.

ICANN85: Zeitplan für die nächste Runde neuer Domainendungen steht fest

ICANN ist regelmäßig in Asien zu Gast. Dennoch liegt das letzte Treffen in Indien bereits zehn Jahre zurück (ICANN57). Nach Hyderabad im Jahr 2016 fand der 85. Gipfel nun vom 7. bis 12. März in Mumbai statt. Die Wirtschaftsmetropole war damit erneut Gastgeber – nur sieben Wochen vor Öffnung des Bewerbungsfensters für neue Domainendungen. Gleichzeitig war das Treffen von einer angespannten geopolitischen Lage geprägt, insbesondere durch die Militärschläge im Iran und im Libanon.

Trotz geopolitischer Lage: stabile Teilnahme

Laut ICANN nahmen 1.407 Personen aus 112 Ländern vor Ort teil – ein Wert im üblichen Rahmen. Gleichzeitig wirkten viele Sitzungen weniger gut besucht als sonst. Insgesamt fanden rund 200 Veranstaltungen statt.

Ein Grund dafür dürften die Auswirkungen der militärischen Entwicklungen im Iran gewesen sein. Flugausfälle in der Region erschwerten die Anreise. Viele Teilnehmer entschieden sich deshalb für eine virtuelle Teilnahme oder reisten früher ab.

Eröffnung zwischen Ernst und Arbeitsfokus

Die Vorstandsvorsitzende Tripti Sinha verwies in ihrer Eröffnungsrede auf ihre Herkunft aus Maharashtra, dessen Hauptstadt Mumbai ist. Sie sprach auch die globale Lage an und betonte, dass die ICANN85 „in einer Zeit tiefen Leids“ stattfinde.

Gleichzeitig hob sie hervor, was die Gemeinschaft verbindet. Dazu zitierte sie ein Sanskrit-Sprichwort: „Die Welt ist eine einzige Familie“. Dieses spiegele den ICANN-Leitsatz „Eine Welt, ein Internet“ wider.

Inhaltlich stellte sie drei zentrale Themen in den Mittelpunkt:

  • Abschluss der WSIS+20-Überprüfung und die Rolle des Multi-Stakeholder-Modells
  • Rechenschaftspflicht und Transparenz im Rahmen der laufenden ICANN-Überprüfung
  • Start der neuen Bewerbungsrunde für Domainendungen

Beim letzten Punkt erinnerte sie daran, dass dieser Schritt das Ergebnis jahrelanger Arbeit sei.

ICANN-Präsident Kurtis Lindqvist ergänzte weitere Themen. Dazu zählen verbindliche Fristen für dringende Zugriffsanfragen auf Registrierungsdaten, Fortschritte bei Authentifizierungstechnologien sowie Maßnahmen gegen DNS-Missbrauch.

Zeitplan für die nächste Runde bestätigt

Acht Sitzungen beschäftigten sich mit der kommenden Bewerbungsrunde. Dabei wurden die wichtigsten Termine konkretisiert:

  • 30. April – 12. August 2026: Einreichung der Bewerbungen
  • Bis Anfang Oktober 2026: Administrative Prüfung durch die ICANN
  • Mitte Oktober: „Reveal Day“ – Veröffentlichung aller gültigen Bewerbungen
  • Bis Anfang November: Fenster für den Austausch von Zeichenfolgen. Hierbei handelt es sich um einen neuen Mechanismus, der es Antragstellern, die dieselbe oder als ähnlich angesehene Endungen beantragt haben, ermöglicht, ihre ursprüngliche Zeichenfolge aufzugeben und auf eine in ihren Unterlagen angegebene Ersatzzeichenfolge umzusteigen. Antragsteller für „Dot-Brand“-Endungen können sich dafür entscheiden, ihrer Marke einen Begriff hinzuzufügen, der den in ihrer eingetragenen Marke angegebenen Waren und Dienstleistungen entspricht. Das Austauschfenster soll 14 Tage dauern. Die ICANN hofft, auf diese Weise Streitigkeiten zwischen Bewerbern zu reduzieren, die identische oder zu ähnliche Endungen beantragen.
  • Mitte November: „String Confirmation Day“ – finale Liste der Bewerbungen
  • November 2026 – Februar 2027: Feedback- und Einspruchsphase (104 Tage)

Parallel dazu ist für Mitte Dezember eine Auslosung geplant, die die Reihenfolge der Bearbeitung festlegt – ähnlich wie 2012.

