Nameshield wird Mitglied der INTA und nimmt im Mai 2026 am Jahrestreffen in London teil

Nameshield freut sich, seine Mitgliedschaft bei der INTA (International Trademark Association) im Jahr 2025 bekannt zu geben. Als weltweit anerkannte Referenzorganisation im Bereich des Markenschutzes ist Nameshield stolz, diesem Netzwerk von Fachleuten für geistiges Eigentum beizutreten.

Diese Entscheidung ermöglicht es uns, unser Engagement für den Schutz von Domainnamen – essenzielle immaterielle Vermögenswerte im digitalen Markenraum – zu stärken. Unsere Mitgliedschaft versetzt uns in die Lage, im Zentrum der Herausforderungen des geistigen Eigentums zu agieren, uns mit einer Vielzahl von Branchenakteuren auszutauschen und aktiv an internationalen Diskussionen teilzunehmen, die die Zukunft der Marken gestalten.

Diese Initiative steht im Einklang mit unserem Bestreben, noch mehr Unternehmen im Kampf gegen Online-Betrug zu unterstützen – dank unserer „Online Brand Protection“-Lösung, die ein breites Spektrum an Dienstleistungen bietet, um Domainnamen zu überwachen, die Integrität und den Ruf von Marken zu schützen und zu verteidigen. Diese Unterstützung lässt sich durch drei Kennzahlen veranschaulichen:

  • Eine Erkennungsrate irreführender und betrügerischer Domainnamen von 99,97 %,
  • Eine Erfolgsquote von 99 % bei unseren Takedown-Maßnahmen,
  • Und Nameshield ist der führende Antragsteller von UDRP-Verfahren, unabhängig vom Schiedsgericht.

Wir freuen uns darauf, Ihnen unsere Leistungen bei der nächsten INTA-Jahrestagung vorzustellen, die vom 2. bis 6. Mai 2026 in London stattfinden wird.

Wir werden Sie in Kürze mit weiteren Informationen zu dieser kommenden Ausgabe versorgen. Wichtig ist vorerst zu wissen, dass die Frühbucheranmeldungen ab dem 8. Dezember auf der INTA-Website geöffnet werden.

Im vergangenen Jahr fand die Jahreskonferenz in San Diego statt und stand unter dem Motto „Handel und geistiges Eigentum“. Ziel war es, die zentrale Rolle des geistigen Eigentums bei der Förderung von Innovation und dem wirtschaftlichen Erfolg hervorzuheben. Mit fast 10.000 Experten für geistiges Eigentum war es die größte INTA-Veranstaltung seit der Corona-Pandemie.

Auch das 148. Jahrestreffen der INTA wird wieder ein voller Erfolg und erneut die Zukunft des geistigen Eigentums prägen.

Ganz gleich, ob Sie strategische Unterstützung für den Schutz Ihrer Marke oder rechtliche Maßnahmen bezüglich Ihrer Domainnamen benötigen – Nameshield wird vor Ort sein, um sich mit Ihnen auszutauschen und Ihnen unsere Lösungen vorzustellen.

Warten Sie nicht länger: detect better, defend smarter mit Nameshield.

ICANN84: Ein Gipfeltreffen, um sechs Monate vor Öffnung der Bewerbungsphase für neue generische Top Level Domains Bilanz zu ziehen

Aufgrund der Instabilität im Nahen Osten muss Maskat im Oman ein weiteres Jahr warten, bevor es einen ICANN-Gipfel, die Leitveranstaltung der Internetverwaltung, ausrichten kann. Für seine jährlich Generalversammlung ist ICANN auf Nummer sicher gegangen und hat für sechs Tage Diskussionen, Treffen und Arbeiten an politischen Themen das renommierte Dublin Convention Center bezogen. Es handelt sich um den letzten Jahressummit der Organisation, sechs Monate vor dem Start der nächsten Bewerbungsrunde für neue generische Top-Level-Domains.


