dot MOBILE – Die neue Top Level Domain .MOBILE wurde eingeführt
Am 17. November 2025 wurde die .MOBILE-Top Level Domain für die Registrierung freigegeben und eröffnet neue Möglichkeiten für eine Vielzahl von Akteuren – darunter Unternehmen und Marken, die online sichtbar sein möchten, über E-Commerce-Plattformen, aber auch ganz allgemein für die gesamte Mobilbranche. Das Universum der Domainnamen erweitert sich somit erneut und bietet eine Chance, die für alle digitalen Player interessant sein wird. Jede Organisation, die ihre mobilen Dienste von ihrer Hauptwebsite trennen möchte, kann diese.MOBILE-Top Level Domain als wichtigen Hebel zur Differenzierung nutzen.
Der Einführungsplan für die TLD .MOBILE ist in vier Phasen unterteilt:
Die erste Phase, die Sunrise Period, ermöglicht es einer begrenzten Zielgruppe, sich die gewünschten .mobile-Domainnamen zu sichern – vom 17. November 2025 bis zum 17. Dezember 2025. Markeninhaber, deren Marken beim TMCH (Trademark Clearinghouse) registriert sind, haben in dieser Einführungsphase Vorrang bei der Registrierung.
Anschließend folgt die zweite Phase, die Telco Limited Registration Period (LRP), vom 18. Dezember 2025 bis zum 3. Februar 2026.
Die dritte Phase, die Early Access Period, findet vom 4. bis 18. Februar 2026 statt. Während dieser Zeit können stark nachgefragte Domainnamen noch vor der allgemeinen Verfügbarkeit zu fallenden Preisen registriert werden.
Schließlich ermöglicht die letzte Phase – die Public Phase – allen Interessierten den Erwerb einer.mobile-Domain. Diese Phase ist ohne Vorbedingungen für jedermann zugänglich und folgt dem Prinzip „First come, first served“. Ab dem 19. Februar 2026 können alle Marken und Unternehmen, die an diesem Schritt interessiert sind, ihre „mobile“ Präsenz dank dieser neuen Top Level Domain stärken.
Verpassen Sie nicht diese Chance: Sichern Sie sich eine .mobile-Domain, um Ihren Ruf zu schützen, Ihre digitale Legitimität zu gewährleisten und Ihre Wettbewerbsfähigkeit online zu stärken.
Wenn Sie Unterstützung bei der Registrierung einer .mobile-Domain wünschen oder einfach neugierig sind, welche Vorteile diese Erweiterung für Ihre Marke bietet, kontaktieren Sie das Nameshield-Team – wir beantworten gerne all Ihre Fragen.
Nameshield freut sich, seine Mitgliedschaft bei der INTA (International Trademark Association) im Jahr 2025 bekannt zu geben. Als weltweit anerkannte Referenzorganisation im Bereich des Markenschutzes ist Nameshield stolz, diesem Netzwerk von Fachleuten für geistiges Eigentum beizutreten.
Diese Entscheidung ermöglicht es uns, unser Engagement für den Schutz von Domainnamen – essenzielle immaterielle Vermögenswerte im digitalen Markenraum – zu stärken. Unsere Mitgliedschaft versetzt uns in die Lage, im Zentrum der Herausforderungen des geistigen Eigentums zu agieren, uns mit einer Vielzahl von Branchenakteuren auszutauschen und aktiv an internationalen Diskussionen teilzunehmen, die die Zukunft der Marken gestalten.
Diese Initiative steht im Einklang mit unserem Bestreben, noch mehr Unternehmen im Kampf gegen Online-Betrug zu unterstützen – dank unserer „Online Brand Protection“-Lösung, die ein breites Spektrum an Dienstleistungen bietet, um Domainnamen zu überwachen, die Integrität und den Ruf von Marken zu schützen und zu verteidigen. Diese Unterstützung lässt sich durch drei Kennzahlen veranschaulichen:
Eine Erkennungsrate irreführender und betrügerischer Domainnamen von 99,97 %,
Eine Erfolgsquote von 99 % bei unseren Takedown-Maßnahmen,
Und Nameshield ist der führende Antragsteller von UDRP-Verfahren, unabhängig vom Schiedsgericht.
Wir freuen uns darauf, Ihnen unsere Leistungen bei der nächsten INTA-Jahrestagung vorzustellen, die vom 2. bis 6. Mai 2025 in London stattfinden wird.
Wir werden Sie in Kürze mit weiteren Informationen zu dieser kommenden Ausgabe versorgen. Wichtig ist vorerst zu wissen, dass die Frühbucheranmeldungen ab dem 8. Dezemberauf der INTA-Website geöffnet werden.
Im vergangenen Jahr fand die Jahreskonferenz in San Diego statt und stand unter dem Motto „Handel und geistiges Eigentum“. Ziel war es, die zentrale Rolle des geistigen Eigentums bei der Förderung von Innovation und dem wirtschaftlichen Erfolg hervorzuheben. Mit fast 10.000 Experten für geistiges Eigentum war es die größte INTA-Veranstaltung seit der Corona-Pandemie.
Auch das 148. Jahrestreffen der INTA wird wieder ein voller Erfolg und erneut die Zukunft des geistigen Eigentums prägen.
Ganz gleich, ob Sie strategische Unterstützung für den Schutz Ihrer Marke oder rechtliche Maßnahmen bezüglich Ihrer Domainnamen benötigen – Nameshield wird vor Ort sein, um sich mit Ihnen auszutauschen und Ihnen unsere Lösungen vorzustellen.
Warten Sie nicht länger: detect better, defend smarter mit Nameshield.
Aufgrund der Instabilität im Nahen Osten muss Maskat im Oman ein weiteres Jahr warten, bevor es einen ICANN-Gipfel, die Leitveranstaltung der Internetverwaltung, ausrichten kann. Für seine jährlich Generalversammlung ist ICANN auf Nummer sicher gegangen und hat für sechs Tage Diskussionen, Treffen und Arbeiten an politischen Themen das renommierte Dublin Convention Center bezogen. Es handelt sich um den letzten Jahressummit der Organisation, sechs Monate vor dem Start der nächsten Bewerbungsrunde für neue generische Top-Level-Domains.