Im Juni 2027 sollen erste Bewertungsberichte zu Ähnlichkeiten zwischen Endungen vorliegen. Anschließend folgt eine 30-tägige Einspruchsfrist.

Ab der zweiten Jahreshälfte 2027 werden Streitfälle geklärt und Bewerbungen final geprüft. Danach können Verträge geschlossen und erste Endungen in die Root-Zone aufgenommen werden.

ICANN weist darauf hin, dass sich der Zeitplan je nach Anzahl der Bewerbungen ändern kann. Nach eigenen Angaben ist die Organisation jedoch auf ein Volumen ähnlich wie 2012 vorbereitet (rund 2.000 Bewerbungen).

Neue Tools für die Bewerbungsrunde

Zwei zentrale Elemente standen ebenfalls im Fokus: das Bewerbungsportal und der Registry-Vertrag.

Das frühere TAS-System wird durch das neue TAMS (TLD Application Management System) ersetzt. Dieses Portal befindet sich derzeit in der Testphase. Ziel ist es, die Stabilität und Funktionalität sicherzustellen. Einige Teilnehmer kritisierten den späten Zeitpunkt der Vorstellung. Zudem fehlen bestimmte Funktionen, etwa der Export von Daten.

Der neue Registry-Vertrag wurde während der Abschlusssitzung vom ICANN-Vorstand genehmigt. Damit ist ein weiteres Schlüsselelement für zukünftige Betreiber festgelegt.

Geopolitik und DNS-Missbrauch bleiben zentrale Themen

Auch übergreifende Themen spielten eine Rolle. In verschiedenen Sitzungen ging es um die Widerstandsfähigkeit des Internets. Diskutiert wurde unter anderem, wie das DNS-System globale Störungen verkraften kann – etwa Ausfälle in Cloud-Infrastrukturen, Energieversorgung oder Lieferketten.

Eine Umfrage unter Teilnehmern zeigte:
38 % sehen die größte Schwäche in der fehlenden sektorübergreifenden Koordination, etwa mit Energie-, Telekommunikations- oder Finanzsektor.

Weitere Herausforderungen:

  • Sicherstellung der operativen Compliance unter schwierigen globalen Bedingungen
  • Umgang mit regionalen Fragmentierungen des Internets
  • faire Teilnahmebedingungen trotz internationaler Sanktionen

Beim Thema DNS-Missbrauch fiel die Bilanz gemischt aus. Die vor zwei Jahren eingeführten Vertragsänderungen zeigen Wirkung, lösen das Problem aber nicht vollständig.

Neu gestartet wurde ein Prozess zur Entwicklung von „Associated Domain Checks“. Dieser Mechanismus soll Registrare verpflichten, zusammenhängende Domains zu prüfen, wenn eine bösartige Domain entdeckt wird. Ziel ist es, Netzwerke für Phishing, Botnets oder Malware schneller zu erkennen.

Endspurt für Bewerber

Weniger als fünf Wochen vor Start der Bewerbungsphase wird die Zeit knapp. Unternehmen müssen jetzt entscheiden:

  • Ob sie sich bewerben wollen
  • Welche Endung sinnvoll ist
  • Ob Alternativen notwendig sind
  • Welche Budgets und Partner eingeplant werden

Das Bewerbungsfenster schließt bereits nach wenigen Monaten. Gleichzeitig umfasst der Antrag rund 225 Unterpunkte – Vorbereitung ist daher entscheidend.