Eine Eröffnungszeremonie als Rückblick und im Zeichen des „Meitheal“

Während der Eröffnungszeremonie zog Tripti Sinha, Vorsitzende des ICANN-Vorstands, eine Parallele zwischen dem irischen Konzept „Meitheal“ – einer Gruppe von Menschen, die der Gemeinschaft dienen, indem sie Arbeiten verrichten, „die niemand allein bewältigen kann“ – und ICANN, dessen Arbeitsweise diesem Prinzip sehr ähnelt. Die Jahrestagung ist in der Tat eine Art Ernte oder Bilanz für ICANN. Zu den Ergebnissen zählte sie unter anderem:

– Die Verabschiedung des neuen strategischen Plans von ICANN für den Zeitraum 2026–2030
– Eine vorsichtige und solide Verwaltung des Budgets, die finanzielle Spielräume ermöglicht
– Das ICANN-Grant-Programm, das auf dem Auktionsfonds von 2012 basiert und 23 Projekte finanziell unterstützen wird
– Den Start einer holistischen Überprüfung der Organisation
– ICANNs Beiträge zu WSIS+20, der 20-jährigen Überprüfung des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft der Vereinten Nationen
– Und Fortschritte bei der nächsten Runde neuer generischer Top Level Domains, deren Bewerbungsfenster bereits in sechs Monaten öffnet und für die das Unterstützungsprogramm für Antragsteller bereits läuft.

Für Kurtis Linqvist, der zum dritten Mal als ICANN-CEO an einem Summit teilnimmt, war „das Jahr geprägt von komplexen Themen wie Problemen in regionalen Registern“ – hier denkt man eindeutig an das afrikanische Regionalregister AfriNIC – „und von einer komplexen Welt sowie lokalen Problemen“, welche auch ICANN-Standorte betroffen hätten, wie die Waldbrände in Los Angeles im Sommer und das Erdbeben in Istanbul. Vor diesem Hintergrund begrüßte er die Fortschritte bei den verschiedenen ICANN-Themen. Er schloss mit den Prioritäten für das kommende Jahr: „zuhören“, „Fokus auf Umsetzung“ und eine Verbesserung der internen Arbeitsweisen, „um Reibungsverluste und Verzögerungen in der Umsetzung zu vermeiden“.


Die schwierige Gleichung: Erwartungen und schnelle technologische Entwicklungen vereinen

Das Geopolitische Forum, das in der Regel einen Überblick über regulatorische Entwicklungen gibt, die Auswirkungen auf ICANN haben könnten, widmete sich diesmal WSIS+20. Mitte Dezember findet eine entscheidende Sitzung in New York im Rahmen der UN-Generalversammlung statt, um einen endgültigen Text über die Umsetzung der WSIS-Ergebnisse zu verabschieden. Thema der Diskussion bei ICANN84 war unter anderem ein inklusives Internet sowie Inhalte in den Sprachen der Nutzer.

Hinsichtlich künstlicher Intelligenz wurde mehr Transparenz der Algorithmen gefordert, um sicherzustellen, dass auch nicht dominante Sprachen berücksichtigt werden und diese Technologien für eine möglichst breite Bevölkerung nutzbar sind – unabhängig von der verwendeten Sprache. Die zunehmende Nutzung von KI, besonders bei jungen Menschen, und ihre Vorliebe für zentrale Plattformen und soziale Netzwerke wurden ebenfalls angesprochen – ein erneuter Hinweis darauf, wie schnell sich die Internetnutzung verändert.

Im Public Forum wurde ICANNs Rolle bei der „Universal Acceptance“ hinterfragt. Die Organisation will ihren Fokus stärker auf Expertise und Implementierung statt auf Sensibilisierung legen. Auch die Bedeutung von Diakritika sowie der Mangel an Orientierungshilfen zur Überbrückung der Welten von Web2 und Web3 wurden debattiert. All diese Faktoren erschweren die Aufgabe, eine Fragmentierung des Internets zu verhindern. ICANN bekräftigte sein Hauptziel: „den bestmöglichen Raum für Internet-Adressierung bereitzustellen“.


DNS-Missbrauch und dringende Zugriffsanfragen auf Registrierungsdaten

Um einen verantwortungsvolleren Markt voranzubringen, sollen im kommenden Jahr neue „Policy Development Processes“ gestartet werden, die Maßnahmen gegen DNS-Missbrauch konsolidieren.

Auf Seite der Strafverfolgungsbehörden bleibt der Zugang zu Registrierungsdaten ein heiß diskutiertes Thema. Das GAC (Governmental Advisory Committee) fordert eine verbindliche Reaktionsfrist – vermutlich in Stunden – in den Verträgen der Domain-Provider.