Eine Eröffnungszeremonie als Rückblick und im Zeichen des „Meitheal“
Während der Eröffnungszeremonie zog Tripti Sinha, Vorsitzende des ICANN-Vorstands, eine Parallele zwischen dem irischen Konzept „Meitheal“ – einer Gruppe von Menschen, die der Gemeinschaft dienen, indem sie Arbeiten verrichten, „die niemand allein bewältigen kann“ – und ICANN, dessen Arbeitsweise diesem Prinzip sehr ähnelt. Die Jahrestagung ist in der Tat eine Art Ernte oder Bilanz für ICANN. Zu den Ergebnissen zählte sie unter anderem:
– Die Verabschiedung des neuen strategischen Plans von ICANN für den Zeitraum 2026–2030 – Eine vorsichtige und solide Verwaltung des Budgets, die finanzielle Spielräume ermöglicht – Das ICANN-Grant-Programm, das auf dem Auktionsfonds von 2012 basiert und 23 Projekte finanziell unterstützen wird – Den Start einer holistischen Überprüfung der Organisation – ICANNs Beiträge zu WSIS+20, der 20-jährigen Überprüfung des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft der Vereinten Nationen – Und Fortschritte bei der nächsten Runde neuer generischer Top Level Domains, deren Bewerbungsfenster bereits in sechs Monaten öffnet und für die das Unterstützungsprogramm für Antragsteller bereits läuft.
Für Kurtis Linqvist, der zum dritten Mal als ICANN-CEO an einem Summit teilnimmt, war „das Jahr geprägt von komplexen Themen wie Problemen in regionalen Registern“ – hier denkt man eindeutig an das afrikanische Regionalregister AfriNIC – „und von einer komplexen Welt sowie lokalen Problemen“, welche auch ICANN-Standorte betroffen hätten, wie die Waldbrände in Los Angeles im Sommer und das Erdbeben in Istanbul. Vor diesem Hintergrund begrüßte er die Fortschritte bei den verschiedenen ICANN-Themen. Er schloss mit den Prioritäten für das kommende Jahr: „zuhören“, „Fokus auf Umsetzung“ und eine Verbesserung der internen Arbeitsweisen, „um Reibungsverluste und Verzögerungen in der Umsetzung zu vermeiden“.
Die schwierige Gleichung: Erwartungen und schnelle technologische Entwicklungen vereinen
Das Geopolitische Forum, das in der Regel einen Überblick über regulatorische Entwicklungen gibt, die Auswirkungen auf ICANN haben könnten, widmete sich diesmal WSIS+20. Mitte Dezember findet eine entscheidende Sitzung in New York im Rahmen der UN-Generalversammlung statt, um einen endgültigen Text über die Umsetzung der WSIS-Ergebnisse zu verabschieden. Thema der Diskussion bei ICANN84 war unter anderem ein inklusives Internet sowie Inhalte in den Sprachen der Nutzer.
Hinsichtlich künstlicher Intelligenz wurde mehr Transparenz der Algorithmen gefordert, um sicherzustellen, dass auch nicht dominante Sprachen berücksichtigt werden und diese Technologien für eine möglichst breite Bevölkerung nutzbar sind – unabhängig von der verwendeten Sprache. Die zunehmende Nutzung von KI, besonders bei jungen Menschen, und ihre Vorliebe für zentrale Plattformen und soziale Netzwerke wurden ebenfalls angesprochen – ein erneuter Hinweis darauf, wie schnell sich die Internetnutzung verändert.
Im Public Forum wurde ICANNs Rolle bei der „Universal Acceptance“ hinterfragt. Die Organisation will ihren Fokus stärker auf Expertise und Implementierung statt auf Sensibilisierung legen. Auch die Bedeutung von Diakritika sowie der Mangel an Orientierungshilfen zur Überbrückung der Welten von Web2 und Web3 wurden debattiert. All diese Faktoren erschweren die Aufgabe, eine Fragmentierung des Internets zu verhindern. ICANN bekräftigte sein Hauptziel: „den bestmöglichen Raum für Internet-Adressierung bereitzustellen“.
DNS-Missbrauch und dringende Zugriffsanfragen auf Registrierungsdaten
Um einen verantwortungsvolleren Markt voranzubringen, sollen im kommenden Jahr neue „Policy Development Processes“ gestartet werden, die Maßnahmen gegen DNS-Missbrauch konsolidieren.
Auf Seite der Strafverfolgungsbehörden bleibt der Zugang zu Registrierungsdaten ein heiß diskutiertes Thema. Das GAC (Governmental Advisory Committee) fordert eine verbindliche Reaktionsfrist – vermutlich in Stunden – in den Verträgen der Domain-Provider.
Heißes Thema: neue Runde für generische Top-Level-Domains
Es entging niemandem, dass das dominierende Thema der ICANN84 die Einführung einer neuen Bewerbungsphase war – angekündigt für April 2026. Schon beim Betreten des Gebäudes begrüßte Besucher ein Hinweis: „Ready to apply for a generic extension?“ – für Veteranen des Launches von 2012 eine überraschend diskrete Kommunikation.
Das Thema durchzog einen Großteil der Sitzungen. Ein Erfolgspunkt: das Applicant Support Program für potenzielle Bewerber mit finanziellen oder organisatorischen Einschränkungen. Bereits 115 Bewerbungen, davon 2 vollständig genehmigt, wurden eingereicht. Die meisten stammen aus Asien, gefolgt von Nordamerika. 2012 waren es nur drei Bewerbungen gewesen.
Allerdings wurde auf der ICANN84 auch sichtbar, dass das Programm Verzögerungen erfährt – angesprochen im Public Forum. Dazu gehören etwa:
– die Überprüfung von Backend-Dienstleistern – die Bereitstellung des finalen Registry-Vertrags, die erst im März erfolgen könnte
Der ICANN-Vorstand verabschiedet das Application Guidebook
Am Ende der Woche begrüßte die Community die Verabschiedung des Application Guidebook während der öffentlichen Abschlusssitzung durch einen sich im Umbruch befindlichen Vorstand. Auch wenn noch Ergänzungen bis Jahresende folgen sollen, gilt das Dokument nun als Referenz.
Becky Burr, scheidendes Vorstandsmitglied, erinnerte daran, dass 197 Meetings zur Erstellung des nahezu 400 Seiten langen Dokuments stattfanden und fünf öffentliche Kommentierungsrunden durchgeführt wurden. Ebenfalls erwähnenswert: die Verabschiedung von Maarten Botterman und Chris Chapman aus dem Vorstand.
Unser Kommentar
ICANN hat noch kein offizielles Datum für die Einreichungsphase der neuen generischen Top Level Domains – und somit der .brand-Projekte – bestätigt. Möglich wäre der 27. April, mit einer Dauer von 12–15 Wochen, oder länger, falls technische Evaluierungen oder Vertragsveröffentlichungen zu knapp vor Start stehen.
ICANN versichert jedoch, dass der April-Start stattfinden wird. Das endgültige Datum soll im Dezember offiziell werden.
➡️ Die Frist für diese neue Chance rückt schnell näher.