Nameshield unterstützt Unternehmen dabei, den Prozess strukturiert umzusetzen – von der Vorbereitung bis zur Delegierung der Endung. Auch danach begleitet das Unternehmen den Betrieb und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen.

Die wichtigste Erkenntnis aus der ICANN85:
Nicht bis zur letzten Minute warten – jetzt handeln.

Entdecken Sie unsere Webseite, um alles über .BRAND zu erfahren

Seit mehreren Wochen informiert Sie Nameshield über die von der ICANN eröffnete Möglichkeit, Ihre personalisierte Internet-Endung zu übernehmen und damit ab 2026 Ihr digitales Ökosystem neu zu definieren und zu kontrollieren. Der Bewerbungszeitraum rückt näher: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich zu positionieren, um Ihr Projekt erfolgreich umzusetzen.

Die .BRAND richtet sich an jede Marke, die sich in ihrem Markt differenzieren möchte. Als echter Hebel für Innovation, Vertrauen, Kontrolle und Sicherheit ermöglicht Ihnen dieses ambitionierte Projekt, den Wert Ihrer Marke optimal zur Geltung zu bringen.

Um diese Chance umfassend zu verstehen, lädt Nameshield Sie ein, unsere neue, speziell dem Thema gewidmete Webseite zu besuchen.

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zu folgenden Themen:

  • Warum sollten Sie Ihre eigene .BRAND einführen?
  • Was ist eine .BRAND und was bedeutet die neue Bewerbungsrunde für personalisierte Top Level Domains, die die ICANN ab dem kommenden Jahr anbietet?
  • Die wichtigsten Meilensteine im Projekt zur Einführung einer .BRAND sowie die Notwendigkeit, sich bereits heute darauf vorzubereiten.
  • Was Nameshield Ihnen als Partner bietet – sowohl in Bezug auf die Begleitung und Steuerung Ihres Projekts als auch auf das Management, um Ihnen eine maßgeschneiderte und durchgängige Unterstützung zu gewährleisten.

Sie können außerdem all unsere Formate einsehen: die neuesten Blogartikel zum Thema, ein Webinar als Replay sowie ein Onepager zum Download.

Während die ICANN 84 im Oktober stattfinden wird, plant das Team des New-gTLD-Programms dieser Organisation, weitere Informationen zur Umsetzung des Bewerbungsprogramms für personalisierte Endungen bekannt zu geben – insbesondere zu den seit der ICANN 83 vorgenommenen Aktualisierungen sowie zu bewährten Vorgehensweisen.

Bleiben Sie also dran, um nichts zu verpassen! Nameshield wird Sie selbstverständlich über die Weiterentwicklungen des Bewerbungsprogramms auf dem Laufenden halten, um Sie bestmöglich zu begleiten.

Treffen Sie das Nameshield Team in München auf der IP Service World (24.-25. November) 

Unsere Online Brand Protection Spezialisten kommen im November nach München zur IP Service World! Mit dabei haben sie DAS Thema im Gepäck, das die Domainbranche gerade umtreibt: die Öffnung eines neuen Registrierungsfensters für dotBrands nach 14 Jahren Wartezeit.  

Mit einer dotBrand (auch .BRAND oder .MARKE geschrieben) besteht die einmalige Chance, eine Domainendung zu erwerben, die identisch mit dem eigenen Markennamen ist. Sie gibt Markeninhabern die Möglichkeit, über Internetadressen zu verfügen, die auf den Namen ihrer Marke enden (z.B. domain.brand). Durch die Einrichtung einer dotBrand besitzt der Markeninhaber eine strategische gTLD, die sein exklusives digitales Territorium sein wird.  