Heißes Thema: neue Runde für generische Top-Level-Domains

Es entging niemandem, dass das dominierende Thema der ICANN84 die Einführung einer neuen Bewerbungsphase war – angekündigt für April 2026. Schon beim Betreten des Gebäudes begrüßte Besucher ein Hinweis: „Ready to apply for a generic extension?“ – für Veteranen des Launches von 2012 eine überraschend diskrete Kommunikation.

Das Thema durchzog einen Großteil der Sitzungen.
Ein Erfolgspunkt: das Applicant Support Program für potenzielle Bewerber mit finanziellen oder organisatorischen Einschränkungen. Bereits 115 Bewerbungen, davon 2 vollständig genehmigt, wurden eingereicht. Die meisten stammen aus Asien, gefolgt von Nordamerika. 2012 waren es nur drei Bewerbungen gewesen.

Allerdings wurde auf der ICANN84 auch sichtbar, dass das Programm Verzögerungen erfährt – angesprochen im Public Forum. Dazu gehören etwa:

– die Überprüfung von Backend-Dienstleistern
– die Bereitstellung des finalen Registry-Vertrags, die erst im März erfolgen könnte


Der ICANN-Vorstand verabschiedet das Application Guidebook

Am Ende der Woche begrüßte die Community die Verabschiedung des Application Guidebook während der öffentlichen Abschlusssitzung durch einen sich im Umbruch befindlichen Vorstand. Auch wenn noch Ergänzungen bis Jahresende folgen sollen, gilt das Dokument nun als Referenz.

Becky Burr, scheidendes Vorstandsmitglied, erinnerte daran, dass 197 Meetings zur Erstellung des nahezu 400 Seiten langen Dokuments stattfanden und fünf öffentliche Kommentierungsrunden durchgeführt wurden. Ebenfalls erwähnenswert: die Verabschiedung von Maarten Botterman und Chris Chapman aus dem Vorstand.


Unser Kommentar

ICANN hat noch kein offizielles Datum für die Einreichungsphase der neuen generischen Top Level Domains – und somit der .brand-Projekte – bestätigt. Möglich wäre der 27. April, mit einer Dauer von 12–15 Wochen, oder länger, falls technische Evaluierungen oder Vertragsveröffentlichungen zu knapp vor Start stehen.

ICANN versichert jedoch, dass der April-Start stattfinden wird. Das endgültige Datum soll im Dezember offiziell werden.

➡️ Die Frist für diese neue Chance rückt schnell näher.

Auch wenn die Entscheidung nicht einfach ist, sollte jedes Unternehmen diese einmalige Gelegenheit bedenken:
➡ eigene Internet-Top Level Domains
➡ eigener exklusiver Namensraum

Dies erfordert:
✔ ein klar definiertes Projekt
✔ die richtigen Ansprechpartner
✔ vorausschauend geplante Budgets

Um ein solches Projekt erfolgreich und wirtschaftlich zu realisieren, braucht es erfahrene Partner. Nameshield, führender europäischer Anbieter, begleitet Sie mit Expertise über den gesamten Lebenszyklus eines solchen Vorhabens. Lassen sie uns das jetzt gemeinsam weiter besprechen.

Entdecken Sie unsere Webseite, um alles über .BRAND zu erfahren

Seit mehreren Wochen informiert Sie Nameshield über die von der ICANN eröffnete Möglichkeit, Ihre personalisierte Internet-Endung zu übernehmen und damit ab 2026 Ihr digitales Ökosystem neu zu definieren und zu kontrollieren. Der Bewerbungszeitraum rückt näher: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich zu positionieren, um Ihr Projekt erfolgreich umzusetzen.

Die .BRAND richtet sich an jede Marke, die sich in ihrem Markt differenzieren möchte. Als echter Hebel für Innovation, Vertrauen, Kontrolle und Sicherheit ermöglicht Ihnen dieses ambitionierte Projekt, den Wert Ihrer Marke optimal zur Geltung zu bringen.

Um diese Chance umfassend zu verstehen, lädt Nameshield Sie ein, unsere neue, speziell dem Thema gewidmete Webseite zu besuchen.