Auch wenn die Entscheidung nicht einfach ist, sollte jedes Unternehmen diese einmalige Gelegenheit bedenken: ➡ eigene Internet-Top Level Domains ➡ eigener exklusiver Namensraum
Dies erfordert: ✔ ein klar definiertes Projekt ✔ die richtigen Ansprechpartner ✔ vorausschauend geplante Budgets
Um ein solches Projekt erfolgreich und wirtschaftlich zu realisieren, braucht es erfahrene Partner. Nameshield, führender europäischer Anbieter, begleitet Sie mit Expertise über den gesamten Lebenszyklus eines solchen Vorhabens. Lassen sie uns das jetzt gemeinsam weiter besprechen.
Im Mai war unser sympathisches Team inklusive Pulpi im schönen Hamburg auf dem Cybersecurity Summit unterwegs. Dabei hatten sie DAS Thema im Gepäck, das die Domainbranche gerade umtreibt: die Öffnung eines neuen Registrierungsfenster für dotBrands nach 14 Jahren Wartezeit.
Mit einer dotBrand (auch .BRAND oder .MARKE geschrieben) besteht die einmalige Chance, eine Domainendung zu erwerben, die identisch mit dem eigenen Markennamen ist. Sie gibt Markeninhabern die Möglichkeit, über Internetadressen zu verfügen, die auf den Namen ihrer Marke enden (z. B. domain.brand). Durch die Einrichtung einer dotBrand besitzt der Markeninhaber eine strategische gTLD, die sein exklusives digitales Territorium sein wird.
Für die Registrierung einer dotBrand sprechen aus Marketing- und IT-Security Sicht einige Vorteile:
Führungsanspruch und Markenprägnanz zeigen durch unverwechselbare und kurze URLs mit der eigenen Marke als Absender
ein echtes Plus in Sachen Kundenvertrauen, da der Erwerber die volle Kontrolle über den Domainnamenraum der Marke hat
nur authentische Webseiten haben die Möglichkeit, unter der TLD ihrer Marke zu erscheinen, was die Orientierung für Kunden und Partner wesentlich einfacher macht
Cybersquatting ist im Hoheitsgebiet der eigenen dotBrand damit ausgeschlossen
die Kontrolle über die verwendeten Sicherheitsstandards liegt komplett in eigener Hand, da der Erwerber zu seiner eigenen Registry wird
da noch nicht alle Unternehmen über eine eigene dotBrand verfügen, stellt sie vielen Branchen einen echten Wettbewerbsvorteil dar
Wir sind wirklich gespannt, wer in der nächsten Runde dem Beispiel von Vorreitern wie Audi, Edeka oder Google folgen wird…
In diesem Sommer werden neue gTLDs eingeführt, um den Bedürfnissen von Marken und Unternehmen gerecht zu werden, die ihre Domains besser auf ihre individuellen Bedürfnisse zuschneiden möchten. Amazon Registry hat drei neue personalisierte Domainendungen angekündigt, die im August eingeführt werden: .FAST, .TALK und .YOU.
Diese strategische Gelegenheit bietet für Digital Marketing Experten eine Reihe von Vorteilen:
Jede TLD wurde entwickelt, um spezifische Bedürfnisse zu erfüllen:
.FAST bezieht sich eindeutig auf Schnelligkeit, Leistung, Reaktionsfähigkeit und Optimierung. Sie kann daher in der Tech-Branche (kürzere Latenzzeiten und optimierte Wartezeiten) oder für Lieferdienste eingesetzt werden und so den Mehrwert gegenüber der Konkurrenz herausstellen.
.TALK ist allgemeiner, aber vielversprechend: Sie zielt auf Kommunikation und Austausch in verschiedenen Formen ab (Foren, Podcasts, Diskussionsplattformen, Influencer, Blogger, Meinungen, Debatten).
.YOU ist anspruchsvoll und zielt auf Personalisierung ab. .YOU verspricht eine persönliche Identität, die den Nutzer in den Mittelpunkt stellt, und kann auf die unterschiedlichste Art und Weise gestaltet werden. Sie richtet sich an Unternehmenskunden für dedizierte persönliche Bereiche, aber potenziell auch an Influencer, Blogs etc.
Der Zeitplan für die Einführung wird in drei Phasen unterteilt:
Die erste, die „Sunrise“-Phase, ist vom 26. August bis zum 25. September 2025 angesetzt. Während dieser Zeit können sich Marken, die beimTrademark Clearinghouse (TMCH) registriert sind, vor der Öffnung für alle positionieren.
Die zweite Phase, die „Early Access Period“, findet vom 25. September bis zum 6. Oktober 2025 statt.
Die vollständige Öffnung findet ab dem 6. Oktober 2025 um 13 Uhr nach dem Prinzip „First Come, first served“ statt.
Sind Sie an diesen neuen Möglichkeiten für Branding, Differenzierung und Personalisierung im Internet interessiert? Und möchten Sie von einem vertrauenswürdigen Partner begleitet werden, um einen Domainnamen in .FAST, .TALK oder .YOU zu erwerben? Das Nameshield-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihre Fragen oder Bedürfnisse zu beantworten. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!
Nach der Anmeldung online oder vor Ort können die Teilnehmer der Gipfeltreffen der ICANN, der Regulierungsbehörde für das Internet, die Tagesordnung der für den Gipfel geplanten Sitzungen einsehen. Prag war Gastgeber des 83.ICANN-Gipfels. Bei den Gipfeltreffen zur Jahresmitte, die ohne öffentliches Forum und Eröffnungszeremonie auskommen, ist es immer interessant, einen Blick auf die beiden Enden der Tagesordnung zu werfen, um die aktuellen Themen zu identifizieren.
Die unausweichliche nächste Runde neuer TLDs
Es wundert nicht, dass die Teilnehmer schon bei ihrer Ankunft voll mit dem Subpro-Prozess beschäftigt waren, der die neuen generischen TLDs betrifft, die im April 2026 starten sollen.
Die ICANN83 fand nämlich nur knapp 10 Monate vor dem nächsten Bewerbungsfenster für alle Unternehmen statt, die ihre eigene Internet-Endung (dotBrand oder .Brand) einführen möchten. Dieses Thema ist für die Organisation in erster Linie aus finanziellen Gründen von entscheidender Bedeutung, da die ICANN insbesondere erhebliche Investitionen getätigt hat, um ihre Infrastruktur zu stärken, weiterzuentwickeln und auch ihr Personal aufzustocken, um den zusätzlichen Arbeitsaufwand zu bewältigen, der mit dem Näherrücken des Bewerbungsfensters entsteht. Die Herausforderungen sind nicht zuletzt auch technischer und rechtlicher Natur. Für das Bild der ICANN in der Öffentlichkeit wird der Prozess ein echter Prüfstein sein, da er für die Unternehmen, die 2026 den Schritt zur Schaffung ihrer eigenen Internet-Endung wagen werden, sehr verbindlich und folgenreich ist.