Nur authentische Webseiten haben die Möglichkeit, unter der TLD ihrer Marke zu erscheinen, was die Orientierung für Kunden und Partner wesentlich einfacher macht: Cybersquatting ist im Hoheitsgebiet der eigenen dotBrand damit ausgeschlossen. DotBrands sind damit ein echtes Plus in Sachen Kundenvertrauen, da der Erwerber die volle Kontrolle über den Domainnamenraum der Marke hat  

Joelle Samaké leitet am 25. November einen Roundtable in der Sektion Strategy und Management – Seien Sie dabei, diskutieren Sie mit und prüfen Sie anhand unseres Quick Checks, wie das Thema dotBrand die Markenarbeit in Ihrem Unternehmen erleichtern kann – it’s now or never! 

Treffen Sie uns auf der IP Service World in München
Roundtable: Now or never – gamechanging online brand protection via dotBrand

P.S: Für unsere Kunden und Partner haben wir als Sponsor einige Freitickets zur Verfügung – bitte sprechen Sie uns einfach direkt an. 

dotBrand – It’s now or never!

Nameshield Stand auf dem Cybersecurity Summit

Im Mai war unser sympathisches Team inklusive Pulpi im schönen Hamburg auf dem Cybersecurity Summit unterwegs. Dabei hatten sie DAS Thema im Gepäck, das die Domainbranche gerade umtreibt: die Öffnung eines neuen Registrierungsfenster für dotBrands nach 14 Jahren Wartezeit. 

Mit einer dotBrand (auch .BRAND oder .MARKE geschrieben) besteht die einmalige Chance, eine Domainendung zu erwerben, die identisch mit dem eigenen Markennamen ist. Sie gibt Markeninhabern die Möglichkeit, über Internetadressen zu verfügen, die auf den Namen ihrer Marke enden (z. B. domain.brand). Durch die Einrichtung einer dotBrand besitzt der Markeninhaber eine strategische gTLD, die sein exklusives digitales Territorium sein wird. 

Für die Registrierung einer dotBrand sprechen aus Marketing- und IT-Security Sicht einige Vorteile: 

  • Führungsanspruch und Markenprägnanz zeigen durch unverwechselbare und kurze URLs mit der eigenen Marke als Absender 
  • ein echtes Plus in Sachen Kundenvertrauen, da der Erwerber die volle Kontrolle über den Domainnamenraum der Marke hat 
  • nur authentische Webseiten haben die Möglichkeit, unter der TLD ihrer Marke zu erscheinen, was die Orientierung für Kunden und Partner wesentlich einfacher macht 
  • Cybersquatting ist im Hoheitsgebiet der eigenen dotBrand damit ausgeschlossen 
  • die Kontrolle über die verwendeten Sicherheitsstandards liegt komplett in eigener Hand, da der Erwerber zu seiner eigenen Registry wird 
  • da noch nicht alle Unternehmen über eine eigene dotBrand verfügen, stellt sie vielen Branchen einen echten Wettbewerbsvorteil dar 

Wir sind wirklich gespannt, wer in der nächsten Runde dem Beispiel von Vorreitern wie Audi, Edeka oder Google folgen wird… 

Als kleines Schmankerl haben wir für alle, die unsere Masterclass zum Thema verpasst haben hier einen Live-Video Mitschnitt, in dem wir das Thema mit unserem VIP-Gast von der ICANN Chris Mondini vorstellen. Viel Spaß dabei und zögert nicht, uns bei Fragen einfach anzusprechen. 

https://www.youtube.com/watch?v=2tBnB_h4GsQ

ICANN83: Der Countdown läuft – noch zehn Monate bis zum Start der Bewerbungsphase für .Brand

Die ICANN83, die gerade in Prag stattfand, zeigte die aktuellen Fortschritte bei der Einführung der nächsten Runde neuer generischer Top-Level-Domains, deren GoLive für April 2026 bestätigt wurden. Sie bot auch Gelegenheit, die auf der ICANN82 begonnenen Diskussionen über mögliche Verbesserungen zur Optimierung der Organisation dieser Gipfeltreffen fortzusetzen und die Aufmerksamkeit auf politisch relevante Cybersicherheitsthemen zu lenken

Nach der Anmeldung online oder vor Ort können die Teilnehmer der Gipfeltreffen der ICANN, der Regulierungsbehörde für das Internet, die Tagesordnung der für den Gipfel geplanten Sitzungen einsehen. Prag war Gastgeber des 83.ICANN-Gipfels. Bei den Gipfeltreffen zur Jahresmitte, die ohne öffentliches Forum und Eröffnungszeremonie auskommen, ist es immer interessant, einen Blick auf die beiden Enden der Tagesordnung zu werfen, um die aktuellen Themen zu identifizieren.

