Einführung von .PAY: Warum sollte man sich mit defensiven Registrierungen absichern?

Amazon Registry hat sein Ökosystem kürzlich mit der Einführung der Top Level Domain „.PAY“ erweitert – eine Chance für Unternehmen, die ihre Tätigkeit klarer mit Zahlungen, Vertrauen und Conversion in Verbindung bringen möchten.

Für wen ist die .PAY-Domain gedacht?

Die Top Level Domain .PAY richtet sich in erster Linie an Unternehmen, die Online-Zahlungsdienste oder sichere Kaufprozesse anbieten. Für das Bankwesen dürfte die Einführung der .PAY-Domain von großer Bedeutung sein, da die Endung direkt mit Zahlungsprozessen, der Glaubwürdigkeit digitaler Abläufe und der Prävention von Identitätsdiebstahl zusammenhängt.

Die .PAY-Endung könnte auch für Marken von Interesse sein, die sich einen digitalen Raum sichern möchten, der mit ihrer Identität im Einklang steht, um zu verhindern, dass Dritte diesen Namen nutzen, um fälschlicherweise Vertrauen zu erwecken.

Die .PAY: eine strategische Top Level Domain, die zahlreiche Herausforderungen mit sich bringt

Die Einführung von „.PAY“ ist ein wichtiger Schritt für Marken. Ein zentrales Ziel dabei ist es, zu verhindern, dass ein Domainname, der wie ein Zahlungsportal wirkt, von einem böswilligen Dritten genutzt wird.

Diese Top Level Domain dürfte für Marken besonders attraktiv sein, da sie den Domainnamen unmittelbar mit der Welt des Zahlungsverkehrs und damit mit Vertrauen, Sicherheit und der Kundenbeziehung in Verbindung bringt.

Angesichts der zunehmenden Online-Betrugsfälle kann eine Domain wie „marke.PAY“ die offizielle Markenkommunikation stärken. Registriert jedoch ein böswilliger Dritter diese Domain vor der Marke, könnte sie dazu missbraucht werden, Internetnutzer zu täuschen.

Die wichtigsten Termine für die Bewerbung um diese neue gTLD

Die Einführung der Top Level Domain .PAY hat bereits begonnen und wird in zwei Phasen ablaufen:

  • Vom 13. April 2026 bis zum 20. Juli 2026 findet die „Sunrise Phase“ statt.

Für diesen Zeitraum sind keine Einschränkungen vorgesehen, abgesehen davon, dass nur Marken, die bereits im Trademark Clearinghouse registriert sind, eine Registrierung beantragen können, sofern sie die .smd-Datei vorlegen, die zum Zeitpunkt der Anmeldung als technischer Legitimitätsnachweis dient.

Dieses kurze Zeitfenster erzeugt großen Zeitdruck für Markeninhaber. Sie müssen schnell ein schlüssiges und dokumentiertes Nutzungskonzept entwickeln, die Verfügbarkeit von Domains prüfen, wichtige Varianten berücksichtigen und vorsorglich Domains registrieren, bevor die Public Phase beginnt.

  • Vom 20. Juli 2026 bis zum 1. Februar 2027 beginnt dann die „Limited Registration Period“ (LPR), die jedoch nicht allen Unternehmen offensteht.

Sie richtet sich in erster Linie an alle, die Online-Zahlungstransaktionen über einen zugelassenen Dienstleister abwickeln. Konkret kann dies E-Commerce-Händler, Dienstleistungsplattformen, Fintechs oder jedes Unternehmen betreffen, dessen Webseite tatsächlich dazu dient, Zahlungen entgegenzunehmen, zu verarbeiten oder zu erleichtern.

Hinzu kommt eine weitere Auflage: Das Unternehmen muss sich verpflichten, die .PAY-Domain zu nutzen, ein nachvollziehbares Nutzungskonzept, das zur Tätigkeit der Website passt zu entwickeln und diese Domain nicht zu defensiven Zwecken zu registrieren, um sie anschließend ungenutzt zu lassen.

Derzeit ist noch nicht bekannt, wann die Phase der ‚General Availability‘ beginnt.

Die .PAY-Domain wird für Marken zu einer wichtigen Endung, denn sie steht an der Schnittstelle zwischen Online-Zahlungen, Kundenvertrauen und Betrugsbekämpfung. Da die Einführung zunächst durch eine „Sunrise Phase“ und anschließend durch eine „Limited Registration Period“ geregelt ist, kann jede Entscheidung bezüglich der Registrierung direkte Auswirkungen auf den Schutz der Markenidentität haben.

Nameshield unterstützt Unternehmen dabei, sensible Varianten frühzeitig zu erkennen und die passende Strategie gemeinsam mit Experten zu entwickeln. Warten Sie also nicht länger, kontaktieren Sie uns hier.