Was die Umsetzung der nächsten Serie angeht, so ist die gute Nachricht, dass der Zeitplan für die Umsetzungsarbeiten eingehalten wird. Ein erster Entwurf des Bewerbungsleitfadens liegt bis zum 23. Juli zur öffentlichen Stellungnahme vor. Der Zeitraum für die Einreichung von Bewerbungen wurde auf 12 bis 15 Wochen ab April 2026 bestätigt.
Zu den Änderungen in der nächsten Runde gehört insbesondere die Möglichkeit, sich für eine zweite Zeichenfolge zu entscheiden. Nach der öffentlichen Bekanntgabe der beantragten Zeichenfolgen, die von der ICANN als „Reveal Day” bezeichnet wird, haben die Bewerber 14 Kalendertage Zeit, um sich für oder gegen eine zweite Wahl zu entscheiden. Dies kann insbesondere dazu dienen, eine Auktion mit anderen Unternehmen zu vermeiden, die sich für dieselbe Zeichenfolge entschieden haben. Private Einigungen bei Streitigkeiten zwischen Bewerbern für dieselbe Zeichenfolge, die 2012 zulässig waren, werden 2026 nicht mehr möglich sein. Dieser Ansatz wurde gewählt, um Unternehmen auszubremsen, die sich aus rein spekulativen Gründen für eine .Brand interessieren.
Das Förderprogramm zur Unterstützung von Unternehmen mit Finanzierungs- oder anderen Ressourcenproblemen ist ebenfalls weiter ausgereift als 2012, auch wenn, wie in Prag vorgestellt, derzeit nur 22 Anträge im Projektstadium vorliegen.
Die ICANN wies auch darauf hin, dass die Bewertung der technischen Betreiber teilweise automatisiert wurde und dass im Hinblick auf die Inklusivität im Jahr 2026 mehr Skripte berücksichtigt werden sollen: insgesamt 33. Es ist nämlich möglich, sich für internationalisierte Internet-Endungen zu bewerben, d.h. Endungen, die mit diakritischen Zeichen geschrieben sind, wie sie in vielen europäischen Sprachen erforderlich sind, oder mit Zeichen aus nicht-lateinischen Schriften.
Am anderen Ende der Agenda stand die Zukunft der ICANN-Meetings
Angesichts der wichtigen Themen muss die Internet-Nutzergemeinschaft einen Austausch pflegen – dafür sind die ICANN-Treffen unverzichtbar. Seit der Covid-Pandemie im Jahr 2020 hat sich die ICANN für sogenannte „hybride” Formate entschieden, bei denen die Teilnehmer die Sitzungen entweder vor Ort oder aus der Distanz verfolgen können. Allerdings musste die ICANN auch mit einem erheblichen Anstieg der Kosten für die Organisation dieser jährlichen Veranstaltungen fertig werden. Insgesamt gibt es vier Veranstaltungen, wenn man zu den drei Gipfeltreffen zu politischen Themen im Zusammenhang mit Domainnamen noch ein eher operatives Gipfeltreffen hinzuzählt.
In Seattle hatte die ICANN in einem als „How we meet” bezeichneten Gemeinschaftsprozess Überlegungen zur Zukunft dieser Veranstaltungen angestoßen. Bei der Organisation dieses unverzichtbaren Austauschs mit der Gemeinschaft müsse die ICANN auch hohe Anforderungen an Sicherheit, Barrierefreiheit und Inklusivität berücksichtigen.
Auf der ICANN83 stellte Sally Costerton, die dieses Thema leitet, die Ergebnisse einer Umfrage unter den Teilnehmern und Vertretern der Interessengruppen vor, die auf Vorschlägen für die Gestaltung künftiger Treffen basierte. Die Vorschläge, die auf große Zustimmung stießen, betreffen die Priorisierung von Tagungsorten mit günstigen Reisemöglichkeiten und die Einführung einer Richtlinie, die es ermöglicht, eine ICANN-Sitzung automatisch in ein Online-Format zu übertragen, wenn unvorhergesehene Umstände eine Verlegung der Sitzung von einem geplanten Ort erforderlich machen.
Mit 72 % Zustimmung wurden erneut die Verkürzung der beiden Community-Foren, die dem ersten und dritten jährlichen ICANN-Treffen entsprechen, um einen Tag und die Umgestaltung der Tagesordnung durch Verlegung des öffentlichen Forums und des Forums zu geopolitischen Aspekten vom letzten auf den ersten Tag des Community-Forums befürwortet. Ziel ist dabei, die Mietdauer für einen Plenarsaal auf einen Tag zu reduzieren, anstatt ihn für die gesamte Sitzung zu mieten. Auch kleine Einsparungen sind willkommen.
Umgekehrt wird der Vorschlag, von einer jährlichen Sitzung vollständig auf eine virtuelle Sitzung umzustellen, weitgehend abgelehnt. Die Arbeitsgruppe, die sich mit diesem Thema befasst hat, hat diese Punkte in einem Bericht festgehalten und setzt derzeit den Austausch fort, um eine Entscheidung zu treffen.
Die NIS2-Richtlinie zur Cybersicherheit steht kurz bevor
Zum Zeitpunkt der ICANN83 hatten 14 EU-Mitgliedstaaten die Cybersicherheitsrichtlinie NIS2 in nationales Recht umgesetzt. Diese Umsetzungen sind für die ICANN von Interesse, da mehrere Themen mit der Domainnamen-Komponente in Artikel 28 der Richtlinie in Zusammenhang stehen.
Zu den damit verbundenen Themen gehören die Richtigkeit der Registrierungsdaten sowie der Zugang zu Domainnamen-Registrierungsdaten bei berechtigtem Bedarf über ein Standardisiertes System für den Zugang zu Registrierungsdaten (SSAD), das 2020 im Rahmen des ePDP-Phase-2-Prozesses zur Politikentwicklung skizziert wurde. Während die Überarbeitung der Maßnahmen zur Richtigkeit der Registrierungsdaten verschoben wurde, ist die Einführung des SSAD noch ungewiss. Seit fast zwei Jahren wird ein Prototyp namens Registration Data Request Service (RDRS) getestet, und die ICANN befindet sich derzeit in der Phase der Erfahrungsauswertung zu diesem System.
Der Governmental Advisory Committee, der die Regierungen vertritt, hat auf diesem Gipfel erneut darauf hingewiesen, dass Anträge auf Zugang zu Registrierungsdaten, wenn sie dringend sind und rechtliche Aspekte betreffen, innerhalb von maximal 24 Stunden bearbeitet werden müssen. Die neue Richtlinie mit dem Namen „Registration Data Policy”, die Ende August 2025 vollständig in Kraft treten wird, hat in Bezug auf diesen Begriff der Frist tatsächlich eine gewisse Unklarheit hinterlassen. Hinter diesem Begriff der dringenden Anfragen verbirgt sich, wie erneut betont wurde, dass es sich um Anfragen handelt, die eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben, schwere Verletzungen, Schäden an kritischen Infrastrukturen oder die Ausbeutung von Kindern darstellen, wenn die Offenlegung der Daten zur Bekämpfung oder Abwendung dieser Gefahr erforderlich ist. Der Begriff „kritische Infrastruktur” bezieht sich auf physische und cybertechnische Systeme, die von den Regierungen als wesentlich für das Funktionieren der Gesellschaft und der Wirtschaft angesehen werden und aus Gründen der nationalen Sicherheit besonderen Schutz verdienen.