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zu folgenden Themen:

  • Warum sollten Sie Ihre eigene .BRAND einführen?
  • Was ist eine .BRAND und was bedeutet die neue Bewerbungsrunde für personalisierte Top Level Domains, die die ICANN ab dem kommenden Jahr anbietet?
  • Die wichtigsten Meilensteine im Projekt zur Einführung einer .BRAND sowie die Notwendigkeit, sich bereits heute darauf vorzubereiten.
  • Was Nameshield Ihnen als Partner bietet – sowohl in Bezug auf die Begleitung und Steuerung Ihres Projekts als auch auf das Management, um Ihnen eine maßgeschneiderte und durchgängige Unterstützung zu gewährleisten.

Sie können außerdem all unsere Formate einsehen: die neuesten Blogartikel zum Thema, ein Webinar als Replay sowie ein Onepager zum Download.

Während die ICANN 84 im Oktober stattfinden wird, plant das Team des New-gTLD-Programms dieser Organisation, weitere Informationen zur Umsetzung des Bewerbungsprogramms für personalisierte Endungen bekannt zu geben – insbesondere zu den seit der ICANN 83 vorgenommenen Aktualisierungen sowie zu bewährten Vorgehensweisen.

Bleiben Sie also dran, um nichts zu verpassen! Nameshield wird Sie selbstverständlich über die Weiterentwicklungen des Bewerbungsprogramms auf dem Laufenden halten, um Sie bestmöglich zu begleiten.

Treffen Sie das Nameshield Team in München auf der IP Service World (24.-25. November) 

Unsere Online Brand Protection Spezialisten kommen im November nach München zur IP Service World! Mit dabei haben sie DAS Thema im Gepäck, das die Domainbranche gerade umtreibt: die Öffnung eines neuen Registrierungsfensters für dotBrands nach 14 Jahren Wartezeit.  

Mit einer dotBrand (auch .BRAND oder .MARKE geschrieben) besteht die einmalige Chance, eine Domainendung zu erwerben, die identisch mit dem eigenen Markennamen ist. Sie gibt Markeninhabern die Möglichkeit, über Internetadressen zu verfügen, die auf den Namen ihrer Marke enden (z.B. domain.brand). Durch die Einrichtung einer dotBrand besitzt der Markeninhaber eine strategische gTLD, die sein exklusives digitales Territorium sein wird.  

Nur authentische Webseiten haben die Möglichkeit, unter der TLD ihrer Marke zu erscheinen, was die Orientierung für Kunden und Partner wesentlich einfacher macht: Cybersquatting ist im Hoheitsgebiet der eigenen dotBrand damit ausgeschlossen. DotBrands sind damit ein echtes Plus in Sachen Kundenvertrauen, da der Erwerber die volle Kontrolle über den Domainnamenraum der Marke hat  

Joelle Samaké leitet am 25. November einen Roundtable in der Sektion Strategy und Management – Seien Sie dabei, diskutieren Sie mit und prüfen Sie anhand unseres Quick Checks, wie das Thema dotBrand die Markenarbeit in Ihrem Unternehmen erleichtern kann – it’s now or never! 

Treffen Sie uns auf der IP Service World in München
Roundtable: Now or never – gamechanging online brand protection via dotBrand

P.S: Für unsere Kunden und Partner haben wir als Sponsor einige Freitickets zur Verfügung – bitte sprechen Sie uns einfach direkt an. 

mysecurityevent Stuttgart (18.-20.11.) – sind Sie dabei?

Als Vorreiter in Sachen sichere Domains ist es uns eine Ehre, dieses Jahr wieder auf dem mysecurityevent in den Austausch mit der Cybersecurity-Community zu treten. Dieses Mal geht es in den Süden von Deutschland und zwar nach Stuttgart, um dort mit Fachexperten das Thema Security in der digitalen Welt voranzutreiben.

Neben unserer Hochsicherheitslösung für Ihre strategisch relevanten Domains ‚Bastion DNS‘, haben wir unsere brandneue Studie „E-Mail Sicherheit in der Versicherungsbranche“ im Gepäck! Sie dürfen gespannt sein. Und natürlich darf Pulpi auch nicht fehlen – unser Maskottchen, das durch seine Abenteuer im Cyberversum spielerisch über die Risiken des Internets aufklärt.

Seien Sie bei diesen wichtigen Themen dabei – unsere Kunden und Partner profitieren von Gratistickets (Achtung! Nur in begrenzter Stückzahl verfügbar, sprechen Sie uns gerne an.)

Mysecurityevet vom 18.-20.11.2025 in Stuttgart
Event für mehr Cybersecurity Fachwissen