Die unausweichliche nächste Runde neuer TLDs

Es wundert nicht, dass die Teilnehmer schon bei ihrer Ankunft voll mit dem Subpro-Prozess beschäftigt waren, der die neuen generischen TLDs betrifft, die im April 2026 starten sollen.

Die ICANN83 fand nämlich nur knapp 10 Monate vor dem nächsten Bewerbungsfenster für alle Unternehmen statt, die ihre eigene Internet-Endung (dotBrand oder .Brand) einführen möchten. Dieses Thema ist für die Organisation in erster Linie aus finanziellen Gründen von entscheidender Bedeutung, da die ICANN insbesondere erhebliche Investitionen getätigt hat, um ihre Infrastruktur zu stärken, weiterzuentwickeln und auch ihr Personal aufzustocken, um den zusätzlichen Arbeitsaufwand zu bewältigen, der mit dem Näherrücken des Bewerbungsfensters entsteht. Die Herausforderungen sind nicht zuletzt auch technischer und rechtlicher Natur. Für das Bild der ICANN in der Öffentlichkeit wird der Prozess ein echter Prüfstein sein, da er für die Unternehmen, die 2026 den Schritt zur Schaffung ihrer eigenen Internet-Endung wagen werden, sehr verbindlich und folgenreich ist.

Was die Umsetzung der nächsten Serie angeht, so ist die gute Nachricht, dass der Zeitplan für die Umsetzungsarbeiten eingehalten wird. Ein erster Entwurf des Bewerbungsleitfadens liegt bis zum 23. Juli zur öffentlichen Stellungnahme vor. Der Zeitraum für die Einreichung von Bewerbungen wurde auf 12 bis 15 Wochen ab April 2026 bestätigt.

Zu den Änderungen in der nächsten Runde gehört insbesondere die Möglichkeit, sich für eine zweite Zeichenfolge zu entscheiden. Nach der öffentlichen Bekanntgabe der beantragten Zeichenfolgen, die von der ICANN als „Reveal Day” bezeichnet wird, haben die Bewerber 14 Kalendertage Zeit, um sich für oder gegen eine zweite Wahl zu entscheiden. Dies kann insbesondere dazu dienen, eine Auktion mit anderen Unternehmen zu vermeiden, die sich für dieselbe Zeichenfolge entschieden haben. Private Einigungen bei Streitigkeiten zwischen Bewerbern für dieselbe Zeichenfolge, die 2012 zulässig waren, werden 2026 nicht mehr möglich sein. Dieser Ansatz wurde gewählt, um Unternehmen auszubremsen, die sich aus rein spekulativen Gründen für eine .Brand interessieren.

Das Förderprogramm zur Unterstützung von Unternehmen mit Finanzierungs- oder anderen Ressourcenproblemen ist ebenfalls weiter ausgereift als 2012, auch wenn, wie in Prag vorgestellt, derzeit nur 22 Anträge im Projektstadium vorliegen.

Die ICANN wies auch darauf hin, dass die Bewertung der technischen Betreiber teilweise automatisiert wurde und dass im Hinblick auf die Inklusivität im Jahr 2026 mehr Skripte berücksichtigt werden sollen: insgesamt 33. Es ist nämlich möglich, sich für internationalisierte Internet-Endungen zu bewerben, d.h. Endungen, die mit diakritischen Zeichen geschrieben sind, wie sie in vielen europäischen Sprachen erforderlich sind, oder mit Zeichen aus nicht-lateinischen Schriften.