Eines der zentralen Themen der ICANN83 war daher die Frage, wie die Authentifizierung von Entitäten, die von einer Priorisierung profitieren würden, gehandhabt werden soll.
Im Zusammenhang mit NIS2 wurden ebenfalls die Ergebnisse einer Studie der DNS Research Federation zur territorialen Wirkung der NIS2-Richtlinie präsentiert. Die auf über 8 Millionen Domainnamen durchgeführte Untersuchung zeigt, dass fast 70 % der Domaininhaber der europäischen Registries (Vergabestellen) außerhalb der EU sitzen. Bei den Registraren (Registrierungsstellen) sinkt dieser Anteil auf 29 %. Die Studie belegt außerdem, dass alle in der EU ansässigen Akteure über eine große Zahl von Kunden außerhalb des EU-Gebiets verfügen. Dies gilt besonders stark für die Registries, betrifft aber ebenso Registrare und Wiederverkäufer.
Zur Erinnerung: Nameshield ist seit jeher ein souveräner europäischer Unternehmensregistrar, seit 2017 nach ISO 27001 zertifiziert und verfügt über ein eigenes CERT. Unsere Expertise garantiert Ihnen die NIS2-Konformität.
Im Hinblick auf die nächste Runde der dotBrand/.Brand, die nächstes Jahr auf den Markt kommen, erinnert Nameshield auch daran, dass Sie sich jetzt die Frage stellen sollten, ob Sie sich für ein Projekt zur Erstellung einer Endung vom Typ dotBrand/.Brand positionieren möchten. ICANN83 hat deutlich gemacht, dass viele Einrichtungen beim Förderprogramm nicht wissen, ob sie sich bewerben sollen und wie sie es genau anstellen müssen, wenn sie finanzielle Hilfe von ICANN wollen. Auch wenn einige abwarten werden, um ihre Absichten nicht zu früh preiszugeben, besteht für diese Unternehmen die Gefahr, dass sie die Fristen verpassen. Sowohl das Förderprogramm als auch das Bewerbungsfenster haben nämlich einen festen Beginn und ein festes Ende. Das Förderprogramm läuft im November 2025 aus, das Bewerbungsfenster dürfte zwischen Juli und August 2026 geschlossen werden.
Dieser Schritt kommt nicht überraschend und reiht sich in die Reihe von Gmail, Yahoo und Apple ein, die seit 2024 DMARC von Absendern verlangen, die mehr als 5000 E-Mails pro Tag versenden. Die wichtigsten E-Mail-Dienste haben somit ihre Anforderungen an die Sicherheit von E-Mails verschärft, um besser gegen zahlreiche Cyberbedrohungen (Spam, Phishing durch Identitätsdiebstahl) vorgehen zu können.
Dabei sind nicht nur große Konzerne von dieser neuen Regeln betroffen, es reicht bereits aus, einmal an einem Tag 5000 E-Mails zu versenden, z. B. für eine Marketingkampagne, um betroffen zu sein. So können auch kleine Unternehmen und Verbände dem Risiko ausgesetzt sein, dass ihre E-Mails zurückgewiesen werden.
Welche Risiken bestehen für nicht konforme Unternehmen?
Unternehmen, die sich nicht auf diese neuen Anforderungen eingestellt haben, riskieren seit dem Inkrafttreten dieser Regeln am 5. Mai, dass ihre E-Mails im besten Fall im Spam landen und im schlimmsten Fall abgelehnt werden. Microsoft hat klargestellt, dass nicht authentifizierte E-Mails den Code „550; 5.7.515 Access denied, die sendende Domain [SendingDomain] erfüllt nicht die erforderliche Authentifizierungsstufe“ tragen werden.
Unternehmen riskieren daher:
dass ihre E-Mails nicht ankommen (Marketing-E-Mails, Rechnungen, Zurücksetzen von Passwörtern oder andere wichtige Mitteilungen).
ihren Ruf als nicht konformer Versender zu beschädigen und das Vertrauen ihrer Kunden zu gefährden.
Wie können Sie die neuen Microsoft-Richtlinien einhalten?
Mehrere Protokolle wie SPF, DKIM und DMARC können effektiv eingesetzt werden, um Ihre E-Mails zu sichern:
SPF (Sender Policy Framework) ermöglicht es Mailservern zu überprüfen, ob eine empfangene E-Mail tatsächlich vom gemeldeten Hostserver stammt. Diese Überprüfung erfolgt automatisch und ist für den Empfänger transparent.
DKIM (Domain Keys Identified Mail), ist eine kryptografische Signatur des DKIM-Nachrichtenkörpers, die die Authentizität der Absenderdomain überprüft und die Integrität der Nachricht gewährleistet.
Schließlich wird DMARC (Domain-based message authentication, reporting and conformance) in den Authentifizierungsprozess für eingehende E-Mails einer Organisation integriert. Mithilfe von DMARC können Empfänger feststellen, ob eine Nachricht konform ist. Es setzt voraus, dass die Nachricht die SPF- und/oder DKIM-Validierung durchlaufen hat und die Domainnamen übereinstimmen.
DMARC ist eine Pflicht, keine Option mehr: Nameshield unterstützt Sie bei der Einhaltung der Vorschriften!
Die Positionierung und Sichtbarkeit einer Marke hängen heute weitgehend von ihrer Website und damit vonihrem Domainnamen ab. Die Expansion einer Marke in einen neuen Markt, die Einführung eines neuen Projekts, die Neugestaltung einer Marketingidentität … all diese Entscheidungen erfordern eine effektive Positionierung im Internet und damit möglicherweise die Registrierung neuer Domainnamen. Es kann jedoch vorkommen, dass der ideale Domainname für ein Projekt bereits rechtmäßig von einem Dritten registriert ist.
In diesem Fall besteht eine Möglichkeit darin, die Domain zu erwerben. Dabei können zwei Fälle eintreten: Die Domain steht zum Verkauf oder sie wird rechtmäßig von ihrem Inhaber genutzt.