Einführung der Top Level Domain .LATINO: alles, was Sie wissen müssen

Die neue TLD „.LATINO“ startet im Mai mit einem klaren Versprechen: Während allgemeine Endungen oft austauschbar wirken, vermittelt eine .LATINO-Domain sofort eine klare Positionierung, Zielsetzung und fachliche Ausrichtung einer Marke.

An wen richtet sich diese Top Level Domain?

Die neue Top Level Domain .LATINO richtet sich in erster Linie an Unternehmen, Medien, Verbände, Content-Ersteller und Marken, die ein hispanisches oder lateinamerikanisches Publikum gezielter und wirkungsvoller erreichen möchten.

Sie eignet sich auch für kulturelle, künstlerische oder gemeinschaftliche Projekte, die eine klare Identität stärken und sich gleichzeitig von einer .com- oder .de-Endung differenzieren möchten, die manchmal zu allgemein gehalten sind.

Für Unternehmen, die ein speziell auf diesen Markt zugeschnittenes Angebot einführen, bieten .latino-Domains sofort Klarheit über die Positionierung. Sie stehen für eine klare Spezialisierung und stärken dadurch die Einprägsamkeit, das Vertrauen sowie ein einheitlicheres Markenbild im Vergleich zu klassischen Domainendungen.

Vorbereitung auf die Registrierung Ihrer .LATINO-Domain

Für jedes Unternehmen oder jede Organisation, die sich differenzieren und Glaubwürdigkeit aufbauen möchte, stellt der Launch-Zeitplan von „.LATINO“ eine hervorragende Gelegenheit dar, sich zu positionieren.

Diese Vergabe erfolgt in zwei Schritten, um interessierten Bewerbern eine strategische Priorität anzubieten:

  • Vom 12. Mai 2026 bis zum 11. Juni 2026 ermöglicht die „Sunrise Phase“ den betroffenen Inhabern, ihren Domainnamen vor der Konkurrenz zu sichern, was Marken einen entscheidenden Vorteil verschafft, die ihren Domainnamen unter .LATINO sichern möchten.
  • Ab dem 12. Juni 2026 wird die Phase der „General Availability (GA)“ den Zugang für alle öffnen und den allgemeinen Zugang zur Registrierung eröffnet, sofern der gewünschte Domainname noch verfügbar ist.

Wenn Sie Unterstützung bei der Registrierung einer .LATINO-Domain benötigen oder mehr über die Vorteile für Ihre Marke erfahren möchten, lohnt sich ein genauerer Blick auf diese neue Top Level Domain.

Kontaktieren Sie das Nameshield-Team und wir beantworten gerne Ihre Anfrage.

Nameshield wird Mitglied der INTA und nimmt im Mai 2026 am Jahrestreffen in London teil

Nameshield freut sich, seine Mitgliedschaft bei der INTA (International Trademark Association) im Jahr 2025 bekannt zu geben. Als weltweit anerkannte Referenzorganisation im Bereich des Markenschutzes ist Nameshield stolz, diesem Netzwerk von Fachleuten für geistiges Eigentum beizutreten.

Diese Entscheidung ermöglicht es uns, unser Engagement für den Schutz von Domainnamen – essenzielle immaterielle Vermögenswerte im digitalen Markenraum – zu stärken. Unsere Mitgliedschaft versetzt uns in die Lage, im Zentrum der Herausforderungen des geistigen Eigentums zu agieren, uns mit einer Vielzahl von Branchenakteuren auszutauschen und aktiv an internationalen Diskussionen teilzunehmen, die die Zukunft der Marken gestalten.

Diese Initiative steht im Einklang mit unserem Bestreben, noch mehr Unternehmen im Kampf gegen Online-Betrug zu unterstützen – dank unserer „Online Brand Protection“-Lösung, die ein breites Spektrum an Dienstleistungen bietet, um Domainnamen zu überwachen, die Integrität und den Ruf von Marken zu schützen und zu verteidigen. Diese Unterstützung lässt sich durch drei Kennzahlen veranschaulichen:

  • Eine Erkennungsrate irreführender und betrügerischer Domainnamen von 99,97 %,
  • Eine Erfolgsquote von 99 % bei unseren Takedown-Maßnahmen,
  • Und Nameshield ist der führende Antragsteller von UDRP-Verfahren, unabhängig vom Schiedsgericht.

Wir freuen uns darauf, Ihnen unsere Leistungen bei der nächsten INTA-Jahrestagung vorzustellen, die vom 2. bis 6. Mai 2026 in London stattfinden wird.

Wir werden Sie in Kürze mit weiteren Informationen zu dieser kommenden Ausgabe versorgen. Wichtig ist vorerst zu wissen, dass die Frühbucheranmeldungen ab dem 8. Dezember auf der INTA-Website geöffnet werden.