Am anderen Ende der Agenda stand die Zukunft der ICANN-Meetings

Angesichts der wichtigen Themen muss die Internet-Nutzergemeinschaft einen Austausch pflegen – dafür sind die ICANN-Treffen unverzichtbar. Seit der Covid-Pandemie im Jahr 2020 hat sich die ICANN für sogenannte „hybride” Formate entschieden, bei denen die Teilnehmer die Sitzungen entweder vor Ort oder aus der Distanz verfolgen können. Allerdings musste die ICANN auch mit einem erheblichen Anstieg der Kosten für die Organisation dieser jährlichen Veranstaltungen fertig werden. Insgesamt gibt es vier Veranstaltungen, wenn man zu den drei Gipfeltreffen zu politischen Themen im Zusammenhang mit Domainnamen noch ein eher operatives Gipfeltreffen hinzuzählt.

In Seattle hatte die ICANN in einem als „How we meet” bezeichneten Gemeinschaftsprozess Überlegungen zur Zukunft dieser Veranstaltungen angestoßen. Bei der Organisation dieses unverzichtbaren Austauschs mit der Gemeinschaft müsse die ICANN auch hohe Anforderungen an Sicherheit, Barrierefreiheit und Inklusivität berücksichtigen.

Auf der ICANN83 stellte Sally Costerton, die dieses Thema leitet, die Ergebnisse einer Umfrage unter den Teilnehmern und Vertretern der Interessengruppen vor, die auf Vorschlägen für die Gestaltung künftiger Treffen basierte. Die Vorschläge, die auf große Zustimmung stießen, betreffen die Priorisierung von Tagungsorten mit günstigen Reisemöglichkeiten und die Einführung einer Richtlinie, die es ermöglicht, eine ICANN-Sitzung automatisch in ein Online-Format zu übertragen, wenn unvorhergesehene Umstände eine Verlegung der Sitzung von einem geplanten Ort erforderlich machen.

Mit 72 % Zustimmung wurden erneut die Verkürzung der beiden Community-Foren, die dem ersten und dritten jährlichen ICANN-Treffen entsprechen, um einen Tag und die Umgestaltung der Tagesordnung durch Verlegung des öffentlichen Forums und des Forums zu geopolitischen Aspekten vom letzten auf den ersten Tag des Community-Forums befürwortet. Ziel ist dabei, die Mietdauer für einen Plenarsaal auf einen Tag zu reduzieren, anstatt ihn für die gesamte Sitzung zu mieten. Auch kleine Einsparungen sind willkommen.

Umgekehrt wird der Vorschlag, von einer jährlichen Sitzung vollständig auf eine virtuelle Sitzung umzustellen, weitgehend abgelehnt. Die Arbeitsgruppe, die sich mit diesem Thema befasst hat, hat diese Punkte in einem Bericht festgehalten und setzt derzeit den Austausch fort, um eine Entscheidung zu treffen.

Die NIS2-Richtlinie zur Cybersicherheit steht kurz bevor

Zum Zeitpunkt der ICANN83 hatten 14 EU-Mitgliedstaaten die Cybersicherheitsrichtlinie NIS2 in nationales Recht umgesetzt. Diese Umsetzungen sind für die ICANN von Interesse, da mehrere Themen mit der Domainnamen-Komponente in Artikel 28 der Richtlinie in Zusammenhang stehen.

Zu den damit verbundenen Themen gehören die Richtigkeit der Registrierungsdaten sowie der Zugang zu Domainnamen-Registrierungsdaten bei berechtigtem Bedarf über ein Standardisiertes System für den Zugang zu Registrierungsdaten (SSAD), das 2020 im Rahmen des ePDP-Phase-2-Prozesses zur Politikentwicklung skizziert wurde. Während die Überarbeitung der Maßnahmen zur Richtigkeit der Registrierungsdaten verschoben wurde, ist die Einführung des SSAD noch ungewiss. Seit fast zwei Jahren wird ein Prototyp namens Registration Data Request Service (RDRS) getestet, und die ICANN befindet sich derzeit in der Phase der Erfahrungsauswertung zu diesem System.