Die Domain steht zum Verkauf
Im einfachsten Fall möchte der Inhaber der Domain diese verkaufen. Über die Sekundärmarktplattform für Domainnamen, auf der die Anzeige verfügbar ist, kann der gesuchte Domainname entweder zu einem Festpreis, nach Verhandlung mit dem Verkäufer oder nach einer Auktion erworben werden. Der Käufer erhält dann den Domainnamen und kann ihn bei seiner Registrierungsstelle in sein Portfolio aufnehmen.
Es ist jedoch zu beachten, dass viele Akteure Domainnamen nur erwerben, um sie zu einem höheren Preis weiterzuverkaufen. Ein zum Verkauf stehender Domainname wird daher nicht unbedingt zu seinem tatsächlichen Wert angeboten. Es ist unerlässlich, den Kauf nach einer Prüfung des Domainnamens in Angriff zu nehmen, um seinen Marktwert sicherzustellen.
Die Domain wird von seinem Inhaber rechtmäßig genutzt
Der Domainname kann registriert und somit nicht zum Kauf verfügbar sein, unabhängig davon, ob er für das Hosting einer Website verwendet wird oder nicht. Das Projekt zum Erwerb des Domainnamens besteht dann darin, mit dem Eigentümer über die Möglichkeit einer Eigentumsübertragung durch einen Kauf zu verhandeln – der Kaufpreis ist dabei Verhandlungssache.
Der erste Schritt besteht daher darin, den Inhaber des gewünschten Domainnamens zu identifizieren und Kontakt mit ihm aufzunehmen. Seit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind personenbezogene Daten und insbesondere die des Inhabers der Domain in der Regel geschützt und daher nicht in der Whois-Datenbank enthalten. Um den Inhaber zu ermitteln, kann es daher erforderlich sein, Recherchen durchzuführen und zunächst die Kontaktinformationen in den Impressumsangaben der über die Domain gehosteten Website zu überprüfen. Sollte dies erfolglos bleiben, können weitergehende Recherchen im Internet, in sozialen Netzwerken und Foren, in Presseartikeln usw. durchgeführt werden. Sobald der Kontakt hergestellt ist, kann dem Inhaber der Wunsch mitgeteilt werden, den Domainnamen zu erwerben.
In dieser Phase kann dieser seine Ablehnung der Freigabe des Domainnamens, den er nutzt, zum Ausdruck bringen. Eine ausbleibende Antwort auf die Anfrage kann einer Absage gleichkommen. In diesem Fall sollte die Entscheidung des Gesprächspartners akzeptiert werden. Falls der Inhaber jedoch Interesse an dem Vorschlag zeigt, kann die Verhandlungsphase beginnen.
Diese Phase der Verhandlung des Verkaufspreises hängt damit zusammen, dass es keine Regeln für den Ankaufspreis einer Domain gibt. Eine gute Kenntnis des Werts der Domain ist daher erforderlich, um ein akzeptables Angebot machen und einen fairen Preis aushandeln zu können. Der Inhaber kann den Verkaufspreis seiner Domain überbewerten, der potenzielle Käufer entscheidet allein, welchen Höchstbetrag er je nach seinem Vorhaben akzeptieren kann. Es ist zu beachten, dass die Verhandlungsphase von unterschiedlicher Dauer sein kann, je nach Dringlichkeit des Bedarfs und Reaktionsfähigkeit des Inhabers.
Wenn sich Käufer und Inhaber auf einen Preis geeinigt haben, muss eine schriftliche Vereinbarung unterzeichnet werden, um die Zahlungs- und Übertragungsbedingungen festzulegen. Nach der Kündigung der Rechte an der Domain durch den bisherigen Inhaber wird diese an die vom Käufer gewählte Registrierungsstelle übertragen, die die Kontaktdaten und DNS-Konfigurationen des neuen Eigentümers aktualisiert.
Wie kann Nameshield Sie dabei unterstützen?
Der Kauf einer Domain ist kein einfacher Vorgang. Er erfordert gute Kenntnisse des Domainmarktes, insbesondere um den Wert eines Vermögenswertes zu bestimmen und den fairsten Preis auszuhandeln. Außerdem müssen die notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um sich während der Kaufphase vor Betrug zu schützen. Sie können sich von einem Dritten begleiten lassen, der über das erforderliche Fachwissen verfügt, um Ihr Projekt erfolgreich durchzuführen.
Nameshield kann Sie mit seinem Remediation-Service und seiner dreißigjährigen Erfahrung in der Wiedererlangung von Domainnamen und Remediation unterstützen. Wir verfügen über ein Inhouse-Team, das auf den Aufkauf von Domainnamen spezialisiert ist, sodass Sie von einem direkten Kontakt sowie von Reaktionsschnelligkeit und Zuverlässigkeit bei der Erbringung dieser Dienstleistung profitieren.
Die Stärken unseres Services beruhen auf drei Elementen:
Ausgangspunkt für unser Team ist die Analyse der Domain, die zurückgekauft werden soll. Die Ermittlung bspw. ihres Alters, ihrer Top Level Domain, ihrer Länge, ihres thematischen Werts und ihrer Nutzung ermöglicht es uns, die Erfolgswahrscheinlichkeit der Maßnahme zu bestimmen und den Wert der Domain zu schätzen. So erhalten Sie schnell einen Überblick über die Machbarkeit Ihres Vorhabens.
Unsere Kontaktaufnahme mit dem Inhaber der Domain zur Ermittlung seiner Verkaufsbereitschaft erfolgt anonym. Weder Ihre Identität noch die von Nameshield werden dem Inhaber der Domain während des gesamten Kaufprozesses bekannt gegeben. Die Geheimhaltung Ihrer Identität schützt Sie insbesondere vor einer Überbewertung der Domain.
Wenn Sie den Kaufpreis bestätigt haben, nehmen wir den tatsächlichen Erwerb der betreffenden Domain über ein Zahlungssystem vor, das die Anonymität und Sicherheit des Verfahrens gewährleistet. Die Sicherung Ihres Domain-Kaufs über eine spezialisierte Plattform auf dem Sekundärmarkt schützt Sie vor Betrugsversuchen während der Transaktion.
Wir verpflichten uns, einen fairen Preis auszuhandeln, zu dem Sie den Kauf tätigen oder davon zurücktreten können. Wir übernehmen die Domain und übertragen sie auf Ihr Konto, sodass Sie dann der Inhaber sind.
Was tun, wenn der Inhaber der Domain den Verkauf ablehnt?
Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Domain erwerben können, ist größer, wenn der Inhaber der Domain diese nicht oder nur wenig nutzt oder wenn er beabsichtigt, sie gegen ein angemessenes Angebot zu verkaufen. Bei aktiver Nutzung lässt er sich möglicherweise in der Verhandlungsphase überzeugen, kann aber auch Ihr Angebot ablehnen, obwohl es finanziell interessant ist. Denn der Inhaber der von Ihnen gewünschten Domain ist nicht verpflichtet, sie Ihnen zu verkaufen.