Im vergangenen Jahr fand die Jahreskonferenz in San Diego statt und stand unter dem Motto „Handel und geistiges Eigentum“. Ziel war es, die zentrale Rolle des geistigen Eigentums bei der Förderung von Innovation und dem wirtschaftlichen Erfolg hervorzuheben. Mit fast 10.000 Experten für geistiges Eigentum war es die größte INTA-Veranstaltung seit der Corona-Pandemie.

Auch das 148. Jahrestreffen der INTA wird wieder ein voller Erfolg und erneut die Zukunft des geistigen Eigentums prägen.

Ganz gleich, ob Sie strategische Unterstützung für den Schutz Ihrer Marke oder rechtliche Maßnahmen bezüglich Ihrer Domainnamen benötigen – Nameshield wird vor Ort sein, um sich mit Ihnen auszutauschen und Ihnen unsere Lösungen vorzustellen.

Warten Sie nicht länger: detect better, defend smarter mit Nameshield.

Treffen Sie das Nameshield Team in München auf der IP Service World (24.-25. November) 

Unsere Online Brand Protection Spezialisten kommen im November nach München zur IP Service World! Mit dabei haben sie DAS Thema im Gepäck, das die Domainbranche gerade umtreibt: die Öffnung eines neuen Registrierungsfensters für dotBrands nach 14 Jahren Wartezeit.  

Mit einer dotBrand (auch .BRAND oder .MARKE geschrieben) besteht die einmalige Chance, eine Domainendung zu erwerben, die identisch mit dem eigenen Markennamen ist. Sie gibt Markeninhabern die Möglichkeit, über Internetadressen zu verfügen, die auf den Namen ihrer Marke enden (z.B. domain.brand). Durch die Einrichtung einer dotBrand besitzt der Markeninhaber eine strategische gTLD, die sein exklusives digitales Territorium sein wird.  

Nur authentische Webseiten haben die Möglichkeit, unter der TLD ihrer Marke zu erscheinen, was die Orientierung für Kunden und Partner wesentlich einfacher macht: Cybersquatting ist im Hoheitsgebiet der eigenen dotBrand damit ausgeschlossen. DotBrands sind damit ein echtes Plus in Sachen Kundenvertrauen, da der Erwerber die volle Kontrolle über den Domainnamenraum der Marke hat  

Joelle Samaké leitet am 25. November einen Roundtable in der Sektion Strategy und Management – Seien Sie dabei, diskutieren Sie mit und prüfen Sie anhand unseres Quick Checks, wie das Thema dotBrand die Markenarbeit in Ihrem Unternehmen erleichtern kann – it’s now or never! 

Treffen Sie uns auf der IP Service World in München
Roundtable: Now or never – gamechanging online brand protection via dotBrand

P.S: Für unsere Kunden und Partner haben wir als Sponsor einige Freitickets zur Verfügung – bitte sprechen Sie uns einfach direkt an. 

Online-Markenschutz in 2025 : In unseren kompakten Info-Sheets ‚In fünf Minuten erklärt‘ erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Zurückgewinnung von Domains

Online Brand Protection / Online Markenschutz: Backorder - Rückkauf von Domainnamen - UDRP Verfahren - URS Verfahren

Laut dem Domain Name Industry Brief waren im zweiten Quartal 2025 weltweit nicht weniger als 371,7 Millionen Domain-Namen über alle Top-Level-Domains (TLDs) hinweg registriert. Den eigenen Domainnamen zu sichern, ist deshalb ein entscheidender Schritt, um Ihrer Marke Sichtbarkeit, eine klare Identität und eine starke Online-Präsenz zu geben.

Doch bei der Registrierung hört es nicht auf: In einer Welt, in der Sichtbarkeit und Reputation von Unternehmen vor allem online entschieden werden, ist der Schutz von Marken ein strategischer Hebel. Er sichert nicht nur die Kontinuität Ihrer digitalen Services, sondern stärkt auch das Vertrauen Ihrer Kunden.

Denn der Wert einer Marke zeigt sich heute mehr denn je in ihrer Resilienz – also in der Fähigkeit, sich gegen betrügerische Websites und zunehmend raffinierte Cyberbedrohungen zu behaupten.

Untätigkeit stellt ein echtes Risiko dar

Wer heute seine Marke nicht aktiv schützt, setzt sich einer ganzen Reihe von Gefahren und direkten Folgen aus:

  • Verlust von Umsatz
  • Schädigung des Markenimages
  • Vertrauensverlust bei Kunden durch eine beschädigte Reputation
  • Kompromittierung der IT-Systeme
  • rechtliche Risiken …

Kurz gesagt: Nichtstun kann schnell sehr teuer werden – finanziell, technisch und im Hinblick auf das Vertrauen, das Ihre Marke bei Kunden genießt

Für Unternehmen ist es entscheidend, Maßnahmen zur Cybersicherheit einzusetzen, um Betrugsversuche und Cyberangriffe frühzeitig zu erkennen und schnell darauf reagieren zu können. Ein wirksamer Schutz reduziert nicht nur die möglichen Auswirkungen eines Angriffs, sondern stärkt auch die Resilienz der Marke – durch mehr Glaubwürdigkeit und die Fähigkeit, souverän mit Vorfällen umzugehen, deren Tragweite oft erst im Nachhinein sichtbar wird.