Der Governmental Advisory Committee, der die Regierungen vertritt, hat auf diesem Gipfel erneut darauf hingewiesen, dass Anträge auf Zugang zu Registrierungsdaten, wenn sie dringend sind und rechtliche Aspekte betreffen, innerhalb von maximal 24 Stunden bearbeitet werden müssen. Die neue Richtlinie mit dem Namen „Registration Data Policy”, die Ende August 2025 vollständig in Kraft treten wird, hat in Bezug auf diesen Begriff der Frist tatsächlich eine gewisse Unklarheit hinterlassen. Hinter diesem Begriff der dringenden Anfragen verbirgt sich, wie erneut betont wurde, dass es sich um Anfragen handelt, die eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben, schwere Verletzungen, Schäden an kritischen Infrastrukturen oder die Ausbeutung von Kindern darstellen, wenn die Offenlegung der Daten zur Bekämpfung oder Abwendung dieser Gefahr erforderlich ist. Der Begriff „kritische Infrastruktur” bezieht sich auf physische und cybertechnische Systeme, die von den Regierungen als wesentlich für das Funktionieren der Gesellschaft und der Wirtschaft angesehen werden und aus Gründen der nationalen Sicherheit besonderen Schutz verdienen.

Eines der zentralen Themen der ICANN83 war daher die Frage, wie die Authentifizierung von Entitäten, die von einer Priorisierung profitieren würden, gehandhabt werden soll.

Im Zusammenhang mit NIS2 wurden ebenfalls die Ergebnisse einer Studie der DNS Research Federation zur territorialen Wirkung der NIS2-Richtlinie präsentiert. Die auf über 8 Millionen Domainnamen durchgeführte Untersuchung zeigt, dass fast 70 % der Domaininhaber der europäischen Registries (Vergabestellen) außerhalb der EU sitzen. Bei den Registraren (Registrierungsstellen) sinkt dieser Anteil auf 29 %. Die Studie belegt außerdem, dass alle in der EU ansässigen Akteure über eine große Zahl von Kunden außerhalb des EU-Gebiets verfügen. Dies gilt besonders stark für die Registries, betrifft aber ebenso Registrare und Wiederverkäufer.

Zur Erinnerung: Nameshield ist seit jeher ein souveräner europäischer Unternehmensregistrar, seit 2017 nach ISO 27001 zertifiziert und verfügt über ein eigenes CERT. Unsere Expertise garantiert Ihnen die NIS2-Konformität.

Im Hinblick auf die nächste Runde der dotBrand/.Brand, die nächstes Jahr auf den Markt kommen, erinnert Nameshield auch daran, dass Sie sich jetzt die Frage stellen sollten, ob Sie sich für ein Projekt zur Erstellung einer Endung vom Typ dotBrand/.Brand positionieren möchten. ICANN83 hat deutlich gemacht, dass viele Einrichtungen beim Förderprogramm nicht wissen, ob sie sich bewerben sollen und wie sie es genau anstellen müssen, wenn sie finanzielle Hilfe von ICANN wollen. Auch wenn einige abwarten werden, um ihre Absichten nicht zu früh preiszugeben, besteht für diese Unternehmen die Gefahr, dass sie die Fristen verpassen. Sowohl das Förderprogramm als auch das Bewerbungsfenster haben nämlich einen festen Beginn und ein festes Ende. Das Förderprogramm läuft im November 2025 aus, das Bewerbungsfenster dürfte zwischen Juli und August 2026 geschlossen werden.

Lassen Sie uns gemeinsam diese Fragen besprechen, denn die Möglichkeiten, eine exklusive Internet-Erweiterung für Ihre Marke zu schaffen, sind rar.

Bildquelle: Leonhard Niederwimmer von Pixabay