Angesichts dieser Ablehnung ist es ratsam, das ursprüngliche Projekt zu überdenken, entweder indem Sie einen ganz anderen Domainnamen wählen, der potenzielle Änderungen im restlichen Projekt mit sich bringt, oder indem Sie Änderungen am ursprünglich gewünschten Domainnamen vornehmen. Bei der zweiten Option muss unbedingt darauf geachtet werden, dass keine damit verbundenen Marken bereits eingetragen sind, um mögliche Rechte an geistigem Eigentum nicht zu verletzen.
Je nach Fall muss beim Kauf der gewünschten Domain eine Eintragung als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) im Vorfeld oder im Anschluss erfolgen, um den Schutz des Gewerblichen Eigentums sicherzustellen.Es ist auch wichtig, eine Strategie für die Registrierung von Domainnamen zu definieren, um ein einheitliches und Ihren Bedürfnissen entsprechendes Portfolio aufzubauen, begleitet von einer defensiven Registrierungsstrategie für die als besonders sensibel eingestuften Domainnamen mit dem Ziel die risikoreichsten Betrugsfälle zu vermeiden. Nameshield kann Sie als souveräner Corporate Registrar bei diesen Schritten unterstützen.Weitere Informationenfinden Sie auf der Website von Nameshield.
Jedes Jahr wird am 31. März der „World Backup Day“ gefeiert. Ein wichtiger Reminder für Unternehmen und Privatpersonen auf einen grundlegenden Aspekt der IT-Sicherheit zu achten: die regelmäßige Sicherung Ihrer Daten.
Datenverlust kann für ein Unternehmen überlebensbedrohlich sein. Das zehnte Barometer zur Cybersicherheit von Unternehmen, das von Opinionway für CESIN erstellt wurde, schätzt, dass 47 % der Unternehmen im Jahr 2024 „mindestens einen signifikanten Cyberangriff erlitten haben.“ Der Diebstahl von Daten wird als eine der Hauptfolgen von Angriffen genannt, die im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen haben.
Die Bedeutung einer robusten Datensicherung ist daher nicht zu vernachlässigen. Kein Unternehmen ist vor einem Cyberangriff gefeit: Der Schutz und die Sicherung von Daten sind von entscheidender Bedeutung, um die Geschäftskontinuität des Unternehmens zu gewährleisten, aber auch um zu verhindern, dass es im Falle eines Angriffs zum Stillstand kommt und Datenverluste auftreten, die irreparabel sein könnten.
Datenverlust verhindern mit der 3-2-1-1-0 Regel
In „L’État de la menace informatique“ erklärt die ANSSI, dass die Cloud-Umgebung „ein wachsendes Ziel von Cyberangriffen“ sei. Die Backup-Strategie sollte daher nichts dem Zufall überlassen. Um im Falle eines Vorfalls eine schnelle und effiziente Wiederherstellung zu gewährleisten, empfehlen Cybersicherheitsexperten die Anwendung der Regel 3-2-1-1-0:
3 Kopien der Daten: Ein nicht dupliziertes Datenelement ist ein potenziell verlorenes Datenelement. Es ist daher erforderlich, mindestens drei verschiedene Versionen Ihrer Dateien aufzubewahren.
2 verschiedene Medien: Diversifizieren Sie Ihre Speicherlösungen, um die Risiken im Zusammenhang mit einem Hardwareausfall zu minimieren.
1 verschlüsselte Offsite-Kopie: Ermöglicht im Falle eines Brandes, Diebstahls oder Cyberangriffs eine ausgelagerte Sicherung und Verfügbarkeit der Daten.
1 verschlüsselte Offline-Kopie: Gewährleistung der Datenwiederherstellung auch bei einer allgemeinen Beschädigung des Informationssystems.
0 Backup-Fehler: Fehlerfreie Wiederherstellungstests (ein Backup ohne regelmäßige Wiederherstellungstests ist kein brauchbares Backup).
Angesichts der zunehmenden Angriffe ist die Datensicherung weit mehr als eine technische Anforderung: Sie ist eine Lebensversicherung für Unternehmen. Der World Backup Day erinnert uns daran, wie wichtig sie für die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen ist: Vorausschauend zu handeln bedeutet, für das Unerwartete gewappnet zu sein.
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Die Saison 2025 der ICANN-Meetings zur Internet Governance begann im März in der Smaragdstadt Seattle in den Vereinigten Staaten von Amerika. 2025, ein Jahr mit „außergewöhnlichen Zeiten“, wie es die Vorstandsvorsitzende Tripti Sinha nannte. Während die Welt durch geopolitische, aber auch technologische Entwicklungen wie KI oder Quantencomputer erschüttert wird, will die ICANN vor allem auf das „Kontrollierbare“ und die Chancen blicken mit der Vorbereitung der nächsten Runde neuer generischer TLDs und dem frischen Blick ihres Vorsitzenden Kurt Erik „Kurtis“ Lindqvist, der sein Amt 91 Tage vor ICANN82 antrat.
Der richtige Zeitpunkt für eine ehrliche Bestandsaufnahme
Anlässlich seines ersten Gipfels als amtierender ICANN-Präsident berichtete Kurt Erik Lindqvist, dass er von der Community gut aufgenommen wurde. Er wünscht sich, dass Probleme frühzeitig erkannt werden, um die ICANN-Prozesse reibungsloser zu gestalten und einen agileren Ansatz der Organisation zu ermöglichen. Für die nächste Runde neuer generischer Endungen, die eine entscheidende Herausforderung für die Organisation darstellt, sagte er, dass alles Notwendige getan werde, „um den Zeitplan einzuhalten“.
Tripti Sinha erinnerte daran, dass die ICANN ihren strategischen Plan für den Zeitraum 2026 bis 2030 fertiggestellt hat, um den künftigen Bedürfnissen gerecht zu werden, und betonte, dass die finanzielle Nachhaltigkeit ein weiteres zentrales Thema sei. Dieser Plan soll den Multi-Stakeholder-Ansatz und die Einbeziehung aller Interessengruppen fördern, die Kultur der kontinuierlichen Verbesserung fortsetzen, die Aufmerksamkeit der Interessengruppen auf neue Technologien lenken und die Sicherheit und Stabilität des Internets stärken. In einem ernsteren Ton wies sie darauf hin, dass wir uns in einer Welt befinden, die „unberechenbar“ geworden ist. Sie stellte klar, dass sich der menschliche Geist in „außergewöhnlichen Zeiten nach der Stabilität, Sicherheit und Einheit sehnt, die in den Mission Statements der ICANN enthalten sind“ und dass „ICANN eine zuverlässige und stabile Institution bleiben muss“.