Denn: Untätigkeit ist riskanter als Unsicherheit. Wer vorbereitet ist, bleibt handlungsfähig – wer es nicht ist, wird angreifbar.
Sich zu informieren, bewährte Praktiken zu kennen und die richtigen Maßnahmen zum Schutz der eigenen Marke einzuleiten, ist daher ein entscheidender Vorteil, um Angreifern stets einen Schritt voraus zu sein.

Markenschutz verstehen und Herausforderungen frühzeitig erkennen – mit unseren kompakten Info-Sheets ‚In fünf Minuten erklärt‘

Um Unternehmen dabei zu unterstützen, die vielfältigen Herausforderungen rund um den Schutz ihrer Marke besser zu verstehen – und die passenden Lösungen kennenzulernen – stellt Nameshield eine neue Reihe von kompakten Infoblättern bereit: „In fünf Minuten erklärt“.

Diese kurzen, leicht verständlichen Inhalte bieten Ihnen einen schnellen und praxisnahen Überblick über verschiedene Maßnahmen, mit denen Sie beispielsweise einen Domainnamen zurückerlangen und Ihre Marke im Netz wirksam schützen können.

  • Backorder: Beim Backorder wird ein Domainname überwacht, der von einem Dritten gehalten wird. Verlängert dieser den Namen nicht, fällt er zurück in den öffentlichen Bestand – und kann dann automatisch geordert werden.
  • Rückkauf von Domainnamen: In diesem Infoblatt erfahren Sie in wenigen Minuten, wie der Kauf eines Domainnamens abläuft, wenn dieser bereits rechtmäßig von einem Dritten registriert wurde.
  • UDRP-Verfahren: Das von der ICANN eingeführte außergerichtliche Verfahren UDRP (Uniform Domain-Name Dispute Resolution Policy) ermöglicht es, offensichtliche und unbestreitbare Markenrechtsverletzungen zu ahnden, die durch die Registrierung identischer oder ähnlicher Domainnamen durch Dritte entstehen. Es findet Anwendung auf generische Domains (gTLDs), new gTLDs sowie auf Länderdomains (ccTLDs), deren Registries die UDRP-Prinzipien anerkennen.
  • URS-Verfahren: Das URS-Verfahren (Uniform Rapid Suspension System) ist das neueste Streitbeilegungsverfahren im Bereich der Domainnamen. Es wurde von der ICANN speziell für die new gTLDs eingeführt und ermöglicht eine schnelle Suspendierung von Domains bei klaren Markenrechtsverletzungen.
Bauen Sie eine effektive Verteidigungsstrategie auf

Diese Materialien zeigen, wie Sie eine stimmige und maßgeschneiderte Verteidigungsstrategie entwickeln können. Dabei unterstützen wir Sie gerne mit einem individuellen Beratungsansatz, der sich an Ihren konkreten Bedürfnissen orientiert.

Gerade heute ist es unverzichtbar, die strategischen Domainnamen Ihres Unternehmens wirksam zu schützen. Dazu gehört, eine aktive Überwachung aufzubauen, um Angriffe so früh wie möglich zu erkennen, sowie sich über bewährte Cybersecurity-Praktiken zu informieren.

Denn: Ihre Marke online zu verteidigen heißt, ihr Wertvollstes zu bewahren – ihre Authenzität, ihre Präsenz, ihre Sichtbarkeit – und damit das Vertrauen Ihrer Kunden.

30 Jahre Erfahrung im Schutz digitaler Markenwelten

Mit über 30 Jahren Erfahrung im Bereich Online-Markenschutz unterstützt Nameshield seine Kunden dabei, ihr digitales Territorium vor immer zahlreicheren Angriffen zu schützen, zu überwachen und zu verteidigen.

Unsere Lösungen im Bereich Online Brand Protection helfen Unternehmen, die Resilienz ihrer Marke im Netz nachhaltig zu stärken. Dafür kombinieren wir leistungsstarke und praxisnahe Tools mit der Expertise unseres Beratungsteams. So können Marken ihre Integrität bewahren und ihre Rechte konsequent durchsetzen.

Haben Sie Fragen oder möchten Sie die Unterstützung von Nameshield in Anspruch nehmen? Unser Team steht Ihnen gerne zur Seite – schreiben Sie uns einfach hier.