Kurt Erik Lindqvist – amtierender Präsident der ICANN
Auf die Eröffnungszeremonie folgte eine Sitzung, die von Sally Costerton geleitet wurde, die nun als Beraterin des Präsidenten für das Engagement der Gemeinschaft fungiert. Sie leitete eine Sitzung zu einem Community-Feedback über die Funktionsweise der jährlichen Meetings, die von ICANN organisiert werden. Während bei der Einführung von ICANN82 1.828 Personen registriert waren, erfuhren die Teilnehmer, dass die Kosten für die Gipfeltreffen zwischen 2018 und 2024 um 31% gestiegen sind und derzeit ein Budget von 2,3 Millionen USD pro Treffen darstellen. Es wurden verschiedene Optionen diskutiert, wie z. B. die Teilnahme an den Gipfeltreffen kostenpflichtig zu machen oder, was wahrscheinlicher ist, die Anzahl der Präsenzveranstaltungen oder die Dauer der Gipfeltreffen zu reduzieren.
Die nächste Runde der neuen generischen TLDs wird immer konkreter
Wenn man bisher von April 2026 als Beginn der Bewerbungsfrist gehört hat, würde der 25. April als D Day gelten. Die nächste Runde hat auch einen bekannten Kostenpunkt mit einer Bewerbungsgebühr von 227.000 USD. Dieser Betrag beruht auf einer Hochrechnung von 1.000 Bewerbungen, mit denen ein finanzieller Ausgleich erreicht werden könnte. Das Programm zur Unterstützung von Bewerbern, mit dem unterversorgte geografische Gebiete gefördert werden sollen, ist ebenfalls auf dem Weg und nimmt bereits Anträge an. Auf der ICANN82 wurde bekannt, dass 13 Anträge initiiert wurden. Die Umsetzung aller Empfehlungen des Subpro Policy Development Process ist hingegen noch nicht abgeschlossen. Zu den aktuellen Schwerpunkten der laufenden Arbeiten gehören die Formulierung des Vertrags, den zukünftige Registry-Betreiber unterzeichnen müssen, und der wertvolle Leitfaden für Bewerbungen.
Dreizehn Jahre nach der letzten Runde der neuen generischen TLDs wurde auch eine Sitzung über das ICANN-Grant-Programm abgehalten. Dieses Programm zielt darauf ab, einen Teil des Reservefonds, der aus den Auktionen für Mehrfachbewerbungen stammt, durch finanzielle Unterstützung neu zu verteilen. Die Auktionen hatten einen Reservefonds von 240 Millionen US-Dollar ergeben. Für die 2024 beginnende Runde waren 10 Millionen US-Dollar für Projektträger vorgesehen, die eine Reihe von Kriterien erfüllen mussten. Das Programm wurde Opfer seines eigenen Erfolgs: 247 Anträge aus 64 Ländern gingen ein, die Gesamtfinanzierung hätte 83 Millionen US-Dollar betragen.
ICANN-Richtlinien im Schatten von Gesetzen zu Cybersicherheit und neuen Technologien
Während die Mitgliedstaaten die NIS2-Richtlinie zur Cybersicherheit in nationales Recht umsetzen und in den USA die letzten Schiedsverfahren über den letzten Entwurf des CIRCIA-Gesetzes (Cyber Incident Reporting for Critical Infrastructure Act) laufen, werden in der ICANN weiterhin mehrere verwandte Themen diskutiert. Dies gilt für den Zugriff auf die Registrierungsdaten von Domainnamen im Rahmen legitimer Bedürfnisse. Auf Anregung des Governmental Advisory Committee (GAC), das die Regierungen vertritt, werden Möglichkeiten zur Authentifizierung von rechtmäßigen Antragstellern in Betracht gezogen, damit diese spezifisch identifiziert werden können, um bei Anträgen auf Datenzugriff bevorzugt behandelt zu werden. Das künftige System soll vor allem auf spezifische Fälle von unmittelbaren Bedrohungen reagieren, die mit der Ausbeutung von Kindern, Angriffen auf die Integrität von Personen oder kritischen Infrastrukturen verbunden sind.
Bezüglich des missbräuchlichen Gebrauchs des DNS erklärte die Compliance-Abteilung der ICANN fast ein Jahr nach der Einführung restriktiver Maßnahmen für Registrierungsstellen und Registrare, dass derzeit 46 Untersuchungen zu DNS-Missbrauch mit Mitigationsmaßnahmen laufen, die über 5400 Domainnamen betreffen.
Ein weiterer Trend ist, dass die mediane Zeit bis zur vollständigen Behebung einer Missbrauchsmeldung im Falle von Phishing und Malware 7,5 Tage beträgt. Dieser Zeitraum hat sich seit der Einführung der ICANN-Maßnahmen verkürzt. Ein weiterer Schatten, der über ICANN82 liegt, ist der Regierungswechsel in den USA. Zwar hatte er bislang keine Auswirkungen auf ICANN, doch vor allem die Unberechenbarkeit der neuen Regierung warf bei den Teilnehmern viele Fragen auf.
Auch die KI wurde angesprochen. Eine Technologie, die wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde Vorteile bringen kann, wenn sie als Ressource genutzt wird, z. B. um Missbrauch abzumildern, die aber auch für bösartige Zwecke genutzt werden kann, indem sie immer raffinierteren Missbrauch begeht. Auch das Thema eines Governance-Rahmens wurde angesprochen. Ein Thema, an dem das Internet Governance Forum und das globale Forum WSIS+20, das von der Internationalen Fernmeldeunion und den Vereinten Nationen organisiert wird, arbeiten sollten.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass ICANN82 von der Neugier geprägt war, die durch den Auftritt des neuen Präsidenten ausgelöst wurde, dessen öffentliches Forum am Ende des Gipfels zeigte, dass jede Äußerung geprüft und analysiert wurde. Ein Gipfel, auf dem auch der sehr instabile technologische, rechtliche und geopolitische Kontext, in dem wir uns befinden, nicht ausgespart wurde. Dieser Instabilität können Lösungen gegenübergestellt werden, die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Stabilität bieten. Da man dazu neigt, zu sagen, dass Steine und Immobilien eine solide Investition sind, ist auch der Erwerb einer dotBrand im Hinblick auf die nächste Runde im nächsten Jahr eine solide Investition. Sie ermöglicht es Ihnen, Eigentümer eines Stücks Internet zu werden, eines vor Angriffen geschützten Namensraums, in dem als zuverlässig geltende Adressen eingerichtet werden können, damit Ihre Zielgruppen Sie finden und Sie sich vertrauensvoll an Sie wenden können, und zwar dauerhaft über einen langen Zeitraum hinweg. In diesen Zeiten müssen auch die Begriffe wie Unabhängigkeit und Nähe berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass Nameshield seit über 30 Jahren ein unabhängiger europäischer Akteur ist, zu dessen Fachgebieten das Management von dotBrand-Projekten gehört.